mio, mein Globus-Magazin Lädt...
arrow-down arrow-left arrow-right arrow-top search arrow-thin-right arrow-thin-left chevron-thin-down chevron-thin-up email instagram facebook youtube twitter remove quote www

mio, mein Globus-Magazin

mio, mein Globus-Magazin
Welches Haustier passt zu mir?

Machen Sie den Haustier-Check!

Welches Haustier passt zu mir?

Ein Haustier kann unser Leben unglaublich bereichern. Es macht Freude, heitert auf, bringt uns zum Lachen oder gestaltet den Alltag spannender. Ob ein Tier einen solch positiven Einfluss auf einen Menschen hat, hängt unmittelbar von der Einstellung und den Lebensumständen des Halters ab. Wir zeigen, welches Haustier zu Ihnen passt und was Sie vor der Anschaffung wissen müssen.

Wer einen Hund halten möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass er Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, das ganz und gar von uns Menschen abhängig ist.

Der treuste aller Freunde

Hunde bauen meist eine enge Beziehung zu ihrem Besitzer auf. Daher brauchen sie viel Aufmerksamkeit und können nicht lange alleine sein. Aufgrund ihres hohen Bewegungsdrangs brauchen Hunde mehrmals täglich Auslauf. Deshalb sollten Sie sich bewusst sein, dass Ihr Hund zum häufigen Begleiter wird und einen „Sitter“ braucht, der sich um ihn kümmert, wenn Sie es gerade nicht können. Im Gegensatz zu einer Katze können Sie einen Hund leicht dazu bringen, auf Sie zu hören. Das gemeinsame Training kann zum erfüllenden Hobby für Mensch und Tier werden. Außerdem sollten Sie sich bewusst sein, dass ein Hund je nach Rasse unterschiedlich starke Bedürfnisse hat und dementsprechend gefördert werden muss.

Fazit: Von keinem Haustier werden Sie wohl mehr Zuneigung erfahren als von einem Hund. Erwidern Sie diese Freundschaft, indem Sie ihm viel Zeit schenken. Wer nicht bereit ist, sein Leben mit dem Tier zu teilen, sollte sich für einen anderen Begleiter entscheiden.

Während Hunde ihrem Herrchen treu und loyal folgen, haben Katzen ihren eigenen Kopf und sehen ihren Menschen als gleichberechtigten Partner.

Eigensinnige Kuschler

Katzen haben kein Herrchen, sondern Personal. Dieser Spruch ist zwar witzig gemeint, hat aber tatsächlich etwas Wahres an sich. Anders als Hunde haben Katzen ihren ganz eigenen Kopf und sind daher schwerer zu kontrollieren. Die Haltung ist zwar insgesamt weniger aufwendig, jedoch sind Katzen in der Regel auch ungeduldiger, was die Erfüllung ihrer Bedürfnisse angeht. Eine saubere Toilette, Futter zu bestimmten Zeiten und kleine Streichel- und Spieleinheiten sind den Vierbeinern besonders wichtig. Bei Freigänger-Katzen müssen Sie sich zwar nicht um deren Notdurft kümmern, dafür kann es passieren, dass Ihr Liebling Ihnen gefangene Beutetiere (hauptsächlich Mäuse) nach Hause bringt.

Fazit: Katzen eignen sich für Menschen, die eine persönliche Beziehung zu ihrem Haustier aufbauen wollen, ohne ihren kompletten Tagesablauf nach den Vierbeinern auszurichten. Perfekt also für berufstätige Tierfreunde.

Hamster, Meerschweinchen & Co. sind nachtaktiv, das heißt, sie schlafen tagsüber. Deshalb ist die Hamsterhaltung erst ab einem Alter von etwa 12 Jahren sinnvoll.

Klein, aber oho

Hamster, Meerschweinchen und Co. sind putzig anzuschauen, aber der Schein trügt: Die kleinen Felltiere lassen sich meist ungern streicheln und sind eher ängstlich als zutraulich. Bei artgerechter Haltung können sie aber trotzdem zu guten Freunden werden, die vergleichsweise wenig Arbeit machen. Besonders Hamster beanspruchen wenig Platz und Pflege, sind dafür aber Einzelgänger. Kaninchen und Meerschweinchen leben in Gruppen, brauchen viel Auslauf und sind daher etwas aufwendiger zu halten. Außerdem geben Kleintiere mitunter Laute von sich und werden vor allem am Abend aktiv, weshalb sie für kleine Kinder ungeeignet sind.

