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Träubchen gefällig?

Hier finden Sie ein leckeres Rezept für Winzerfladen und spannende Infos über die kleinen Früchte!

Träubchen gefällig?

Ob als frisches Obst, Rosinen oder Wein – Trauben sind vielseitig und lecker. Zudem enthalten sie in (fast) allen Variationen wichtige Nährstoffe. Lesen Sie hier spannende Infos rund um die kleinen Früchtchen.

Traube ist nicht gleich Traube

Oft werden sowohl die frisch essbaren Traubensorten als auch die Sorten, die für die Herstellung von Wein gezüchtet werden, als Weintrauben bezeichnet. Dabei sind Tafel­- und Keltertrau­ben sehr unterschiedlich: Die zum Verzehr gedachten Tafel­trauben sollten groß, saftig, zartschalig und möglichst kernarm sein. Bei den für die Weingewinnung genutzten Keltertrauben ist der Anteil des Fruchtfleisches wesentlich geringer und die Schale eher hart, mit einer etwas bitteren Note.

Blaue „Vanessa“ oder grüne „Suzi“

Von den Tafeltrauben gibt es blaue beziehungsweise rötliche Sorten und grüne beziehungsweise gelbe Sorten. Jede von ihnen unterscheidet sich unabhängig von der Farbe in Ge­schmack, Form und Kerngehalt. Eine der bekanntesten Sorten ist die „Venus“. Sie gehört zu den blauen und kernlosen Trau­ben und ist besonders süß. Ebenso wie die „Venus“ ist auch die blaue „Vanessa“ saftig­süß und nahezu kernlos. Weitaus beliebter sind jedoch die grünen Sorten. Während die Trauben der Sorte „Lakemont“ kernlos, aber etwas säuerlich sind, hat die „Suzi“ zwar kleine Kerne, ist aber umso aromatischer.

Kleine Vitaminbomben

Trauben sind wahre Powerfrüchte. Sie verfügen neben Kohlen­hydraten (zum Beispiel Traubenzucker), die rasch ins Blut gehen und schnell Energie liefern, auch über wertvolle Mineral­stoffe wie Kalzium, Magnesium und Eisen. Durch die enthalte­nen Vitamine B und C können sie zusätzlich das Immunsystem stärken und haben eine blutreinigende Wirkung. Obwohl die Verbraucher lieber zu den kernlosen Sorten greifen, enthalten besonders die Kerne im Inneren der Frucht viele antioxidativ wirkende, sekundäre Pflanzenstoffe und können bedenkenlos verzehrt werden, wenn sie gut zerkaut werden.

Gewusst wie

Alle Traubensorten gehören zu den nicht klimakterischen Obstsorten, reifen dadurch nach der Ernte nicht mehr und sollten somit vollreif gepflückt und frisch verzehrt werden. Bei Zimmertemperatur im Obstkorb sind Trauben circa vier bis fünf Tage und im Kühlschrank sogar 14 Tage haltbar.

In Form von Rosinen machen sich Weintrauben auch im Müsli oder in Süßspeisen toll!
Auch zum Snacken zwischendurch sind sie eine gesunde Alternative zum Schokoriegel.

Unser Rezept für Winzerfladen


Zubereitung

Zubereitung

  1. Für den Hefeteig Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe in die Mulde geben und mit 100 ml lauwarmem Wasser und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Mit einem Küchentuch bedeckt an einem warmen Ort ca. 15 min gehen lassen.
  2. Zum Vorteig 1 Prise Salz, 3 EL Öl und 140 ml lau­warmes Wasser geben. Zunächst mit den Knethaken des Handmixers, dann mit den Händen zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Abgedeckt ca. 45 min an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen, bis der Teig das doppelte Volumen erreicht hat.
  3. Für den Belag Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze ca. 3 min kurz anbraten. Weintrauben waschen, von den Rispen zupfen, halbieren und nach Belieben entkernen. Walnüsse grob hacken. Schmand mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier belegen. Teig in acht Portionen teilen. Jede Teigportion auf wenig Mehl zu einer Kugel formen und zu einem 1 cm dicken Teigfladen ausrollen, dabei einen etwas dickeren Rand formen. Die Fladen auf die Bleche legen und mit der Schmandcreme bestreichen, dabei den Rand frei lassen. Mit Zwiebelstreifen, Weintrauben und Walnüssen belegen. Nach Belieben mit Thymian bestreuen und 20–25 min im Ofen backen.