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mio, mein Globus-Magazin

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Mein Wohlfühlwinter

Tipps und Tricks für einen gemütlichen Winter!

Mein Wohlfühlwinter

Wir haben uns entschieden, dieses Jahr dem Winter mit bester Laune und Gesundheit entgegenzutreten und ihn so richtig zu genießen. Machen Sie mit? Wie es geht, lesen Sie hier!

Eine friedvolle Stille herrscht über allem, wenn es ­geschneit hat. Das glitzernde Weiß lässt die Welt schön und rein aussehen, wie im Märchen. Beim Einkaufsbummel oder Schlittschuhlaufen trinken wir heißen Punsch, zu Hause warten die kuschelige Wolldecke und ein pras­selnder Kamin, dessen Feuer alles in warme Farbtöne taucht. Das ist der Winter.

Wirklich? Naja, leider sieht das dann doch meistens anders aus: Es ist kalt und nass, die Bäume sind kahl, aber kein Schnee will sie mit seinem hübschen Schleier bedecken. Durch Temperaturschwankungen zwischen nassem Draußen und überhitztem Drinnen, eher von banalen Heizkörpern als romantischen Kaminen, kämpfen wir ständig gegen Erkältungen. Aber damit ist nun Schluss! Gegen miese Winterstimmung und ein schwaches Immunsystem können wir aktiv etwas tun. Genau der richtige Vorsatz für das neue Jahr, das gerade begonnen hat!

Damit Sie bestens gewappnet sind gegen die alljährlichen Erkältungswellen, haben wir einige Tipps zusammengestellt: Von Ernährung über Bewegung bis zu Sauna, frischer Luft und Tageslicht finden Sie alles, was Sie brauchen, um jeden Tag mit neuer Energie anzugehen. Werden Sie kreativ, um schlechtem Wetter ein Schnippchen zu schlagen: Laden Sie Freunde zum Fondue oder Filmabend ein, machen Sie ein Fitness-Video im Wohnzimmer, wenn Joggen einfach zu viel Überwindung kostet. Hauptsache, Sie bleiben in Bewegung, das sorgt nämlich für Glücksgefühle, hält fit und verhindert den Teufelskreis der Trägheit und des Winterblues.

Wenn der Winter eher mausgrau als märchenweiß ist, müssen Sie eben eigene Farbakzente setzen: Ein neuer ­Vorhang, eine bunte Tischdecke oder gar ein pinker Pulli können die Laune heben – probieren Sie aus, was Ihnen guttut. Zeigen Sie dem Winter Ihre starke Seite!


Die Top 5 fürs Immunsystem

Regelmäßige Bewegung
Durch Sport werden Stresshormone abgebaut und die Muskeln gestärkt. Im Winter gilt jedoch: Weniger ist mehr! Denn während ein moderates Ausdauertraining die Ab­wehrkräfte fördert, bewirkt ein Zuviel an Belastung das ­Gegenteil. Kleine Einheiten Schwimmen oder Joggen ­reichen bereits aus.

Vitamin D
Unverzichtbar zur Vorbeugung gegen Erkältungen ist Vitamin D. Das „Sonnenvitamin“ wird vor allem in der Haut gebildet, wenn UV-Strahlen sie treffen. Daher ist es gerade jetzt wichtig, oft vor die Tür zu gehen. Vitamin D steckt übrigens auch in fetten Fischsorten, wie Lachs, Hering oder Makrele.

Ausgewogene Ernährung
Nüsse sowie Zitrusfrüchte, Kohlgemüse, Paprika und Granatapfel genießen. Sie enthalten viel Zink sowie Vitamin C, die das Immunsystem unterstützen.

Wechselduschen
Wechselduschen stärken, mehrmals die Woche angewendet, das Herz-Kreislauf-System. Dafür den Körper zunächst warm, im Anschluss von den Füßen beginnend nach oben kalt abbrausen, dann wechseln. Immer kalt beenden!

Booster
Für einen richtigen „Immun-Boost“ gibt es zahlreiche Rezepte – beispielsweise heiße Zitrone, Ingwertee oder ­Rohkostsalat. Sehr beliebt: Smoothies mit frischem Obst ­und Gemüse, zum Beispiel ein Mix aus Orange und Roter ­Bete. Hier dürfen Sie gern kreativ werden und Ihr Getränk mit Gewürzen, Samen oder Getreideflocken verfeinern.

