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Haarentfernung – So läuft alles glatt!

Sie wollen am Strand oder Pool mit glatten Beinen glänzen, wissen aber nicht, welche der vielen Enthaarungsmethoden für Sie die richtige ist? Wir haben die wichtigsten Infos, damit Ihrem Sommer kein Haar mehr im Wege steht.

Haarentfernung – So läuft alles glatt!

Sie wollen am Strand oder Pool mit glatten Beinen glänzen, wissen aber nicht, welche der vielen Enthaarungsmethoden für Sie die richtige ist? Wir haben die wichtigsten Infos, damit Ihrem Sommer kein Haar mehr im Wege steht.

1. Enthaarungscremes

Wer ein bisschen mehr Zeit hat, für den sind Enthaarungscremes genau richtig. Einfach auftragen, je nach Creme drei bis zehn Minuten einwirken lassen und mit einem Spatel die Creme mitsamt den Haaren wieder entfernen. Lassen Sie die Creme nie länger einwirken als angegeben und vergessen Sie nicht, die Haut hinterher gründlich abzuspülen: Bei Enthaarungscremes handelt es sich um chemische Zusammensetzungen, die Hautreizungen hervorrufen können. Mittlerweile gibt es diese Produkte auch in Form von Gel, Lotion oder Roll-on.

2. Rasieren

Die wohl gebräuchlichste Form des Enthaarens ist die Rasur. Sie geht schnell, tut nicht weh und für den Rasierer ist Platz in jeder Kosmetiktasche. Ganz schön praktisch! Ob elektrisch oder nicht, für Damen gibt es eine große Auswahl. Die elektrischen sollen sanfter zur Haut sein, manche davon sind sogar für die Nassrasur geeignet. Am besten klappt das Rasieren unter der Dusche mit einem speziellen Rasierschaum. Haben Sie nicht? Dann tut es auch etwas Shampoo oder Duschgel. Nachteil: Sie müssen täglich rasieren, damit keine Stoppeln sichtbar sind. Hier noch zwei Tipps: Bei empfindlicher Haut die Achseln vor dem Schlafengehen rasieren – dann brennt morgens das Deo nicht so sehr. Und im Intimbereich immer in Wuchsrichtung rasieren! So können Entzündungen vermieden werden.

3. Epilieren

Beim Epilieren geht es dem Haar an die Wurzel: Mithilfe rotierender Walzen werden die Haare mit dem elektrischen Epiliergerät ausgerissen – das ist eher etwas für Mutige. Der Vorteil ist aber, dass die Haare mitunter erst nach ein paar Wochen wieder nachwachsen und durch die Behandlung immer dünner und unauffälliger werden. Für Achseln und Intimbereich ist die Methode eher ungeeignet, da sie an diesen Stellen schmerzhafter sein kann. Sie sollten darauf achten, das Gerät sauber zu halten, damit es bakterienfrei bleibt.

4. Wachsen

Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Kaltwachsstreifen, die auf die Haut gedrückt und mit einem Ruck abgezogen werden, oder die Warmwachsmethode. Letztere ist weniger schmerzhaft als Kaltwachs oder Epilieren. Das Wachs wird zunächst erhitzt, dann auf die Haut aufgetragen. Durch die Wärme öffnen sich die Poren, so lassen sich die Haare besser entfernen. Am einfachsten geht das beim Experten im Waxing- oder Kosmetik-Studio, außerdem gibt es Warmwachs zur Heimanwendung.

6. Sugaring

Der neue Enthaarungstrend, auch Zuckern genannt, ist eigentlich gar nicht neu: Die Methode soll im Orient schon um 1900 v. Chr. angewendet worden sein, ist im Arabischen als Halawa bekannt und äußerst üblich. Die Haare werden mit einer erwärmten Masse aus Zucker, Zitronensaft und Wasser herausgezupft. Sugaring soll noch sanfter zur Haut sein als Wachsen, da die Zuckerpaste in Wuchsrichtung abgezogen wird und nicht an der Haut klebt. Mittlerweile gibt es in jeder größeren Stadt Studios, die die Behandlung anbieten.

5. Lasern und Lichtimpuls-Methode

Die Behandlung mit Laser oder Lichtimpulsen (IPL = Intense Pulsed Light) ist eher für Dunkelhaarige geeignet, da hellen Haaren das nötige Pigment Melanin fehlt. Hier werden die Haare bis zur Wurzel hin abgetötet. Es gibt Laser- und IPL-Haarentferner ebenfalls für die Anwendung zu Hause, jedoch sollten Sie dabei achtsam sein: Durch Verbrennungen beziehungsweise unsachgemäße Anwendung können dauerhafte Pigmentschäden oder Narben entstehen. Deshalb am besten zum Experten gehen. Der Vorteil: Die Haare werden dauerhaft entfernt.

Das Wichtigste auf einen Blick

Für welche Methode Sie sich entscheiden, hängt ganz von Ihrem Haar- und Hauttyp und Ihren Wünschen ab. Sie müssen es ja nicht übertreiben: Schließlich haben Haare eine natürliche Schutzfunktion – sie halten Bakterien, Viren und Pilze ab, regulieren die Körpertemperatur und schützen vor Wundreiben. Hier noch ein paar Tipps im Überblick:

  • Vor dem ersten Wachsen oder „Sugarn“ sollten die Haare mindestens fünf Millimeter lang sein.
  • Nach der Haarentfernung die Haut mit einer beruhigenden, feuchtigkeitsspendenden Creme oder Lotion versorgen.
  • Direkt nach der Haarentfernung grundsätzlich Sonneneinstrahlung, Sauna und Schwimmbad meiden, damit sich die Haut beruhigen kann.
  • Ein paar Tage nach der Haarentfernung mit regelmäßigen Peelings beginnen, damit keine Haare einwachsen.

Wussten Sie schon?

Die Fadentechnik ist eine orientalische Haarentfernungsmethode, die mittlerweile ihren Weg in deutsche Kosmetikstudios gefunden hat. Nicht nur für präzise geformte Augenbrauen, sondern auch großflächig für Gesichtshärchen an Oberlippe, Kinn, Wangen, Nase, Hals und Ohren geeignet. Kleinste Härchen werden von dem dünnen Faden erfasst, mit dem das Haar inklusive Wurzel ausgerissen wird. Hygienisch, sicher und lang anhaltend.