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Sommerhaut – Tipps für strahlend schöne, gesunde Haut

Im Sommer strahlt die Sonne mit uns um die Wette. Jetzt nur keinen Sonnenbrand riskieren! Damit Sie die warme Jahreszeit unbeschwert genießen können, haben wir die besten Tipps zusammengestellt.

Sommerhaut – Tipps für strahlend schöne, gesunde Haut

Im Sommer strahlt die Sonne mit uns um die Wette. Jetzt nur keinen Sonnenbrand riskieren! Damit Sie die warme Jahreszeit unbeschwert genießen können, haben wir die besten Tipps zusammengestellt.

Lange haben wir uns danach gesehnt, die Wärme der Sonne auf der Haut zu spüren und die Vorzüge des Sommers zu genießen: auf dem Balkon fläzen, die Lieblingssandalen ausführen und im Straßencafé sitzen, ohne zu frieren. Herrlich! Wie von selbst zaubert die Sonne einen rosigen Sommerteint, der uns frisch und erholt aussehen lässt. Von schädlicher UV-Strahlung möchten wir da am liebsten gar nichts hören. Aber spätestens, wenn wir uns zum ersten Mal feuerrote Schultern oder eine knallrote Nase eingefangen haben, werden wir schmerzlich an die guten Vorsätze aus dem letzten Jahr erinnert: nicht mehr ohne Sonnenschutz aus dem Haus gehen!

Mal ehrlich: Eigentlich wissen wir ja genau, dass jeder Sonnenbrand Gift für die Haut ist. Und trotzdem wünschen wir uns eine leicht gebräunte Sommerhaut. Aber können wir uns überhaupt noch bedenkenlos sonnen?

Häufiges Sonnen ist schädlich
Vielleicht haben Sie schon gehört, dass die Sonne heute aggressiver ist als vor 20 Jahren. Das stimmt so nicht ganz: Vielmehr ist die schützende Ozonschicht über der Erde dünner geworden, wodurch wir den ultra­violetten Strahlen stärker ausgesetzt sind. Diese werden außerdem von manchen Oberflächen reflektiert. Wasser, Sand und Schnee wirken wie ein Spiegel und verstärken die Strahlung, die vor allem unsere Augen und unsere Haut angreift. Sie lässt uns schneller altern, schädigt die äußeren Hautschichten und dringt sogar bis ins Innerste unseres Körpers ein, wo sie unser Erbgut verändern kann. Die Schäden eines kleinen Sonnenbrands können die Zellen in der Regel schnell reparieren, doch exzessives Sonnenbaden und häufige Sonnenbrände überlasten dieses natürliche Reparatursystem. Als Folge heilt die Haut nicht mehr so schnell und das Risiko für Hautkrebs steigt.

Da künstliche UV-Strahlung als besonders krebserregend gilt, sollten Sie einen großen Bogen um Solarien machen. Wer die Haut auf den Sommerurlaub vorbereiten möchte, tut sich mit dem Besuch auf der Sonnenbank nichts Gutes: Das Vorbräunen belastet die Haut zusätzlich und sorgt nicht dafür, dass sich die Eigenschutzzeit der Haut besonders erhöht. Planen Sie lieber ausreichend Zeit ein und bleiben Sie die ersten Tage – natürlich eingecremt – viel im Schatten. Was Sie noch tun können, um Ihre Haut an die warmen Tage zu gewöhnen, verraten wir Ihnen hier. Wir wünschen Ihnen viel Spaß in der Sonne und einen tollen Sommer!

Goldene Regeln fürs gesunde Sonnenbaden

  • Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die Sonne. Bleiben Sie zunächst lieber mehr im Schatten. So vermeiden Sie unerwünschte Überempfindlichkeitsreaktionen.
  • Kosmetika, Deodorants und Parfüms sollten Sie beim Sonnen möglichst nicht verwenden. Es könnte eine bleibende Pigmentierung entstehen.
  • Gehen Sie mit Ihren Kindern im ersten Jahr nicht in die Sonne. Danach sind sonnendichte Kleidung, Kopfbedeckung und ein hoher Lichtschutzfaktor ein Muss!
  • Meiden Sie die Sonne in der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr.
  • Verwenden Sie wasserfeste* Sonnenschutzprodukte und cremen Sie täglich mehrmals nach. mio-Tipp: Wet-Sprays sind ideal zum Auftragen auf noch nasse Haut.
*Ein Produkt ist „wasserfest“, wenn nach 40 Minuten Badespaß noch 50 Prozent des Sonnenschutzes auf der Haut vorhanden sind.