Hustensirup selbst gemacht: Eine große Zwiebel in Ringe schneiden, in ein Schraubglas füllen und so viel Honig zugeben, dass die Zwiebelringe gerade so bedeckt sind. Über Nacht ­ziehen lassen und mehrmals täglich 1-2 TL des Saftes pur einnehmen. Der Honig bekämpft Entzündungen und die ätherischen Öle der Zwiebel wirken hustenlindernd. Zudem enthält sie reichlich Vitamin C, das das Immunsystem stärkt.

Erkältung – SOS-Soforthilfe

Wenn alle Vorsorge nichts genützt und es Sie doch einmal erwischt hat, helfen diese Tipps dabei, schnell wieder fit zu werden:

Warm halten!
Das angegriffene Immunsystem reagiert nun empfindlich auf Temperaturschwankungen. Deshalb dick einpacken, vor allem den Hals sowie den Brustbereich. Kurze Spaziergänge an der frischen Luft sind okay, doch bei Fieber unbedingt im Bett bleiben.

Ausreichend trinken!
Mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag und am besten warme Kräutertees und Mineralwasser. Das hilft, die Schleimhäute trotz austrocknender Heizungsluft dauerhaft feucht zu halten. Gleichzeitig unterstützt das Extra an Flüssigkeit die Nieren dabei, Krankheitserreger auszuscheiden.

Dampfbäder machen!
Dafür eignet sich ein Sud aus Kamille, Salbei oder Thymian besonders gut. Die ätherischen Öle befreien die Atemwege und wirken gleichzeitig entzündungshemmend. Nach dem Dampfbad etwas Eukalyptusbalsam auf die Brust reiben.

Viel schlafen!
Guter Schlaf kann bekanntlich wahre Wunder bewirken, denn so kommt der Körper zur Ruhe und kann sich ungestört regenerieren.

Winter? Sport indoor!

Sich regelmäßig zu bewegen hält fit, weswegen Sie auch im Winter nicht auf der faulen Haut liegen sollten. Zudem haben Joggen und Co. vor winterlicher Kulisse einen ganz besonderen Reiz. Falls Sie doch vor den Temperaturen ­zurückschrecken, ist jetzt die richtige Gelegenheit, um sich einmal an einer der zahlreichen Indoor-Aktivitäten zu versuchen! Wie wäre es zum Beispiel mit feurigem Zumba, ­entspannendem Yoga oder anspruchsvollem Klettern? Alternativ können Sie sich auch an einer Kampfsportart oder klassischem Tanz versuchen.

Und selbst Sportmuffel können mit wenig Aufwand ­etwas für ihre Gesundheit tun: Einfach ein paar Mal öfter Strecken zu Fuß gehen, statt immer in Auto, Bahn oder Bus zu steigen.

Wachmacher

Trübes Wetter und zu wenig Sonnenlicht können uns aufs Gemüt schlagen – da fällt ein wacher, frischer Start in den Tag manchmal schwer. Hier sind unsere Top 3, die sofort für gute Laune sorgen!

  1. Starten Sie den Tag mit einem Koffein-Kick. Egal ob Lieblings-kaffee, Mate-Tee oder Guaranapulver zum Aufgießen – in Maßen wirkt das enthaltene Koffein anregend und fördert die Konzentration.
  2. Im Nachmittagstief gefangen? Kopfhörer aufsetzen, Lieblingssong abspielen und zehn Minuten spazieren gehen. Wirkt wahre Wunder!
  3. Wenn gar nichts hilft und man Ihnen die trübe Winterstimmung am Gesicht ablesen kann, dürfen Sie getrost mit Make-up schummeln. Rosa Rouge auf den Wangen sorgt für bezaubernd frische Apfelbäckchen!

Wellness im Winter

Heißer Dampf fürs Wohlbefinden
Sie wird heiß geliebt, besonders wenn es kalt ist: die Sauna. Kein Wunder, denn ein Saunabesuch ist ein wahrer Segen für Körper und Geist. Der Alltagsstress hat Pause und Sie dürfen einfach mal die Seele baumeln lassen, während sich alle Muskeln entspannen. Gleichzeitig wirkt die Hitze wie ein entgiftender Fieberschub, bei dem überflüssige Stoffwechselprodukte herausgeschwitzt werden – das stärkt auch Herz-Kreislauf- und Immunsystem. Nicht zuletzt ist es natürlich schlicht angenehm, den Minusgraden für eine Weile entfliehen zu können. Für Einsteiger eignet sich das feuchtere Dampfbad, da dort die Hitze geringer ist. Später darf es dann schon eine (nicht allzu heiße) Sauna sein. Für die klassische finnische Sauna (80–100 Grad Celsius) sollten Sie schon ein wenig saunaerprobt sein.

