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mio, mein Globus-Magazin

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Atempausen im Alltag

Zwischen Meetings und Terminen im Job und den alltäglichen Aufgaben im Haushalt kommen Pausen häufig zu kurz.

Atempausen im Alltag

Zwischen Meetings und Terminen im Job, der Kinderbetreuung und den alltäglich anfallenden Aufgaben im Haushalt kommen Pausen häufig zu kurz. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich erholsame Inseln einzurichten – Sie müssen diese nur aktiv schaffen. Wir verraten Ihnen, wie das geht!

Du musst wirklich mal runterkommen“, „Eine Auszeit täte dir gut“, „Atme doch einfach mal ruhig durch“. So oder so ähnlich klingen die Ratschläge Ihrer Freunde? Dann ist es höchste Zeit für ein wenig Entspannung! Doch wie entspannen, wenn ständig dies, das und jenes zuerst erledigt werden muss? Bei diesem Thema fällt schnell das magische Wort „Entschleunigung“, also das bewusste Reduzieren von Hektik und Stress im Alltag. Das Gute: Selten sind dafür größere Maßnahmen vonnöten. In der Regel können schon ein paar kleine Veränderungen Wunder bewirken. So ließe sich beispielsweise ein fester Abend in der Woche reservieren, um sich ein duftendes Schaumbad zu gönnen – ohne dass das Handy ­in regelmäßigen Abständen nach Ihrer Aufmerksamkeit verlangt. Oder Sie sagen mal nein, wenn es ­ums Kuchenbacken fürs nächste Schulfest geht. Oder schauen den schnulzigen Lieblingsfilm an, der Ihnen einfach immer ein wohliges Gefühl gibt. Oder, oder, oder. Sie sehen schon, sich selbst etwas Gutes zu ­tun, ist wirklich kein Hexenwerk. Es gibt noch viele weitere Tricks, die dabei helfen, öfter mal die Seele baumeln zu lassen!

In unserem Dossier verraten wir Ihnen unter anderem, wie Sie mithilfe von Meditation zur Ruhe kommen können oder was Digital Detox für Sie tun kann, und zeigen Ihnen außerdem verschiedene Entspannungstechniken sowie -übungen für Körper und Geist. Bei der Lektüre können Sie auch gleich testen, wie beruhigend Lesen sein kann – denn dabei kommt das Gedankenkarussell unweigerlich zum Stehen und der Körper sowieso. Und wenn Sie ein paar unserer Vorschläge beherzigen, werden Sie schon bald merken, dass Ihnen auch der Alltag wieder leichter von der Hand geht. Getreu dem alten Sprichwort: „In der Ruhe liegt die Kraft.“

Mehr Lebensfreude im Alltag – so geht’s!

Mehr Lebensfreude im Alltag – so geht’s!

Wie so oft können Kleinigkeiten den Unterschied machen – öffnen Sie einfach den Blick für das Schöne im Leben! Hier ein paar Beispiele:

  • Genießen Sie Ihren Kaffee besonders bewusst, analysieren Sie seine feinen Aromen sowie die belebende Wirkung auf Ihren Körper.
  • Verteilen Sie Komplimente an Fremde. Anderen den Tag zu versüßen, gibt auch Ihnen ein gutes Gefühl.
  • Spüren Sie die frische Luft, die in Ihre Lungen strömt, sobald Sie ins Freie treten – und rennen Sie ruhig mal ein Stück, um den Puls kurzzeitig in die Höhe zu treiben.
  • Auch albern sein ist erlaubt, denn es befreit: Wie wäre es mit einer Runde Schaukeln auf dem Spielplatz oder einer kleinen Schneeballschlacht?
  • Hören Sie Musik wie damals als Teenager, also nicht nebenbei, sondern als Hauptbeschäftigung. Dabei einzuschlafen ist ebenso okay wie wildes Tanzen über die Wohnzimmereinrichtung.

Relaxed lauschen

Unsere Playlist für Ihre Verwöhnzeit und sonstige kleine Auszeiten

  • Weightless, Marconi Union
  • Sweet Burden, Chilly Gonzales
  • Can’t Help Falling in Love, Elvis Presley
  • Strawberry Swing, Coldplay
  • Lost Stars, Adam Levine
  • You’re The One That I Want, Angus & Julia Stone
  • Someone Like You, Adele
  • Apologize, Timbaland feat. OneRepublic
  • Let Her Go, Passenger

DIY-Tipps zum Verwöhnen

Entspann-dich-Fußbad
Für warme, weiche und gut durchblutete Füße 3 TL Natron, 6 Scheiben frischen Ingwer und einige ­Tropfen ätherisches Lavendelöl in ein großes Gefäß mit warmem Wasser geben. Füße 10–20 min ­darin baden, die Wassertemperatur sollte 38–40 °C nicht übersteigen.

