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Haartrends 2017: Schnitte, Farben, Frisuren und Pflege

Langeweile auf dem Kopf? Unser Dossier schafft Abhilfe! Wir zeigen Ihnen die Trends des Jahres: welche Farben und Schnitte neuen Glanz aufs Haupt bringen, wie Sie mit wenigen Handgriffen schicke Frisuren zaubern und wie Sie Ihr Haar schön pflegen.

Haartrends Sommer 2017

Schnipp-schnapp: Ein neuer Schnitt bringt frischen Wind ins Haar! Versuchen Sie es doch mal mit diesen angesagten Styles:

Kurzes Haar
Kurze Bobs: Sie sind jetzt asymmetrisch, akzentuiert und mutig mit scharfen Kanten.

Mittellanges Haar
Lob: Der Long Bob (langer Bob) steht jedem und man kann ihn ganz unterschiedlich stylen.
Shag: Der Siebzigerjahre-Trend hat auch diese coole burschikose Frisur zurückgebracht – ähnliche Haarlänge wie der Lob, lässig durchgestuft, dazu noch einen üppigen Pony und am besten alles schön verwuschelt oder lockig.

Langes Haar
Beach Waves: Lässige Wellen mit geraden Spitzen. Sie gelingen mit Glätteisen, Lockenstab oder eben durch einen langen Tag im Meer und am Strand! Schnelle Alltagsalternative bei von Natur aus gewelltem Haar: Salzwasserspray ins feuchte Haar und lufttrocknen lassen.
Langer Pony: Damit verleihen Sie Ihrer langen Mähne französischen Chic.

Accessoires

So süß: Große Schleifen aus schönen Stoffen, zum Beispiel aus Satin, getupft, kariert oder geblümt, wecken Kindheitserinnerungen.

Glitzer und Glimmer: Haarspangen können gar nicht genug funkeln, sei es in Blumen-, Sternchen- oder Herzform oder als Statements aus Strassbuchstaben.

Stroh auf dem Kopf: Strohhüte in Naturfarben oder Schwarz sind im Trend. Ebenso Cowboyhüte. Warum also nicht gleich einen Cowboyhut aus Stroh tragen?

Sommerfarben

Die Farben dieses Sommers sind Nude (natürliche, pudrige ­Beigetöne), Tiefschwarz, Platinblond, Rottöne von Kupfer bis Rostrot, Erdbeerblond (ein Blond mit Orange-Rosa-Stich) oder Blorange. Und wer sein Blond noch etwas rötlicher mag, greift zur Trendfarbe Roségold (die Färbung ist hier ein softes Pfirsich und Pastellpink).

Für ganz Mutige sind noch immer Pastell­farben in, am besten in Kombination – schauen Sie sich dazu auf Instagram die Hashtags #unicornhair, #mermaidhair, ­#succulenthair, #confettihair oder #holographichair an. Eben­falls zu finden: #geodehair, ein vom Amethysten inspirierter Farb­verlauf von lila zu dunkelblau.

Angesagte Färbetechnik derzeit ist Balayage: feine, unterschiedlich starke Strähnchen, die ohne Folien freihändig und individuell aufgepinselt werden. Das sorgt für natürliche Farb­reflexe und funktioniert sowohl bei Rot-, Blond- als auch bei Brauntönen. Insbesondere Blonden verleiht die Methode einen wunderbar sonnengeküssten Look.

Ich mache mir mein Haar, widewide wunderbar!


Tipp: Ein wenig Hilfe kann hier nicht schaden!

Langes Haar: Upside-Down-Flechtfrisur

Mit diesem umgedrehten französischen Zopf wird jeder Dutt zum Hingucker!

  1. Haare ordentlich durchkämmen. Über Kopf mit dem Flechten beginnen: Dafür die unterste Haarpartie des Hinterkopfes in drei Stränge aufteilen und einen französischen Zopf flechten.
  2. Für den französischen Zopf den rechten über den mittleren Strang legen, sodass der rechte Strang in der Mitte liegt. Genauso mit dem linken Strang verfahren. Beim Weiterflechten jeweils zu den rechten und linken Strängen Strähnen vom Außenhaar nehmen und mit einflechten.
  3. Wenn Sie am Oberkopf angekommen sind, fixieren Sie den französischen Zopf mit einem unsichtbaren Gummi und binden die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen. Zuletzt den Zopf zum Dutt drehen und fixieren.

Mittellanges Haar: Hübsch gedreht

Egal ob für Hochzeit oder Büro – diese Frisur ist schnell gemacht und sorgt für Romantik im Haar!

  1. Haare gut durchkämmen und einen Mittelscheitel ziehen. Auf beiden Seiten des Scheitels eine Strähne abteilen. Die Strähnen jeweils fest um den Finger eindrehen und mit einem Haargummi zusammenbinden.
  2. Jetzt jeweils eine breitere Strähne abteilen und genauso verfahren.
  3. Jeweils eine dritte, eventuell eine vierte, noch etwas breitere Strähne abteilen, wieder eindrehen und zusammen mit den beiden anderen Zopfenden zum Zopf binden.

Kurzes Haar: Wasserfall-Kunstwerk

Was kompliziert aussieht, können Sie mit ein wenig Übung ganz schnell nachmachen – versprochen!

  1. Haare kämmen und am Vorderkopf auf einer Seite drei Strähnen abteilen.
  2. Damit der Wasserfallzopf gelingt, die erste (obere) Strähne über die mittlere legen, dann die dritte (untere) über die erste legen. Die erste Strähne fallen lassen und dafür eine neue Strähne von unten aufnehmen.
  3. Eine neue Strähne von oben aufnehmen und in dieser Technik bis zum Hinterkopf flechten. Das Ende des Zopfes mit Haarnadeln fixieren. Ein wenig Haarspray gibt zusätzlich Halt.

