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Gesund beginnt im Mund

Alles was Sie über das Thema Zahngesundheit wissen müssen, erfahren Sie hier!

Gesund beginnt im Mund

Anlässlich des Tages der Zahngesundheit, der seit 1991 als Aktionstag für mehr Mundgesundheit jedes Jahr am 25. September gefeiert wird, zeigen wir Ihnen, worauf Sie zum Wohl Ihrer Zähne achten sollten.

Der Tag der Zahngesundheit wurde ins Leben gerufen, um bundesweit mit einer Vielzahl an Veranstaltungen auf das Thema Mund- und Zahngesundheit aufmerksam zu machen. Krankenkassen, Gesundheitsämter, Landesarbeitsgemeinschaften und viele Zahnärzte organisieren an diesem Tag Veranstaltungen, an denen Besucher teilnehmen und sich über Zahngesundheit informieren können. Die regelmäßige und korrekte Pflege von Zähnen, Zahnfleisch und Mundraum gilt als eine der wichtigsten Vorbeugemaßnahmen, wenn es um Karies und Parodontitis geht. Denn egal ob jung oder alt – Karies kann jeden treffen und zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Mundraum.

Entstehung von Karies

Karies entsteht hauptsächlich durch Bakterien, die sich auf den Zahnoberflächen anlagern und Plaque bilden können. Sie wandeln Zucker und Speisereste in Säure um, die den Zahnschmelz angreift und wertvolle Mineralien herauslösen kann. Weißliche bis bräunliche Flecken auf den Zähnen sind die ersten Anzeichen von Karies. Die typischen Zahnschmerzen treten häufig erst später auf, wenn der Zahnschmelz schon durchbrochen ist. Bei fortgeschrittener Karies sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen. Dieser entfernt die Karies und verschließt das entstandene Loch mit einer Füllung.

Die richtige Zahnputztechnik

Mithilfe einer geeigneten Zahnputztechnik kann der Entstehung von Karies und Zahnfleischentzündungen durch die sorgfältige Entfernung von Speiseresten und Plaque effektiv vorgebeugt werden. Ob Rotationsmethode oder horizontale Schrubbmethode – Zahnputztechniken gibt es viele! Welche Zahnputztechnik Sie anwenden, ist zweitrangig – Hauptsache, Ihr System erfasst alle Zahnflächen.

Die 5 Grundregeln der Putztechnik

1. Die Zwei-Minuten-Regel
Um alle Zahnoberflächen mit der Zahnbürste zu reinigen, reichen in der Regel zwei Minuten aus. Die meisten Zahnärzte empfehlen daher eine maximale Putzzeit von zwei bis drei Minuten – und zwar zwei- bis dreimal am Tag.

2. Nicht direkt nach dem Essen
Zahnschmelz ist nach den Mahlzeiten besonders empfindlich, da er durch säurehaltige Nahrung und süße Getränke aufweichen kann. Deshalb sollten Sie nach dem Essen circa eine halbe Stunde warten, bis Sie Ihre Zähne putzen. Erst dann hat sich der Schmelz durch den Speichelfluss wieder normalisiert.

Tipp: Zur Unterstützung der Selbstreinigung Ihrer Zähne nach einer Mahlzeit den Mund mit klarem Wasser ausspülen.

3. Weniger ist mehr
Zu viel Druck ist gefährlich. Es können nicht nur akute Verletzungen oder wunde Stellen am Zahnfleisch entstehen, sondern auch dauerhafte Schäden wie freiliegende Zahnhälse oder Zahnhalsdefekte. Wenn Sie dazu neigen, beim Zähneputzen mit zu viel Kraft oder Druck zu arbeiten, sollten Sie Zahnbürsten beziehungsweise Borstenköpfe mit extraweichen Borsten wählen.

4. Zahnbürste regelmäßig wechseln
Spätestens nach acht Wochen sollten Sie die Zahnbürste beziehungsweise den Borstenkopf austauschen. Sonst können sich an den abgenutzten Borsten Bakterien anlagern, sodass keine optimale Mundhygiene mehr möglich ist.

5. Kontrolle und Beratung
Die kostenlose Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt sollten Sie unbedingt in Anspruch nehmen (bei gesetzlich Versicherten einmal pro Halbjahr). Im Rahmen der Untersuchung werden nicht nur Zahnprobleme frühzeitig erkannt, der Zahnarzt gibt gerne auch Expertentipps, beantwortet Fragen oder demonstriert Putztechniken.

Für die zusätzliche Reinigung der Zahnzwischenräume empfehlen sich Zahnseide und Zwischenraumbürsten.