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mio, mein Globus-Magazin

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mio vor Ort bei saturn petcare: Gutes für den Stubentiger

Neueste Studien beweisen: Haustiere machen glücklich! Und damit es den vierbeinigen Familienmitgliedern an nichts fehlt, müssen sie ausgewogen und artgerecht ernährt werden. Dafür sorgt der Bremer Tierfutterhersteller saturn petcare. mio war für Sie vor Ort und hat einen Blick hinter die Kulissen einer der modernsten Nassfuttermittelproduktionen Europas geworfen.

mio vor Ort bei saturn petcare: Gutes für den Stubentiger

Neueste Studien beweisen: Haustiere machen glücklich! Und damit es den vierbeinigen Familienmitgliedern an nichts fehlt, müssen sie ausgewogen und artgerecht ernährt werden. Dafür sorgt der Bremer Tierfutterhersteller saturn petcare. mio war für Sie vor Ort und hat einen Blick hinter die Kulissen einer der modernsten Nassfuttermittelproduktionen Europas geworfen.

Youtube-Katzenstar Grumpy Cat, der Comic-Kater Sylvester, Bob der Streuner oder Karl Lagerfelds Choupette – Katzen sind beliebte Weggefährten und seit jeher gern gehaltene Haustiere. Mit der Kombination aus starkem Charakter und niedlichem Aussehen haben sie sich als Familienmitglieder in die Herzen ihrer Halter geschlichen. Allein in deutschen Haushalten leben über 13 Millionen Stubentiger – damit ist die Katze mit einigem Abstand zum Hund das beliebteste Haustier.

Selbstverständlich wollen diese auch gesund und artgerecht ernährt werden. „Wer glaubt, Tierfutter unterliege weniger strengen Standards als Lebensmittel, der irrt“, erklärt uns Olaf Sawicki, Key Account Manager bei saturn petcare. Das bestätigt sich bei unserem Rundgang durch die Produktion: Eingehüllt in Schutzanzüge dürfen wir weder Spiralblock noch Kugelschreiber mitnehmen, da diese nicht vollständig metalldetektierbar sind und eine Gefahr darstellen, würden sie ins Futter gelangen.

Olaf Sawicki, Key Account Manager bei saturn petcare, zeigt, wie vielfältig das Katzenfutter-Sortiment ist: Zu den Sorten gehören unter anderem Rind, Huhn und Truthahn.

Das A und O der Katzenernährung

„Wir tragen dem Tier gegenüber eine große Verantwortung, unser Grundsatz lautet daher: Sorgfalt wie für Babynahrung“, sagt Olaf Sawicki, bei dem ein Hund, ein Pferd und mehrere Meerschweinchen zur Familie gehören. Er selbst ist mittlerweile seit neun Jahren in dem Bremer Unternehmen tätig und stellt sich gern in den Dienst der Tiere: „Was gibt es Schöneres als ein glückliches und gesundes Haustier?“

Wie alle Lebewesen stellen Katzen ganz besondere Ansprüche an ihre Nahrung. Genau wie ihre Vorfahren sind unsere Hauskatzen heute Beutetierfresser, das heißt, ihr Stoffwechsel ist auf die Verwertung tierischer Eiweißstoffe ausgerichtet. Dementsprechend brauchen sie eine eiweißreiche Ernährung. Ebenso wichtig sind Fette, Mineralstoffe und Vitamine. Nur in einer ausgewogenen Kombination dieser Nährstoffe können unsere Stubentiger ein Leben ohne Mangelerscheinungen und gesundheitliche Störungen führen. „Ein Alleinfuttermittel wie von saturn petcare garantiert diese ausgewogene Nährstoffkombination und somit eine artgerechte und gesunde Ernährung“, erklärt Olaf Sawicki. Darüber hinaus hat das Unternehmen spezielles Futter für jede Lebenslage im Angebot: Ältere Katzen neigen zum Beispiel zu Übergewicht, da sich ihr Energiebedarf verringert, und brauchen aus diesem Grund ein ihren Bedürfnissen angepasstes Futter.

Modernste Nassfutterherstellung nach hohen Ansprüchen

Während wir durch die Produktion laufen, wird eines klar: Hier wird vor allem Fleisch verarbeitet. Das sind zum großen Teil Schlachtnebenprodukte aus der Lebensmittelproduktion wie beispielsweise Innereien. Die verwendeten Rohstoffe stammen ausschließlich von Tieren, die für den menschlichen Verzehr von Veterinären freigegeben wurden.

„Für eine ausgewogene Vollnahrung braucht es hochwertige Rohware, die Qualitätsstandards sind dementsprechend hoch“, erklärt Olaf Sawicki. Die Produktionsvorgänge sehen hier nicht sehr viel anders aus als in einer Fleischerei beim Wurstmachen: Nachdem das Fleisch zerkleinert ist, wird es mit Wasser und Zutaten wie Öl, Vitaminen und Mineralstoffen zu Feinbrät vermischt und später gegart. Je nachdem, welches Produkt daraus entstehen soll, wird es weiterverarbeitet. Damit gewährleistet ist, dass das Futter den hohen Qualitätsansprüchen genügt, gibt es neben der späteren stichprobenartigen Labor­untersuchung ein Drei-Punkte-Kontrollsystem: die Metalldetektion am Fließband, die Stichprobenkontrolle beim Verschließen des Produkts und die Sterilisation zum Schluss. „Unsere Produkte sind nicht umsonst immer wieder bei unabhängigen Tests mit ‚sehr gut‘ bewertet“, verrät Olaf Sawicki stolz.