Tipp: Damit unsere Frisurentipps gelingen, die Haare besser nicht frisch gewaschen frisieren. Für mehr Griffigkeit sorgt ein wenig Trockenshampoo!


Schritt-für-Schritt-DIY: Haarband mit Twist

Diese hübsche Tuchvariante macht richtig Sommer-laune und passt sowohl zu offenem als auch zu hochgestecktem Haar. Je nach Frisur und Geschmack kann das Band entweder am Haaransatz oder weiter oben in den Haaren sitzen.

  1. Tuch diagonal oder längs falten und mittig am Hinterkopf anlegen.

  2. Beide Seiten nach vorne führen und entweder einen einfachen Knoten machen oder die ­Enden umeinander wickeln, sodass die rechte Hälfte des Tuchs wieder rechts am Kopf zurückführt und die linke links.

  3. Die Enden entweder am Hinterkopf zusammenknoten oder unter das Tuch stecken. Voilà!

Dos and Don’ts – Tipps für schönes Sommerhaar

Dos

Betucht
Zu viel Sonne kann schädigen – auch unsere Haare. Schuld sind die UV-Strahlen, die die Farbpigmente und schützende Schuppenschicht angreifen. Lösung: ­Immer eine Kopfbedeckung tragen. Ob Tuch oder Hut – das bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.

Gut ausspülen
Raus aus dem Meer und direkt ab auf die Liege? Besser nicht! Lieber kurz unter der Stranddusche das Meersalz aus den Haaren spülen. Oder das Chlor, wenn Sie aus dem Pool kommen. Ihre Haare werden’s Ihnen danken!

Erst schneiden, dann Urlaub
Sonne, Salz- und Chlorwasser, Wind – unsere Haare machen im Sommer ganz schön was mit. Deshalb lohnt es sich, vor dem Urlaub die Spitzen schneiden zu lassen. Trockenen Enden sagen Sie so Lebewohl, hervor kommt kräftiges Haar.

Sprayen für den Schutz
Was die Sonnencreme für die Haut ist, ist das Sonnenschutzspray für das Haar. Die UV-Filter blockieren schädliche Strahlungen und verhindern ein Austrocknen der Haare – vor allem wenn wir gerade ohne Hut oder Tuch unterwegs sind.

Kopfhaut cremen
Schöne Haare haben ihren Ursprung in der Kopfhaut. Deshalb sollten wir diese nicht vergessen und freie Flächen (zum Beispiel Scheitel) eincremen.

Don'ts

Färben vor dem Urlaub
Keine gute Idee, wenn Sie Ihr Geld nicht verschwenden wollen. Denn die UV-Strahlen zersetzen die Farbpigmente in den Haaren und hellen sie so auf.

Föhnen und glätten
Im Sommer trocknen unsere Haare quasi von allein. Nutzen Sie das, um Ihrem Föhn eine Pause zu gönnen. Vielleicht auch gleich das Glätteisen öfter im Schrank lassen? Kleiner Trost: Einem Sprung ­in den Badesee hält sowieso ­keine Frisur stand.

Harte Haargummis und Metallspangen
In der Hitze binden Sie Ihre Haare lieber zum Zopf oder stecken sie hoch? Eine gute Idee – wenn Sie statt harten Haargummis lieber weiche Exemplare wählen. Lassen Sie Haarklammern aus Metall besser im Schrank: Sie heizen sich in der Sonne auf und schädigen das Haar.

Jeden Tag waschen
Auch wenn’s schwerfällt – wenn möglich sollten Sie Ihre Haare nur jeden zweiten Tag waschen, besser noch weniger. Ein Tag ohne Waschen, Föhnen, Stylen gibt den Haaren eine Verschnaufpause. Trocken­shampoos reduzieren fettigen Glanz und schenken Volumen.

Ungesund ernähren
Eine schöne Haarpracht beginnt in der Wurzel. Damit diese gesunde und glänzende Exemplare hervorbringen kann, braucht sie Nährstoffe. Wichtig sind ­Vitamin A (in Karotten oder Milchprodukten), B-Vitamine (in Hefe, Fleisch und Eigelb) und Vitamin C (Zitrus­früchte). Außerdem sollten Lebensmittel mit Biotin (Milch, Vollkornprodukte, Nüsse), Eisen (Fleisch), Kupfer (Hülsenfrüchte, Trockenobst, Hefe) und Zink (Austern, Eier, Käse) auf dem Speiseplan stehen.


DIY-Haarmaske für schön gepflegtes Haar

Mischen Sie 1 TL flüssigen Honig mit 1 Eigelb, 1 EL Olivenöl und 3 EL Naturjoghurt (3,5 % Fett) und massieren Sie die Mischung ins trockene Haar. Mit Klarsichtfolie und einem Handtuch umwickeln und ca. 30 min einwirken lassen. Anschließend Haare gründlich mit Shampoo waschen, ausspülen und mit einer Mischung aus 1 l kaltem Wasser und 1 EL Apfelessig spülen. Nicht mehr auswaschen (keine Sorge, der Geruch verfliegt beim Trocknen). Wie gewohnt stylen. Info: Menge ausreichend für mittellanges bis langes Haar.

Spitze Spitzen: Kneten Sie eine erbsengroße Menge Kokosöl in die handtuchtrockenen Haarspitzen, das pflegt und schützt vor Spliss!