So baden Sie richtig
Zum Winter gehört ein heißes Wannenbad wie die Sonnencreme zum Sommer. Damit das Bad zur Wohltat wird, ist es wichtig, einige Punkte zu beachten. Die Temperatur des Wassers sollte 38 Grad Celsius nicht übersteigen. Zu heißes Wasser beansprucht den Kreislauf sehr und reizt die Haut. Besonders entspannend wird das Bad mit einem Badezusatz. Achten Sie nur darauf, dass der Zusatz auch Pflege-stoffe enthält. Pflegende Öle oder so-genannte rückfettende Stoffe geben der Haut die Feuchtigkeit zurück, die das Wasser ihr entzieht. Auch wenn es noch so schön ist, baden Sie am besten nicht länger als eine Viertelstunde, sonst wird die Haut zu sehr strapaziert. Anschließend mit klarem Wasser abspülen, aufs Sofa kuscheln und die Wärme nachwirken lassen.

Gute-Laune-Tipps

Fingermudras
Auch wenn Sie kein Yogi sind, können diese meditativen Fingerübungen neue Energie spenden und die Selbstheilungsprozesse aktivieren. Sie können die Mudras im Sitzen oder Liegen machen. Als Beispiel hier das Prana-Mudra für Energie und Kraft: die Spitzen des kleinen und des Ringfingers beugen, bis sie die Daumenkuppe berühren, sanft gegeneinanderdrücken. Zeige- und Mittelfinger bleiben gestreckt. Einige Minuten halten. Ruhig und tief atmen, mit allen Sinnen auf die Übung konzentrieren.

Winteraromen
Aromen und Düfte haben Einfluss auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden. Gönnen Sie sich von Duschgel über Öl bis Parfüm Ihre ganz persön­lichen Winteraromen, die Sie entspannen und in wohlige Duftwelten ent­führen: Zitrusdüfte beleben, würzige Düfte regen die Energie an und helfen so gegen Winterkälte. Ätherische Öle können Sie entweder durch eine Duftlampe oder mit einem Emulgator ­vermischt in einem heißen Bad auf sich wirken lassen. Die entspannende Wirkung von Lavendel beispielsweise ist wissenschaftlich erwiesen.

Lichtquellen
Wenn wir zur Arbeit fahren, ist es noch dunkel, wenn wir heimkommen, auch schon wieder. Versuchen Sie, auch bei grauem Wetter, mindestens einmal ­täglich nach draußen zu gehen. Mittags ist es am effektivsten – nutzen Sie also am besten Ihre Mittagspause für einen kleinen Spaziergang. Zusätzlich kann eine Tageslichtlampe helfen, ­die Lebensgeister zu wecken. Sie sollte mindestens 3 000, bestenfalls 10 000 Lux haben. Zum Vergleich: Ein trüber Tag spendet Licht mit immerhin noch 7 000 Lux.

Farbtupfer
Farben beeinflussen unsere Wahrnehmung: In einem roten Raum wird Wein als süßer empfunden; in einer in Baker-Miller-Pink gestrichenen Zelle beruhigt sich ein aggressiver Häftling, diese ­Farbe senkt nämlich kurzfristig den Blutdruck. Wir sind sicher: Ein Pulli ­in ihrer Lieblings-farbe oder ein neuer knalliger Lidschatten hebt ganz bestimmt Ihre Laune!

Trockene Haare? Das hilft!

Heizungsluft, häufiger Wechsel zwischen Warm und Kalt sowie Mützen be­anspruchen im Winter ­unsere Haare. Gönnen Sie Ihrem Haupt regelmäßige Feuchtigkeits­kuren und zwischendurch auch mal eine intensive ­Maske. SOS-Tipp ­gegen trockene, fliegende Haare unterwegs: einen Klecks Handcreme in den Hand­flächen verreiben und in die Haare kneten.