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Vegan grillen? Aber bitte gern!

Wappnen Sie sich für die etwas andere Grillparty! Heute gibt es Gemüsespieße, Seitan-Steak und gebackene Banane – eine vegane Feier mit vielen pflanzlichen Leckereien. Lassen Sie sich überraschen, wie vielfältig Grillen ohne Fleisch sein kann.

Vegan grillen? Aber bitte gern!

Wappnen Sie sich für die etwas andere Grillparty! Heute gibt es Gemüsespieße, Seitan-Steak und gebackene Banane – eine vegane Feier mit vielen pflanzlichen Leckereien. Lassen Sie sich überraschen, wie vielfältig Grillen ohne Fleisch sein kann.

Ob Soja-Bratwurst, Seitan- oder Lupinen-Steak – die Auswahl an veganem Grillgut wächst stetig. Aber auch aus knackigem Gemüse lässt sich allerlei zaubern. Für den Grill eignen sich eher wasserarme Sorten, weil das Gemüse sonst schnell zerkocht. Karotten oder Kartoffeln können Sie vorkochen und in Alufolie auf dem Grill warm halten. Zucchini, Auberginen, Pilze, Süßkartoffeln und Maiskolben machen sich ebenfalls gut auf dem Grill. Zum Beispiel klein gewürfelt, mit Olivenöl und Gewürzen wie Chili und Ingwer als Gemüsepäckchen in Alufolie gepackt. Größere Stücke können Sie – im Wechsel mit Räuchertofu – auf Spießchen grillen. Knoblauch und frische Kräuter wie Rosmarin und Thymian verleihen dem Gemüse eine mediterrane Note. Und noch ein Trick: Die Holzspieße vor ihrem Einsatz mindestens eine halbe Stunde lang in kaltes Wasser legen – dadurch brennen sie beim Grillen nicht an.

Grillmarinade: Würzig eingelegt
Damit möglichst viele Nährstoffe im Gemüse erhalten bleiben, garen Sie es am besten nur kurz bei niedriger Temperatur. Nicht zu heiß grillen gilt auch für Seitan- und Tofuprodukte, da sie sonst trocken werden. Fleisch wird gern mal direkt über die Flammen gelegt, die Ersatzprodukte sind allerdings etwas näher am Rand besser aufgehoben. Grillmarinaden aus Öl und Gewürzen peppen das Gemüse auf. Auch zu dem eher geschmacksneutralen Tofu passen sie gut. Die Tofustücke nehmen die Marinade am besten auf, wenn sie vorher zwischen Küchenpapier ein wenig ausgepresst wurden. Marinaden können Sie schon am Abend zuvor vorbereiten, sodass alles über Nacht gut durchziehen kann. Wichtig dabei: Verwenden Sie ein hitzestabiles Öl mit hohem Rauchpunkt, wie Oliven-, Soja- oder Erdnussöl. Damit das Öl nicht in die Kohle tropft, ist es sinnvoll, Alu-Grillschalen zu verwenden. Dann brennt das Gemüse auch nicht an.

Gut zu wissen: In Deutschland ernähren sich rund 7,8 Millionen Menschen vegetarisch (ca. 10 % der Bevölkerung) und rund 1,1 %, also 900 000 Menschen, vegan (Stand Januar 2015, Vegetarierbund Deutschland). Und die Tendenz ist steigend: 1983 gab es laut der Gesellschaft für Konsumforschung nur 0,6 % Vegetarier – die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen hat sich also mehr als verzehnfacht.

Keine Grillparty ohne Brot
Der Klassiker Kräuterbaguette schmeckt immer! Unsere Alternative, die vegane Variante, ist ebenfalls lecker und fix zubereitet: Vermengen Sie Margarine mit frischen Kräutern, Knoblauch und Salz und schneiden Sie ein Baguette von oben mehrmals schräg ein. Großzügig mit der Kräuterbutter bestreichen und für ein paar Minuten auf den – nicht zu heißen – Grill legen. Warm genießen.

Veganer Nachtisch vom Grill
Sogar Obst kann auf den Rost: Kurz gegrillt ergeben Bananen, Mangos oder Feigen ein leckeres Dessert. Eine unschlagbare Kombination sind Bananen und Schokolade: Bananen zur Hälfte längs schälen und einschneiden. Mit Schokoladenstücken füllen und die ungeschälte Seite auf den Grill legen. Langsam bei mittlerer Hitze grillen, bis die Schokolade schmilzt. Zartbitterschokolade ist meist vegan und ihr feinherber Geschmack harmoniert gut mit süßen Früchten.