Produktive Zusammenarbeit mit Globus

Seit 1987 produziert der Futtermittelhersteller aus Bremen Hunde- und Katzenfutter für Handelsmarken und kann so auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Branche bauen. Seit mehr als 20 Jahren ist saturn petcare unter den Hausmarken Globus und korrekt bei Globus im Sortiment vertreten. „Wir schätzen die gute Zusammenarbeit mit dem Warenbereich sehr. Im Austausch miteinander entstehen immer wieder tolle Produkte“, sagt Olaf Sawicki. Ein Beispiel dafür sind die sogenannten Pouches. Das Nassfutter im Beutel ist so entwickelt, dass es ­genau einer Portion entspricht. Die Portionsgröße ist im Vergleich zur Dose kleiner. Zudem lässt sich der Beutelinhalt ganz bequem in den Napf schütten. Im Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt die Dose allerdings unschlagbar – vor allem wenn mehr als eine Katze in der Familie lebt.

Für die Produktentwicklung spielen darüber hinaus auch Trends auf dem Tierfuttermarkt eine ­große Rolle. Neben den verschiedensten Geschmacksrichtungen, wie Tomate oder Joghurt, wird zudem die Herkunft der Rohstoffe immer wichtiger. Genau wie in der Lebensmittelindustrie geht der Trend beim Tierfutter hin zur bewussten Ernährung. Inhaltsstoffe aus Bio-Betrieben oder Nachhaltigkeitssiegel wie zum Beispiel das MSC-Siegel für umweltgerechte Fischerei sind auch im Tierfutterbereich gefragt.

Am Anfang war das Labor

„Eigentlich haben wir zwei Kaufadressaten: den Halter und das Tier“, sagt Olaf Sawicki. „Dem Tierhalter sind abgesehen von der Verträglichkeit und der gesunden Ernährung auch Aspekte wie Produktdesign und Handhabung wichtig.“ Entscheidend für den Erfolg eines Produktes ist letztendlich aber die Katze und nicht ihr Besitzer. Das bestätigt uns dann auch Dr. Klaus Tesch, seit 29 Jahren Lebensmittelchemiker bei saturn petcare. Wir treffen ihn in seinem Labor neben der Produktion. Hier forscht er an neuen Rezepturen und führt stichprobenartige Qualitätskontrollen der Produkte durch.

„Anders als wir Menschen haben Tiere nicht verlernt, auf ihren Körper zu hören – sie wissen ganz genau, welche Nährstoffe sie brauchen, und wählen dementsprechend ihr Futter. Nur ein perfekt zusammengesetztes Futtermittel besteht den Test“, erklärt uns der studierte Lebensmittelchemiker. Um herauszufinden, ob eine Zusammensetzung bei den Stubentigern ankommt, führen unabhängige Testinstitute Akzeptanzuntersuchungen und Langzeitstudien durch. Dafür werden Futterproben an teilnehmende Haushalte mit Katzen verteilt und geschaut, welches Futter besonders gern gefressen wird. Mehr noch als die Geschmacksrichtung ist die Konsistenz für Katzen entscheidend: Ist ein Futter klebrig, wird es nicht gefressen, da die Katzen dann das Gefühl haben zu ersticken. „Zur Sorte kann ich Ihnen sagen: Hühnchen ist am beliebtesten“, verrät uns Klaus Tesch zum Schluss. Logisch, oder? Schließlich hätte Comic-Kater Sylvester schon immer am liebsten Tweety gefressen.

Die Herkunft der Inhaltsstoffe spielt beim Katzenfutter eine große Rolle, zum Beispiel Seelachs aus MSC-zertifizierter Fischerei.

Katzen richtig füttern – darauf kommt es an:

  • Katzen brauchen täglich frisches Wasser – vor allem, wenn die Ernährung überwiegend aus Trockenfutter besteht. Trinkt Ihre Katze zu wenig, kann es zu Nierenschäden und Blasenentzündungen kommen.

  • Teilen Sie die Fütterung am besten auf zwei bis drei Portionen auf. Nur Katzen, die nicht alles auf einmal herunterschlingen, können Sie das Futter in einer Ration anbieten. Senioren-Katzen und solche, die zu Verdauungsproblemen neigen, sollten ihr Futter in drei bis sechs Portionen bekommen.

  • Milch sollte Katzen nur als Leckerli angeboten werden, da sie energiereicher ist als Wasser. Greifen Sie zu spezieller Katzenmilch, diese ist laktosefrei und wird daher besser vertragen.

  • Passen Sie die Fütterung den Bedürfnissen Ihrer Katze an: Mit zunehmendem Alter tendieren Katzen zu Übergewicht und brauchen ein weniger energiereiches Futter. Bei alten Katzen (ab circa zwölf Jahren) kehrt sich das häufig wieder um und sie neigen dann zu Gewichtsabnahme.