mio, mein Globus-Magazin Lädt...
arrow-down arrow-left arrow-right arrow-top search arrow-thin-right arrow-thin-left chevron-thin-down chevron-thin-up email instagram facebook youtube twitter remove quote www

mio, mein Globus-Magazin

mio, mein Globus-Magazin
Wintervergnügen – Tolle Ideen für drinnen und draußen

Sobald draußen der erste Schnee fällt, kann das warme Zimmer noch so gemütlich sein. Dann zieht es uns mit Rodelschlitten oder Skiern an die frische Luft. Und wenn die weiße Pracht auf sich warten lässt? Auch dann gibt es tolle Aktiv-Ideen für die ganze Familie.

Wintervergnügen – Tolle Ideen für drinnen und draußen

Sobald draußen der erste Schnee fällt, kann das warme Zimmer noch so gemütlich sein. Dann zieht es uns mit Rodelschlitten oder Skiern an die frische Luft. Und wenn die weiße Pracht auf sich warten lässt? Auch dann gibt es tolle Aktiv-Ideen für die ganze Familie.

„Der See ist zugefroren!“, hörten wir überall auf den Straßen, als vor einigen Jahren unser innerstädtischer Badesee zum Schlittschuhlaufen freigegeben wurde. Für unsere Kinder gab es natürlich kein Halten mehr. Mit Kufen an den Füßen zogen sie, zunehmend mutiger werdend, ihre Kreise, während wir Erwachsenen entspannt über die Eisfläche flanierten.

Aufs Eis wagen

Nicht immer meint es Väterchen Frost so gut mit uns. Dass größere Gewässer komplett zufrieren, ist eher die Ausnahme. Doch zum Glück gibt es Alternativen. Im darauffolgenden Winter war bei uns vor dem Bahnhof eine Kunsteisfläche aufgebaut – hier konnten wir sogar Schlittschuhe ausleihen und uns bei Tee und Glühwein aufwärmen. Dank Inliner-Erfahrung stellten sich bei den Kindern auf dem Eisparkett schnell Erfolge ein. Für Kleinere gibt es Gleitschuhe mit zwei Kufen, die man einfach über die Stiefel schnallt und die viele von uns aus der eigenen Kindheit kennen.

Wohl am komfortabelsten skatet es sich in einer Eislaufhalle inklusive Schlittschuhverleih, immerglatter Eisfläche und besonderen Events wie Eisstockschießen oder Kinderdisco – oft sogar bis ins Frühjahr hinein. Ganz besonders lieben wir aber das Eislaufen unter freiem Himmel auf einer gefluteten Wiese. Viele Gemeinden präparieren bei Minusgraden passende Freiflächen. Meist ist der Zugang kostenlos – und bei wenigen Zentimeter Wassertiefe ist brechendes Eis keine Gefahr.
Überhaupt, die Sicherheit: Es sollte selbstverständlich sein, ein zugefrorenes Gewässer nur zu betreten, wenn es offiziell freigegeben ist. Für rasante Nachwuchs-Skater können Knie- und Ellenbogenschoner und ein Fahrradhelm das Risiko von Blessuren reduzieren. Mindestens genauso wichtig: feste Handschuhe – weniger gegen die Kälte, sondern damit bei einem Sturz keine fremden Kufen die Finger verletzen.

Insgesamt kann unsere Gesundheit beim Schlittschuhlaufen eigentlich nur profitieren. Wer regelmäßig seine Bahnen übers Eis zieht, schult Gleichgewichtssinn und Koordination, stärkt Herz und Kreislauf.

Riesenspaß Rodeln

Wenn dicke Flocken vor dem Fenster tanzen und die letzten Grashalme unter einer watteweichen Schneedecke
verschwinden, heißt es: nichts wie Schneeanzug an, Rodelschlitten aus dem Keller geholt und raus. Ab zum Hügel im Stadtpark, zur Fußgängerbrücke mit ihrem sanften Gefälle oder einfach eine Runde „Pferdchen und Kutsche“ spielen, bevor die Schneeräumer kommen!