Hallo-wach-Augenmaske
Geschwollene Tränensäcke gehören der Vergangenheit an: 1 EL Speisequark mit 1 TL Kaffeepulver verrühren und vorsichtig um die Augen auftragen. 10 min einwirken lassen. Dann mit einem Küchentuch entfernen und Reste mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Streichelzart-Gesichtsmaske
Gesicht reinigen und trocknen. 1 Eiweiß, 1 TL Aloe-vera-Saft, 1 TL Honig und 1–2 TL Schmelzflocken vermischen und auftragen. Nach 10–15 min Einwirkzeit gründlich abspülen.

Digitaler Detox – einfach mal abschalten

Sie können kaum die Finger vom Handy lassen? In einem Hotelzimmer ohne WLAN schnellt Ihr Blutdruck in die Höhe? Dann ist es möglicherweise Zeit für einen digitalen Detox! Jeder von uns verbringt ­täglich viele Stunden online – ob mit Laptop, Tablet oder Smartphone. Wir sind immer erreichbar, die Nachrichtenfülle führt zur ständigen Reizüberflutung. Die Folge: Wir können uns schlecht konzentrieren und kommen nicht zur Ruhe. Zeit also, die Geräte aus­zuschalten und offline zu gehen! Und sei es nur für ein paar Stunden. Sie werden schnell merken, wie Ihre innere Ruhe zurückkehrt.

Hier unsere Vorschläge für einen digitalen Detox:

  • Machen Sie einen Spaziergang in der Natur – ohne Handy.
  • Lesen Sie ein gutes Buch, anstatt bis zum Schlafengehen auf dem Handy zu surfen.
  • Schreiben Sie einen Brief an einen lieben Menschen. Mit einem tollen Stift und schönem Papier wird das Schreiben zur sinnlichen Erfahrung.
  • Für Hartgesottene: Versuchen Sie einen Urlaub lang nicht auf Ihrem Handy erreichbar zu sein (außer für Notfälle).

Schreiben entschleunigt

Wann haben Sie zuletzt etwas mit Hand und Stift ­geschrieben? Probieren Sie es doch mal wieder aus! Während der Stift über das Papier gleitet, entschleu­nigen Sie ganz von selbst. Eine gute Möglichkeit, das Schreiben in den Alltag zu integrieren, ist Tagebuchschreiben. Sich abends hinsetzen, den Tag ­Revue ­passieren lassen, Gefühle und Gedanken aufschreiben – das kann helfen, zur Ruhe zu kommen. Oder probieren Sie das automatische ­Schreiben. Rechtschreibung, Grammatik, ganze Sätze – all das können Sie dabei getrost vernachlässigen! Einfach zum Stift ­greifen und unzensiert und ohne inneren Kritiker ­Gedanken, ­Gefühle und Bilder ­aufschreiben, ohne Pause und ­ohne lange nachzudenken. Lassen Sie sich von Ihrem Unterbewusstsein überraschen!

Entspannt summen

Kennen Sie die Atemübung Brahmari? Dabei handelt es sich um eine Übung aus dem Yoga, die auch Bienenatmung genannt wird. Sie verursacht leichte Vibrationen im Körper, durch die die inneren Organe gelockert werden. Und so geht’s:

  1. Setzen Sie sich im Schneidersitz und mit geradem Rücken an einen ruhigen, wohltemperierten Ort. ­Legen Sie die Arme auf den Oberschenkeln ab, schließen Sie die Augen.
  2. Atmen Sie kontrolliert und langsam durch die Nase ein und wieder aus, bis sich der Herzschlag etwas beruhigt hat.
  3. Beim Einatmen tief Luft holen, sodass man es hören kann. Beim Ausatmen wie eine Biene summen. So lange wiederholen, wie es für Sie angenehm ist.
  4. Probieren Sie ruhig verschiedene Tonlagen beim Summen aus, um unterschiedliche Frequenzen zu erzeugen, die wiederum jeweils anders auf Ihren Körper wirken. Namaste!