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mio, mein Globus-Magazin

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Die Herbsttrends sind da!

Hier kommen unsere Must-haves der Saison

Die Herbsttrends sind da!

Es ist wieder so weit: Der Sommer liegt hinter uns und mit ihm verschwinden auch die Sommerkleidchen, Shorts und Sandalen in die hintersten Ecken unserer Kleiderschränke. Doch kein Grund, traurig zu sein! Neue Saison, neue Trends, lautet das Motto. Wir haben für Sie recherchiert, was im Herbst und Winter 2019/2020 angesagt ist – Experten-Interview und Material-Pflegetipps inklusive.

Knallige Farben, Karomuster, lässige Capes und Strick in Hülle und Fülle. Na, wie hört sich das an? Nach ein paar der größten Trends dieser Herbst-/Winter-Saison, meint Trend-Expertin Marie Jaster vom unisex Onlinemagazin Beige.de (ein paar Styling-Tipps haben wir ihr übrigens im Interview weiter unten entlockt). Kühlere Temperaturen müssen nämlich nicht gleich bedeuten, dass wir den Kopf in den Sand stecken und unsere Garderobe nach der Devise „Hauptsache, es hält warm“ aussuchen. Natürlich sollte die Kleidung dies gewährleisten, aber stylish darf es dennoch sein. Ein neues Outfit zu kombinieren, macht schließlich in jeder Jahreszeit Spaß! Deshalb verraten wir Ihnen im Folgenden unsere Lieblings-Outfits und Trends für die Wintersaison.

Das Thema Gemütlichkeit spielt in der kalten Jahreszeit eine große Rolle. Denn sobald die Temperaturen draußen sinken, möchten wir uns einkuscheln – das gilt auch für unsere Kleidung. Wie gut, dass jetzt Strickmode wieder einmal ganz groß im Trend liegt. Das heißt im Klartext, wir können uns endlich wieder in Strickjacken, Pullis und Jogginghosen aus Wolle hüllen. Damit wir möglichst lange Freude an diesen Kleidungsstücken haben, bedarf es der richtigen Pflege, denn Wollgewebe sind kleine Sensibelchen und brauchen eine spezielle Behandlung. Passend dazu haben wir nicht nur eine kleine „Wollmaterialkunde“ für Sie zusammengestellt, sondern auch gleich noch ein paar Pflegetipps parat. Nie wieder eingelaufene oder verzogene Kaschmir-Pullover und kein Pilling mehr, versprochen!

Interview


Marie Jaster (links) gründete vor einem Jahr mit ihrer Partnerin Lisa Trautmann Deutschlands erstes unisex Onlinemagazin mit dem Namen Beige. Dort berichten die beiden mit ihrem Team über Lifestyle-Themen wie Kultur, Mode, Beauty und Reisen und porträtieren interessante Menschen.

Die Gründerin des unisex Onlinemagazins Beige.de, hat Tipps gegen Langeweile im Kleiderschrank.

Im Gespräch mit Marie Jaster

mio: Was ist Ihr Lieblingstrend für die kommende Herbst-/Winter-Saison?
Da kann ich nicht ganz unparteiisch bleiben und muss sagen: beige. Schon beim Launch unseres Onlinemagazins vor einem Jahr wussten wir, dass im Rentnerbeige unglaublich viel Potenzial liegt, und Riccardo Tisci hat es bei Burberry dann umgesetzt. Wichtig ist hier nur: auf moderne Schnitte setzen, mit modischen Accessoires kombinieren. Finger weg von beiger Funktionskleidung!

Jedes Jahr der gleiche Strickpullover. Wie style ich ihn neu?
Mein erster Tipp ist, ganz neue Kombinationen zu wagen. Statt Jeans vielleicht mal eine karierte Hose dazu (ist ja auch im Trend) oder knallbunte Turnschuhe. Ansonsten sind dieses Jahr glitzernde Accessoires in. Also einfach eine große Brosche kaufen, mit Statement-Ohrringen kombinieren oder mehrere Ketten dazu stylen.