Schlittenfahren ist wohl das Wintervergnügen schlechthin. Nicht nur Kinder haben einen Riesenspaß, wenn die ganze Familie in Teams um die Wette den Hang hinuntersaust. Was sich bei Rodelausflügen bewährt hat, sind Schuhe mit rutschfestem Profil für den unvermeidlichen Wiederaufstieg, wasserfeste Kleidung für den abseh­baren Schneekontakt sowie heißer Tee und warme Würstchen in Isolierkannen, denn auch Rodel-Champs müssen zwischendurch mal Pause machen. Wer auf Nummer sicher gehen will, erinnert sein Team noch mal an die ­wichtigsten Rodel-Regeln: nicht bäuchlings mit Kopf voran abfahren und ­auf genügend hindernisfreie Auslauffläche achten. Bewegung an frischer Luft – klar, dass Schlittenfahren die Fitness steigert. Vor allem aber macht es richtig gute Laune! Viele Mittelgebirge sind perfektes Rodler-Revier, hier haben sich die Schlittenfahrer die Hänge zurückerobert, nachdem die alten Skilifte abgebaut worden sind.

Auf Skiern durch die Landschaft

Auch auf Langlaufskiern kann man auf sportlich-gesunde und natur­ver­trägliche Weise die weiße Winterwelt genießen. Loipen erschließen ­oft ­Gebiete, die anders gar nicht zugänglich sind. Einsteiger beginnen ­am ­besten mit der klassischen Lauftechnik und bekommen damit ein gelenk­schonendes Ausdauertraining, das ­den Kreislauf ankurbelt, viele Muskelgruppen aktiviert und dabei noch Kalorien verbrennt. Im eigenen Tempo sanft ­dahingleiten, die abwechslungsreiche Winterlandschaft auf sich wirken lassen – das tut aber zudem der Seele gut und ist ein wohltuender Gegenentwurf zum Alltag. Wir jedenfalls drücken schon jetzt die Daumen, dass uns dieser Winter wieder viele Schnee- und Frosttage für Draußen-Aktivitäten schenkt!

Guten Rutsch: Schlitten-Variationen

  • Holzschlitten Davos: Der Klassiker mit Platz für mindestens zwei Kinder. Rückenlehne als Zubehör für die Jüngsten. Ähnlich: Hörnerrodel mit rund auslaufenden Holzstreben und leicht schräg stehenden Kufen.

  • Bob: Sorgt für direkten Kontakt mit der Schneepiste. Je nach Modell wird mit seitlichen Griffen oder Steuerrad gelenkt.

  • Popo-Rutscher: Kunststoff-Sitzfläche plus Griff – so ein Schneeflitzer ist schnell eingepackt und funktioniert sogar auf Gras und Sand.

  • Schnee-Scooter: Kufen statt Räder – mit diesem wintertauglichen Roller geht es den Hügel hinunter, dank höhenverstellbarem Lenker sogar über mehrere Jahre.

  • Klappschlitten, aufblasbarer Schlitten: Zusammenfalten oder Luft rauslassen – und dann ab in den Kofferraum für den Winterurlaub oder die Tagestour zum Rodelberg.

Kein Schnee? Wie Sie die Familie trotzdem nach draußen locken:

Taschenlampen-Nachtwanderung durch den Winterwald: Nicht nur für Kinder eine spannende Sache. Vielleicht sehen Sie äsendes Wild oder hören ein Käuzchen?

Winter-Gartenparty: Warm eingepackt mit den Nachbarn ums Lagerfeuer oder die flackernde Feuerschale zu Punsch und Würstchen treffen – daraus kann sich eine richtige Tradition entwickeln.

Foto-Session – so kriegt man auch Teenies: Bewaffnet mit Smart-phone oder Digitalkamera geht es hinaus. Wer findet die interessanteste Perspektive? Küren Sie mit der ganzen Familie das schönste Bild.