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mio, mein Globus-Magazin

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„La dolce vita“ zu Hause

Während ihr eure Koffer packt und Sonnenmilch auf Vorrat kauft, bemitleide ich mich selbst: Mal wieder habe ich es verbummelt, den Sommerurlaub zu planen. Das passiert fast jedes Jahr. Jetzt heißt es: Sommergerichte kochen – und dabei vielleicht doch noch schnell „last minute“ buchen!?

„La dolce vita“ zu Hause

Während ihr eure Koffer packt und Sonnenmilch auf Vorrat kauft, bemitleide ich mich selbst: Mal wieder habe ich es verbummelt, den Sommerurlaub zu planen. Das passiert fast jedes Jahr. Jetzt heißt es: Sommergerichte kochen – und dabei vielleicht doch noch schnell „last minute“ buchen!?

Es ist August und Deutschland scheint – bis auf die Ost- und Nordseeküste – wie ausgestorben. Supermarkt: leer. Fußgängerzone: still wie sonst nur am Sonntag. Wo sind bloß alle? Ach ja, im Urlaub! Wieso passiert es mir immer wieder, dass ich verplane, einen Flug in den Süden zu buchen? Ich schwärme doch gefühlt seit Januar von lauen Nächten, dem Meeresrauschen, Apérol Spritz und bergeweise Eiscreme. Der letzte Italienurlaub? Fand statt, als ich ein ­bockiger Teenager war und Eiscreme (ebenso wie Bikini tragen) keine Option zu sein schien. Spanien? Ist noch länger her. Frankreich? Ach, sieh an, da war ich im letzten Jahr, doch leider meinte ein befreundetes Paar, sich im Urlaub trennen zu müssen, sodass die komplette Woche ins Wasser – oder besser gesagt in ein Meer aus Tränen – fiel.

Wem es so geht wie mir oder wer seinen Urlaub bewusst auf die Nebensaison verschiebt, kann mit ein bisschen Glück ja auch einfach zu Hause die Sonne genießen. Mit saftig-aromatischen Tomaten, frischem Basilikum und kräftigem Olivenöl fühlt es sich ohnehin so an, als sei Italien höchstpersönlich zu Besuch. Ein mediterraner Pasta-Salat schmeckt warm oder kalt. Ich röste Knoblauch, Zwiebeln, Paprika und Tomaten im Ofen, bis sie ganz saftig sind und einen vor ­Freude mit der Sonne vor dem Küchenfenster um die Wette strahlen lassen. Dann werden al dente gekochte Nudeln in einer großen Schüssel mit dem Gemüse, Oliven, getrock­neten Tomaten, Basilikum, Pinien­kernen und Basilikum angerichtet. Noch einen Spritzer hochwertiges Olivenöl da­rüber und ­eine Flasche Vino ­dazu – und ich schwöre euch: Ich buche noch heute meinen Sommer­urlaub!

Zubereitung

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze und bei Umluft 180 °C) vorheizen.

  2. Knoblauch und Zwiebel schälen, Knoblauch hacken und die Zwiebel vierteln oder achteln. Paprika und Tomaten waschen. Paprika in mundgerechte Würfel schneiden, die Tomaten halbieren.

  3. Das Gemüse in eine ofenfeste Form geben, mit 2–3 EL Olivenöl, französischen Kräutern sowie etwas Salz und Pfeffer mischen und im heißen Ofen 20 Minuten rösten. Gemüse aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen. Die beim Rösten entstandene Flüssigkeit in der Backform aufbewahren.

  4. In der Zwischenzeit die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen, abgießen und abtropfen lassen und mit 1 EL Öl mischen.

  5. Mozzarella in dünne Scheiben oder mundgerechte Würfel schneiden. Getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, dabei mehrmals wenden. Die Oliven nach Belieben halbieren.

  6. In einer Schüssel vorsichtig alle Zutaten – auch die Flüssigkeit aus der Backform – miteinander mischen, nach Belieben etwas mehr Olivenöl unterrühren und den Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der mediterrane Pasta-Salat kann sowohl warm als auch kalt serviert werden.

Lea Lüdemann wurde bereits als Kind im Einkaufswagen durch den Globus-Markt geschoben. Heute schätzt sie besonders die riesige Auswahl, die Globus zu bieten hat. Außerdem mag sie gutes Essen, schöne Cafés, Mode und das Reisen.

Ihr eigener Blog heißt lealou.me