Draußen ist es kalt und ich möchte warm eingepackt sein und trotzdem stylish aussehen. Was trage ich am besten?
Den Zwiebel-Look. Oma wusste schon, wie es geht, und wir machen es ihr einfach nach. Heißt: T-Shirt, Blazer und Oversize-Mantel kombinieren, dazu ein großer Schal. So sieht man auch im Büro gut aus, ohne zu frieren.

Wie sieht es kommenden Herbst/Winter bei den Männermode-Trends aus?
Da mittlerweile die Grenzen zwischen den Geschlechtern in der Mode immer mehr verschwimmen, kann man sich auch hier an die Frauentrends halten. Labels wie Berluti, Boss und Kenzo beweisen, dass Knallpink auch Männern steht. Ebenso schauen sich die Herren der Schöpfung den Leo-Print von den Frauen ab und Batik darf man auch in den kühleren Jahreszeiten tragen.

Das trägt Mann im Herbst

Redakteur Niels verrät, wie Männer die Jahreszeit modisch begrüßen können und wo sich im Netz stilsichere Inspirationen finden lassen. Hier geht's zu den Trends!

Schick und schön

Das sind unsere modischen Highlights

Zurück zur Natur

Obwohl Erdtöne wohl nie so ganz aus der Mode kommen, feiert die Farbe Beige diesen Herbst ein ganz besonderes Comeback. Warum? Weil wir einfach alle Basics in Schwarz und Blau durch die helle Farbe ersetzen. Das haben wir dem Designer Riccardo Tisci und seiner ersten Kollektion für Burberry zu verdanken, bei der er alles in neutrale Farben hüllte.


Strick bleibt schick

Keine große Überraschung, aber auch diese Saison dürfen wir unsere Strickpullover aus dem Schrank holen, ebenso kehren Cardigans zurück. Wie man dem Stricklook neuen Pep verleiht? Einfach mal im Von-Kopf-bis-Fuß-Look tragen oder auf aufregende Farben und Muster setzen!


Kleinkariert

Man muss nicht zum englischen Adel gehören, um diesen Mustertrend zu tragen. Auch ohne blaues Blut dürfen Sie sich diesen Herbst in Glencheck-, Tartan-, Argyle- und Prince-of-Wales-Karo kleiden. Das zeigen unter anderem Labels wie Alexachung, JW Anderson, Rejina Pyo und Chanel. Ob von Kopf bis Fuß, als Hose oder nur als Blazer, bleibt Ihnen überlassen.


Power-Pink

Neben neutralen Farben haben wir noch eine andere Farbe auf den Laufstegen der Modemetropolen gesichtet: Ob Flamingo, Fuchsia oder Drachenfrucht – es wird knallig pink! Beim Anblick der starken Entwürfe von Chanel, Boss und Molly Goddard hat Wintertristesse keine Chance.


Lust auf Leder

Die typische Biker-Lederjacke dürfte mittlerweile in jedem Schrank vorhanden sein. Anders sieht es da mit dem großen Bruder aus – dem Ledermantel. Die extralangen Varianten erobern jetzt im Herbst alle Läden und dürfen auch im Winter weitergetragen werden. Gut zu wissen: Mittlerweile bieten viele Labels vegane Lederalternativen an.


Flickwerk

Bei diesem Trend muss nichts zusammenpassen. Denn das macht Patchwork aus: viele verschiedene Stoffe und Textilien, die aneinandergenäht werden. Labels wie Anna Sui, Louis Vuitton und Eckhaus Latta beweisen, dass der bunte Flickenteppich
nicht nur für Hippie-Vibes sorgen, sondern auch elegant aussehen kann.


Cape Town

Hier ist die Rede nicht von Südafrika, sondern von der neuen Alternative zu den herkömmlichen Wintermänteln. Hauptsache ärmellos, ist die Devise! Egal, aus welchem Material, ob Strick, Leder, Wolle oder Kaschmir – der neue Cape-Trend wird Sie auf jeden Fall weich umhüllen.

