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mio, mein Globus-Magazin

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Camping mit der ganzen Familie

Für eine herrlich entspannte Ferienzeit für Groß und Klein!

Camping mit der ganzen Familie

Camping – der Lieblingsurlaub aller Kinder. Doch auch die Eltern können in Zelt oder Wohnwagen eine herrlich entspannte und stressfreie Zeit genießen. Wir haben jede Menge praktische Tipps für gelungene Familienferien und stellen Ihnen einen neuen Luxus-Camping-Trend vor, der auch Skeptiker überzeugen wird.

Bei der Stadtrundfahrt schreit der gelangweilte Zweijährige mit dem Bus-Guide um die Wette, zum Mittagessen im trendigen Bistro produziert seine große Schwester Limonade-Seen auf Damast und abends in der Hotellobby erntet das Wettrennen der beiden nur wütende Blicke ... Spätestens nach solchen Erfahrungen ist klar: Urlaub mit Kindern läuft nach besonderen Regeln ab und eine familienfreundliche Ferienform schont die Nerven aller Beteiligten.

Campingurlaub ist eine solche Möglichkeit. Wer jetzt in Erinnerung an unbequeme Nächte auf hartem, regennassem Zeltboden dankend abwinkt, sollte einen Blick auf die große Bandbreite des Campings werfen, die auch Freunde des gehobenen Komforts durchaus zufriedenstellen kann.

Naturnah und kinderfreundlich

Ferien auf dem Campingplatz haben für Familien viele Vorteile: Hier kann der Nachwuchs auf geschütztem Gelände seinen Bewegungsdrang ausleben und kommt schnell in Kontakt mit Gleichaltrigen. Besonders Einzelkinder genießen es, dass immer Spielkameraden verfügbar sind. Man lebt mitten in der Natur, frei von den Einschränkungen einer Hotelanlage, und kann, besonders in der Nebensaison, spontan und flexibel einen individuellen Urlaub verbringen. Und die Kosten halten sich in Grenzen, sodass Campen gerade für Familien mit kleinem Geldbeutel oder mehreren Kindern eine attraktive Option ist.

Im Zelt für wenig Geld

Zelten ist die ursprünglichste und wohl auch preiswerteste Form des Campens. Ein familientaugliches Zelt erleichtert den Urlaubsalltag dabei enorm: Es sollte nicht zu klein dimensioniert sein – wenn Sie mit dem Auto anreisen und an einem Ort bleiben, lässt sich das höhere Gewicht sicher verschmerzen. Außerdem sollte es Stehhöhe haben, damit Ihnen auch bei Regenwetter nicht die Decke auf den Kopf fällt. Separate, aushängbare Schlafkabinen und viele Taschen sorgen dafür, dass jeder und alles seinen Platz findet. Je nach Einsatzort empfehlen sich unterschiedliche Materialien: Baumwollmischgewebe ist UV-stabil und macht ein angenehmes Innenklima – ideal für südliche Gefilde. Ripstop-Nylon mit Silikonbeschichtung ist leichter, reißfest und besonders regenfest. Wie wasserdicht die Außenhülle ist, gibt übrigens die „Wassersäule in mm“ an – je höher die Zahl, desto besser.

Caravaning: Ferienhaus auf Rädern

Sie hätten lieber ein festes Dach über dem Kopf? Dann ist ein Wohnwagen oder Wohnmobil das Richtige für Sie und herrlich flexibel: Wenn das Wetter schlecht ist oder Sie alles gesehen haben, fahren Sie einfach weiter. Bei der Anreise sind jederzeit spontane Zwischenstopps möglich, sobald das Gequengel auf der Rückbank überhandnimmt. Und lästiges Ein- und Auspacken entfällt sowieso, weil man Kleiderschrank und Bett immer dabei hat – ein großes Komfort-Plus für Weltenbummler. Bleibt der Wohnwagen auf dem Campingplatz, sind Sie vor Ort mit dem Pkw mobil, das motorisierte Wohnmobil dagegen punktet bei Rundreisen, wenn Sie nach ein bis zwei Nächten weiterziehen. Wer mal reinschnuppern will in die Freiheit auf Rädern, kann auf vielen europäischen Campingplätzen einen Wohnwagen als Unterkunft mieten. Oder schon mal übers Wochenende im gemieteten Wohnmobil die Heimat neu „er-fahren“ (Hintergrundinfos gibt es zum Beispiel bei Caravaning).

„Glamping“: Luxus mit besonderem Flair

Wer nicht mit eigenem Equipment zum Zelten anreisen möchte, für den bietet sich als bewährte Alternative ein fertig eingerichtetes Bungalow-Zelt vor Ort an: Vom Sonnenschirm bis zum Korkenzieher ist alles da, auch elektrisches Licht, Feldbetten und brauchbare Küche (zum Beispiel von Eurocamp. Und es geht noch mehr Luxus: Der neue Trend heißt „Glamping“, Glamour plus Camping, und kombiniert die Familientauglichkeit eines Campingplatzes mit einer stylishen Unterkunft. Infos gibt es auf glamping.info. Im Tipi oder Safarizelt kann sich der Nachwuchs wie ein Indianerhäuptling oder eine Afrikaforscherin fühlen. Und bei Retro-Badewanne statt Gemeinschaftsdusche oder Himmelbett statt Isomatte kommen garantiert auch Campingskeptiker auf den Geschmack.

Freie Platzwahl

Und wo soll’s denn nun hingehen? Ob Berge oder Meer, beliebte Ferienregion oder uriges Hinterland – da hat jede Familie ihre Vorlieben. Mit kleinen Kindern wird man eher gemäßigtes Klima und kurze Anreisezeiten bevorzugen. Ihnen ist es sowieso egal, ob der Buddelstrand am Bodensee oder auf Sizilien liegt. Campingplätze jedenfalls gibt es fast überall. In Datenbanken wie der vom ADAC (auch als App für Ihr Smartphone erhältlich) lässt sich gezielt nach familienfreundlichen Plätzen suchen. Sie punkten mit abwechslungsreichen Spielgeräten, Animationsprogramm und kindgerechten Sanitäranlagen. Auch Planschbecken oder Freibad am Platz, ein Indoor-Spielbereich sowie ein gut ausgestatteter Laden und Gastronomie tragen zu einem gelungenen Familienurlaub bei.

Und wenn dann abends die kleinen Wirbelwinde mit einem glücklichen Seufzer in den Schlafsack schlüpfen und Sie vor dem Zelt bei einem Glas Wein dem Zirpen der Grillen zuhören, steht der perfekten Urlaubserholung nichts mehr im Weg. Viel Spaß dabei!

Sinnvolles Equipment

  • Aluboxen statt Reisetaschen im Zelt halten Feuchtigkeit aus und sorgen für Ordnung.
  • Eine stabile Plastikplane wird zum Tausendsassa: Schattenspender vor Zelt oder Caravan, Unterlage bei feuchtem Boden, Regenschutz für Campingstühle und Tisch, ...
  • Ob Gaskocher für schnelle Dosenravioli, Feuerschale für knuspriges Stockbrot oder Elektrogrill für gemütliche Grillabende mit den Platznachbarn: Kochen im Freien sorgt für die richtige Urlaubsstimmung.