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mio, mein Globus-Magazin

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Lebensmittelschätze ferner Kulturen

Was bei uns die Kartoffel, ist anderswo die Kokosnuss oder Jackfrucht. Lebensmittel, die schon seit Generationen zur täglichen Ernährung in fremden Kulturen zählen, schwappen nach und nach zu uns als Trendfood herüber. mio stellt die angesagtesten vor.

Baobab

Hinter dem exotisch klingenden Namen verbirgt sich der afrikanische Affenbrotbaum, dessen Früchte bereits seit Jahrtausenden von indigenen Völkern als Nahrung sowie auch Medizin genutzt werden. Bei uns ist Baobab als Pulver erhältlich und verleiht zum Beispiel Smoothies, Müsli, Gebäck oder auch Eiscreme einen Nährstoffkick. Die Affenbrotbaumfrucht enthält unter anderem hohe Mengen Vitamin B1, B6 und C sowie Kalium. Sie soll nicht nur die Immunabwehr sowie die Verdauung unterstützen, sondern auch gegen freie Radikale schützen und das Hautbild verbessern.

Lucuma

Lucuma gilt als ein Wundermittel für schöne Haut; die Inhaltsstoffe der subtropischen Steinfrucht sollen sogar zur schnelleren Heilung von Wunden oder ­Sonnenbrand beitragen. Die Lucuma stammt aus den Anden und zeichnet sich durch eine intensive Süße sowie ein starkes Karamellaroma aus. Sie besitzt einen niedrigen glykämischen Index und liefert gleichzeitig reichlich Vitalstoffe und Antioxidantien, weswegen sie – auch aufgrund ihres sonnengelben Fruchtfleisches – den Beinamen „Gold der Inka“ trägt. In Deutschland ist sie bisher nur als Nahrungsergänzungsmittel in Pulverform zu haben.

Maca

Maca entfaltet den Großteil ihrer wertvollen Wirkstoffe erst bei der traditionellen Zubereitung, wie sie seit Jahrtausenden in Südamerika durchgeführt wird. Getrocknet und gemahlen kann Maca dann jedem Gericht beigegeben werden. Hierzulande ist sie auch in Kapselform erhältlich. Maca gilt als natürliches Aphrodisiakum, soll Depressionen entgegenwirken sowie Körper und Geist resistenter gegen Stress machen. Nicht zuletzt enthält die Wurzelknolle einer peruanischen Kressepflanze eine große Anzahl Mineralstoffe.

Kokosnuss

Produkte aus Kokos gibt es zahlreiche: unter anderem Mehl, Milch, Zucker, Wasser, Mus, Chips, Raspel und Öl. Letzteres kann nicht nur zum Kochen und Backen, sondern auch zur Körperpflege genutzt werden. Dass Kokos so vielseitig verwendbar ist, ist vermutlich einer der Gründe, weshalb der Hype um die tropische Südfrucht nicht abreißt. Zudem enthält die Kokosnuss viele Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Natrium oder Kupfer sowie wertvolle mittelkettige gesättigte Fettsäuren und Laurinsäure, die antibakteriell wirkt. Eine frische Kokosnuss öffnet man übrigens am besten wie folgt: In zwei der drei „Augen“ der Nuss mithilfe eines Schraubenziehers Löcher bohren und das Kokoswasser abfließen lassen. Dann die Nuss auf einer festen Unterlage mit einem Hammer rundherum mittig aufschlagen.

Jackfrucht

Sie ist „die“ Neuentdeckung für viele Veganer und Vegetarier, denn die Jackfrucht oder auch Jackfruit hat unreif eine Konsistenz, die gegartem Hühnerfleisch sehr ähnlich ist – und keinen Eigengeschmack. Gekocht, gebraten und gewürzt kann sie daher als gesunder Fleischersatz verwendet werden. Reife Jackfrucht schmeckt süß-fruchtig nach einer Mischung aus Banane und Ananas. Sie kann roh genossen sowie in Süßspeisen und Kuchen verarbeitet werden. Sie erhalten die exotische Frucht im Asia- oder Onlinehandel in der Dose, gut sortierte Biomärkte oder Obst- und Gemüsehändler führen hin und wieder auch frische Früchte.