Die besten Pflegetipps für Wolle

Einfach in die Waschmaschine mit dem Wollpullover und gut ist? Besser nicht! Wenn das empfindliche Material zu heiß gewaschen wird, drohen im schlimmsten Fall Einlaufen und Verfilzen. Wie verraten Ihnen, wie Sie mit möglichst wenig Aufwand Ihre Pullover richtig pflegen.

  • Das Pflegeetikett studieren: Wird dort Handwäsche empfohlen, hält man sich im besten Fall daran.
  • Wolle und unsere Haare sind sich gar nicht so unähnlich. Beides ist von einer Schuppenschicht umschlossen, die nicht aufrauen sollte. Das Beste ist also, wenn man beim Waschen starke Reibung vermeidet. Sprich: den Handwaschgang oder Wollwaschgang bei der Waschmaschine auswählen oder wirklich per Hand waschen. Dabei wird die Wäsche so wenig wie möglich geschleudert und kalt gewaschen.
  • Bei der Handwäsche den Pulli erst mal in lauwarmem Wasser einweichen und anschließend kurz unter fließendem kalten Wasser auswaschen. Am besten nicht rubbeln, kneten oder wringen.
  • Egal ob Wollwaschmittel oder Babyshampoo, das verwendete Produkt sollte besonders mild sein. Sonst könnten sich die Fasern der Wolle aufspalten und zerstört werden.
  • Wolle saugt sich beim Waschen ziemlich voll. Trotzdem sollten Sie dem Drang widerstehen, den Pullover auszuwringen. Das Trocknen im Trockner ist tabu, da das Material verfilzen oder einlaufen kann. Wolle immer liegend trocknen! Verzichten Sie auf Kleiderbügel, denn hängend verliert Wolle ihre Form. Stattdessen den Pullover ausgebreitet über den Wäscheständer legen.


    Gute Masche

    Wissen Sie, was in Ihrem Lieblingspulli steckt? Neben Baumwolle und synthetischen Materialien lassen sich auch einige Wollarten zu weichen Strickwaren verarbeiten. Wir stellen drei der hochwertigsten Rohstoffe vor!

  • Kaschmir fühlt sich deswegen so weich an, weil es aus dem Bauchfell der Kaschmirziege gewonnen wird. Davon können im Jahr pro Tier aber nur 100 bis 200 Gramm gewonnen werden, so erklärt sich auch der hohe Preis bei einem hohen Kaschmiranteil im Kleidungsstück. Typischerweise kommt die feine Kaschmirwolle aus China, wo die Ziege nicht geschoren, sondern ausgekämmt wird.

  • Aus dem langen, lockigen Haar der Angoraziege wird Mohair gewonnen. Die weiche Wolle wird meistens mit anderen Wollarten kombiniert, weil der Preis eines reinen Mohair-Pullovers unbezahlbar wäre. Der Großteil an Mohair wird in Südafrika verarbeitet.

  • Die Merinowolle stammt von einer der ältesten Schafrassen der Welt, dem Merinoschaf. Ursprünglich aus Nordafrika, wird der Großteil des Materials heute aus Australien importiert. Ein besonderes Merkmal: Merinowolle wärmt im Winter und kühlt im Sommer, zudem schützt sie vor UV-Strahlen und Schmutz perlt leicht ab.

Handy Bags – Kennen Sie schon die neuen Handtaschen-Trends?


Boxy Bag

Eine Tasche, die aussieht wie ein kleines Köfferchen.

Bucket Bag

Eine runde Tasche mit festem Boden und kurzem Henkel.

Fransentasche

Kleine Handtasche mit Stofffransen im Stil der 20er-Jahre.

Kleine Henkeltasche

Die Queen wäre auf so eine Mini-Tasche mit kurzem Henkel neidisch.

Kettentasche

Der Hybrid aus Tasche und Kette ziert ab jetzt unsere Schulter.