Fazit: Für alle, die körperlichen Kontakt mit ihrem Haustier suchen, sind die Fellnasen nicht die richtige Wahl. Wer allerdings gern Tiere in ihrer eigenen Umgebung beobachtet und sich daran erfreut, ihnen mit Futter und Spielmöglichkeiten etwas Gutes zu tun, ist mit Kleintieren bestens beraten.

Vögel sollten niemals alleine gehalten werden. Sie fühlen sich nur in der Gruppe wohl und genießen die Geselligkeit und das Beisammensein

Gefiederte Freunde

Ziervögel sind die Haustiere, die in Wohnungshaltung wohl die meisten Entbehrungen hinnehmen müssen. Denn die Käfighaltung der meisten flugfähigen Tiere steht in starkem Kontrast zu ihrer Bewegungsfreiheit in der Natur. Trotzdem können Vögel bei artgerechter Haltung in großen Volieren und mit täglichem Freiflug ein erfülltes Leben haben und zu geselligen Zeitgenossen werden. Lautes Zwitschern, Piepen oder (bei manchen Arten) Sprechen ist typisch und kann unterhaltsam sein. Obwohl man vielen Arten kleine Kunststückchen beibringen kann, sind sie auf keinen Fall Streichel- oder Kuscheltiere. Beachten Sie auch, dass die meisten Vögel Schwarmtiere sind und daher gerne in Gesellschaft mit Artgenossen leben.

Fazit: Vor allem größere Vögel wie Papageien oder Kakadus können eine persönliche Beziehung zu ihrem Halter aufbauen, lassen sich jedoch nur ungern berühren. Für ruheliebende Menschen sind Vögel eher ungeeignet. Andere können sich an den vielfältigen Geräuschen erfreuen.

Wer sich Fische als Haustier zulegen möchte, muss nicht nur darüber nachdenken, wo das Aquarium stehen soll. Auch die Größe ist entscheidend und sollte unbedingt artgerecht ausfallen.

Die felllose Alternative

Fische benötigen relativ wenig Platz und lassen sich gut mit anderen Arten sowie Garnelen und Schnecken vergesellschaften. Sie alle kann man zwar weder streicheln noch mit ihnen spielen, doch die Gestaltung des Aquariums kann zu einem zeitintensiven Hobby werden. Das Becken kann bei guter Pflege nicht nur zum angenehmen Lebensraum, sondern auch zum dekorativen Hingucker in der Wohnung werden.

Fazit: Die Haltung von Fischen ist ideal für Menschen, die wenig Zeit für die Betreuung ihrer Tiere haben. Wenn Sie Tiere mit beruhigender Wirkung suchen und kein Problem damit haben, das Aquarium in regelmäßigen Abständen zu reinigen, dann sind Fische vielleicht genau das Richtige für Sie.

Reptilien sind eintragungspflichtige Haustiere. Die genauen Reglungen der Haltung unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.

Die Außergewöhnlichen

Von Schildkröten über Echsen bis hin zu Schlangen – vor allem Reptilien finden heute immer wieder den Weg in Privathaushalte. Aber auch Insekten und Spinnen werden unter Tierbesitzern immer beliebter. Dabei wird oft vergessen, dass jede Art ihre ganz eigenen Bedürfnisse hat – sei es in Bezug auf Platz, Temperaturverhältnisse oder Futter. Bedenken Sie, dass viele Echsen Fleischfresser sind und beispielsweise Insekten als Lebendfutter brauchen. Zudem sollten die Tiere in möglichst naturnah gestalteten, großzügigen Terrarien leben. Und es gilt vermehrte Vorsicht: Mitunter können exotische Tiere giftig sein. Da man für die legale Haltung vieler Arten spezielle Papiere benötigt, ist die Anschaffung oft teuer und aufwendig.

Fazit: Exoten bestechen durch ihre Fremdheit und können daher besonders spannend zu beobachten sein. Allerdings handelt es sich bei vielen Arten um eher träge Tiere, die sehr alt werden können. Halter sollten sich nicht zu sehr von der Faszination des Unbekannten blenden lassen und sich genauestens über die Tiere informieren.

Wichtig!

Egal für welches Tier Sie sich entscheiden, stellen Sie in jedem Fall sicher, dass sie es artgerecht halten können. Falls Ihnen diesbezügliches Wissen fehlt, lassen Sie sich von Experten beraten oder besorgen Sie sich Fachliteratur zum Nachlesen, damit Ihr Tier ein möglichst angenehmes Leben hat.

Infos rund ums Tier finden Sie hier:

www.aktiontier.org
www.peta.de
www.tierschutzbund.de