mio, mein Globus-Magazin Lädt...
arrow-down arrow-left arrow-right arrow-top search arrow-thin-right arrow-thin-left chevron-thin-down chevron-thin-up email instagram facebook youtube twitter remove quote www

mio, mein Globus-Magazin

mio, mein Globus-Magazin
Ein bisschen Sommer noch

Gemeinsam mit Lea die letzten Sommertage kulinarisch genießen – so geht's!

Ein bisschen Sommer noch

Jetzt mal nicht gleich den Teufel an die Wand malen – oder soll ich sagen: den Winter heraufbeschwören! Ein paar Tage Sommer sind uns noch vergönnt. Das feiere ich mit gegrillter Wassermelone, Grillkäse und einem nahöstlich inspirierten „Taboulé“-Salat aus Blumenkohl.

Erinnert ihr euch an die warmen Spätsommertage aus den Vorjahren? Die letzten Grillabende des Jahres, Fahrradtouren in der sich langsam verfärbenden Natur? Ich finde, der September kann einer der schönsten Monate des Jahres sein, sofern wir die Sonne auskosten und nochmal ganz viel Zeit draußen verbringen. Wenn sich der Sommer dem Ende neigt, muss ich jedes Jahr an Frederick denken. Nicht etwa ein Jugendfreund, sondern die Feldmaus Frederick, ein Held meiner Kindheit! Statt Nuss und Stroh sammelt der kleine Nager Farben für den Winter, um sich auf die dunkle Jahreszeit vorzubereiten. So ähnlich mache ich es auch: am Fluss entlang radeln, die Sonnenstrahlen im Gesicht genießen und bis zum Sonnenuntergang auf dem Balkon sitzen.

Zum spätsommerlichen Essen im Freien passen die letzten sommerlichen Erzeugnisse. Mit wenig verbinde ich die warme Jahreszeit mehr als mit Wassermelone, und zum Glück ist die auch aktuell noch verfügbar. Minze sowie Salatgurke erfrischen und bringen grüne Farbkontraste ins Spiel; mit Blumenkohl ist die Vitaminpalette dann so gut wie abgedeckt. Wer einen Grill besitzt, gart Wassermelone und Halloumi (Grillkäse) auf dem Rost; ansonsten bratet beides in einer Pfanne an. Serviert wird das Ganze mit Blumenkohl-„Taboulé“, in dem der Kohl als kohlenhydratfreie Alternative zum für Taboulé typischen Couscous dient. Den Blumenkohl mit einem Universalzerkleinerer häckseln oder mit einem langen Messer fein hacken. Rohen Blumenkohl-„Couscous“ mit Olivenöl, Zitronensaft, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer abschmecken und mit Minze, Frühlingszwiebeln, Granatapfelkernen und Gurke mischen. Taboulé mit der gegrillten Wassermelone und dem Halloumi anrichten – und raus damit an die Sommerluft!

Eure Lea Lüdemann

Blumenkohl-Taboulé mit Wassermelone und gegrilltem Halloumi


Zubereitung

Zubereitung

  1. Blumenkohl in Röschen teilen, waschen und abtropfen lassen. Mit einem Food Processor (Universalzerkleinerer) häckseln, bis er in etwa die Größe von Couscous oder Reis angenommen hat.
  2. Kerne aus dem Granatapfel lösen. Salatgurke und Sellerie waschen, in Scheiben oder Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, die Enden entfernen und Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Minze grob hacken.
  3. Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Öl mit Zitronensaft, Knoblauch und Gewürzen verrühren. Blumenkohl-„Couscous“ mit Obst und Gemüse mischen, das Dressing unterrühren. Taboulé bis zum Servieren kalt stellen und ziehen lassen.
  4. Schale der Wassermelone entfernen und Fruchtfleisch in Würfel oder Dreiecke schneiden. Halloumi in Scheiben schneiden.
  5. Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Wassermelone darin von beiden Seiten anbraten, bis sie tief rot gefärbt ist, und mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und beiseite stellen, Pfanne nachfetten und den Halloumi von beiden Seiten anbraten, bis er goldbraun ist. Halloumi mit Kräutern der Provence, Salz und Pfeffer abschmecken. Taboulé mit Wassermelone und Halloumi anrichten und sofort servieren.

Tipp: Wer möchte, kann Wassermelone und Halloumi auf dem Grill rösten, statt beides in der Pfanne zu braten.

Über Lea


Lea Lüdemann wurde bereits als Kind im Einkaufswagen durch den Globus-Markt geschoben. Heute schätzt sie besonders die riesige Auswahl, die Globus zu bieten hat. Außerdem mag sie gutes Essen, schöne Cafés, Mode und das Reisen.

Ihr eigener Blog heißt lealou.me.