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mio, mein Globus-Magazin

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Von Urlauben und Pasta-Bergen

"Immer wenn ich mir im Sommerurlaub etwas zu essen wünschen durfte, sollte es Nudeln mit Gemüse geben– am liebsten mit ganz vielen, breiten Bandnudeln!"

Von Urlauben und Pasta-Bergen

Nicht leicht hat es der, der während der Sommerferien Geburtstag hat und daher ein Kindheitstrauma durchs ganze Leben trägt. Da helfen nur: Sommerurlaub, Sanddünen und Gemüsenudeln!

Aus einem einfachen Grund ist der August mein Lieblingsmonat: Er ist mein Geburtsmonat. Als Schulkind stand und fiel meine Laune jedoch mit dem Termin für die Sommerferien: „Mama, wann fängt die Schule wieder an?“, fragte ich jedes Jahr aufs Neue, stets hoffend, dass bis zu meinem Geburtstag die Ferien vorbei waren. Schließlich sollten in der Schule alle für mich „Happy Birthday“ singen! Dramatisch hingegen waren die Geburtstage, an denen meine Mutter erst gar keine Feier planen musste, da ohnehin alle Freunde verreist waren.

Dass wir als Familie über meinen Geburtstag weggefahren sind, kam selten vor. Meist war die Vorfreude auf die Ferien so groß, dass wir direkt am Anfang verreist sind – zum Zelten nach Italien, ins Hotel auf Kreta, in den Ferienpark nach Belgien oder Freunde besuchen in Holland. Sogar ins Disneyland nach Paris ist unsere Mutter mit uns gefahren – eine Reise, über die wir wohl noch lange sprechen werden. Denn sowohl der französische Straßenverkehr als auch das stundenlange Schlangestehen vor jeder Achterbahn waren Gründe, warum sich die gesamte Familie das Disneyland lieber gespart hätte.
Umso schöner für mich sind die Erinnerungen an Holland, wo wir mit Hunden, Katzen und Hühnern einen Hof geteilt haben. Ich erinnere mich an Sanddünen, Fahrradfahren und fluffige Brötchen, die wir damals „Tigerbrötchen“ nannten, da sie eine Art Streifenmuster hatten.

Wann immer ich mir im Urlaub etwas zu essen wünschen durfte, sollte es Gemüsenudeln geben – am liebsten mit ganz vielen, breiten Bandnudeln. Für die Soße werden Knoblauch und Zwiebeln in Olivenöl angebraten, hinzu kommen Zucchini, Champignons und Aubergine sowie passierte Tomaten oder Tomatenstücke. Die Soße erhält ihr Aroma durch viel frisches Basilikum, einen Schuss Balsamicoessig sowie etwas braunen Zucker. Die Pasta am besten direkt im Topf mit der Gemüse-Tomatensoße mischen, und dann alles mit einer großzügigen Portion frisch geriebenem Parmesankäse servieren. Buon appetito!

Eure Lea Lüdemann

Tagliatelle mit Gemüse-Tomatensoße


Zubereitung

Zubereitung

  1. Einen großen Topf mit Wasser füllen, kräftig salzen und zum Kochen bringen. Pasta darin nach Packungsanweisung bissfest kochen.

  2. In der Zwischenzeit Knoblauch und Zwiebel schälen, beides fein hacken.

  3. Gemüse waschen, Pilze putzen, Zucchini der Länge nach halbieren und dann in Scheiben schneiden. Paprika entkernen, Paprika und Aubergine in mundgerechte Würfel schneiden. Kirschtomaten halbieren, Champignons in Scheiben schneiden.

  4. In einem Topf oder in einer tiefen Pfanne etwas Olivenöl erwärmen, Knoblauch und Zwiebel darin anbraten, bis die Zwiebel glasig ist. Gemüse und Pilze hinzufügen, ca. 5 min andünsten. Dabei mehrmals rühren und wenden, bis das Gemüse beginnt, weich zu werden.

  5. Tomatenstücke in den Topf bzw. die Pfanne geben, aufkochen lassen. Balsamico und braunen Zucker unterrühren. Das Gemüse in der Tomatensoße weitere 5 min köcheln lassen.

  6. Basilikum waschen, trocknen und bis auf einige Blätter zur Dekoration in Streifen schneiden.

  7. Basilikum unter die Soße rühren, Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  8. Pasta abgießen und abtropfen lassen, im Topf bzw. in der Pfanne mit der Soße mischen und auf zwei Tellern verteilen. Pasta mit frisch geriebenem Parmesankäse und restlichem Basilikum anrichten und sofort servieren.

Über Lea


Lea Lüdemann wurde bereits als Kind im Einkaufswagen durch den Globus-Markt geschoben. Heute schätzt sie besonders die riesige Auswahl, die Globus zu bieten hat. Außerdem mag sie gutes Essen, schöne Cafés, Mode und das Reisen.

Ihr eigener Blog heißt lealou.me.