Sonnencreme schützt sowohl vor UV-B- als auch vor UV-A-Strahlen. Auf der Verpackung finden Sie eine entsprechende Kennzeichnung.

LSF 6 -10: Leichter Schutz
LSF 15-25: Mittlerer Schutz
LSF 30-50: Hoher Schutz
LSF 50+: Sehr hoher Schutz

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

  • Eine kalte Dusche, ein nasses Handtuch oder ein Quarkwickel kühlt die geröteten Stellen. Dazu den Quark einen halben Zentimeter dick auf ein Tuch streichen, Tuch einschlagen und den Wickel auf die Haut legen.
  • Viel trinken unterstützt die Regeneration der Haut und hilft gegen Kopfschmerzen von zu viel Sonne.
  • Fettige Cremes weglassen, darunter staut sich die Hitze. Ein Aloe-vera-Gel empfinden viele als wohltuend. Hydrocortison-Creme aus der Apotheke wirkt entzündungshemmend.
  • Bei großflächigen oder starken Rötungen, Blasen und Symptomen wie Schüttelfrost sollten Sie zum Arzt gehen.

Drei Fragen zur Hautkrebs-Vorsorge

1. Was ist ein Hautkrebs-Screening und wie oft sollten wir es machen?
Im Hautkrebs-Screening wird gezielt nach den drei Hautkrebserkrankungen Basalzellkrebs, spinozelluläres Karzinom und malignes Melanom gesucht. Experten empfehlen, sich mindestens alle zwei Jahre einem Screening zu unterziehen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für Frauen und Männer ab 35 Jahren die Kosten für eine qualitätsgesicherte Untersuchung. Diese können Sie bei Ärzten machen lassen, die an einer speziellen Fortbildung teilgenommen und eine entsprechende Genehmigung erhalten haben. Dazu gehören Hausärzte sowie Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten (Dermatologen). Ziel des Screenings ist es, die Heilungschancen zu erhöhen, die Lebensqualität zu verbessern sowie die Zahl der Hautkrebserkrankungen zu verringern.

2. Wie läuft die Untersuchung ab?
Bei der Untersuchung schaut sich Ihr Arzt die gesamte Haut an – von der Kopfhaut bis zur Fußsohle. Auch Stellen, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind, werden inspiziert, zum Beispiel Zahnfleisch und Intimbereich. Dafür benötigt Ihr Arzt keine Instrumente, sondern lediglich eine helle Lampe und sein geschultes Auge.

3. Kann ich mich zusätzlich auch selbst untersuchen?
Ja. Untersuchen Sie am besten in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel einmal im Monat, Ihren Körper oder bitten Sie Ihren Partner um Mithilfe. Gehen Sie von oben nach unten vor, dann vergessen Sie nichts: Kontrollieren Sie mit einem Handspiegel die Kopfhaut, Gesicht, Ohren, Hals, die Arme, Rücken, Ihre Beine, Füße, Sohlen, Zehen und den Genitalbereich. So können Sie Veränderungen von Pigmentmalen bemerken und von einem Arzt abklären lassen.

Stimmungsschub

Die Strahlen der Sonne tun uns in Maßen genossen richtig gut. Die UV-B-Strahlung des Sonnenlichts hilft nämlich unter anderem, Vitamin D in unserer Haut zu produzieren. Und das fettlösliche Vitamin hat eine Wirkung auf unsere Hormone. Dieser Vorgang ist abhängig von Breitengrad, Jahres- und Tageszeit, Witterung, Kleidung, Aufenthaltsdauer im Freien sowie dem Hauttyp und der Verwendung von Sonnenschutzmitteln, die die körpereigene Produktion vermindern. Das bedeutet, dass der Beitrag der körpereigenen Bildung zur Vitamin-D-Versorgung individuell stark schwanken kann. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung reicht es in Deutschland in den Sommermonaten, wenn ein Erwachsener pro Tag je nach Hauttyp 5 bis 25 Minuten in der Sonne verbringt. Dabei sollte ein Viertel der Körperoberfläche (Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen) Sonne abbekommen. Anschließend gut eincremen.