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Ökoduell

Das ist wirklich nachhaltig

Ökoduell

Weniger Autofahren, weniger Fleisch, mehr Bio – es gibt viele Ideen, was wir für den Umweltschutz tun können. Aber was hilft wirklich? In unserem Ökoduell zeigen wir, wo und wie wir anfangen können, und geben viele Infos rund um CO²-Fußabdruck und Co.

Wir alle hinterlassen unsere Spuren auf dieser Erde – durch die Art, wie wir leben, was wir essen und wie wir uns fortbewegen, verbrauchen wir Ressourcen, produzieren Abgase und Müll und tragen so in hohem Maße zur Erderwärmung bei. Wie wir alle wissen, sind die Ressourcen unserer Erde endlich und so viel und so schnell, wie wir sie verbrauchen, können sie sich gar nicht mehr regenerieren. Zum Beispiel gibt es einen viel höheren Kohlendioxidausstoß, als die Wälder und Ozeane es absorbieren können, und es werden mehr Bäume gefällt, als nachwachsen. Die gesamte Menschheit verbraucht weltweit Ressourcen von etwa 1,7 Erden, also fast doppelt so viel, wie wir zur Verfügung haben. Durch diese Übernutzung war der Erdüberlastungstag 2021 bereits auf den 29. Juli datiert: Jedes Jahr berechnet das Global Footprint Network den Tag, an dem die nachhaltig nutzbaren Ressourcen verbraucht sind, auch Earth Overshoot Day genannt.

Dieses Wissen um den Zustand der Erde bringt inzwischen immer mehr Menschen dazu, sich mit Klima- und Umweltschutz auseinanderzusetzen und vielleicht sogar ihre Lebensweise zu hinterfragen. Doch wo am besten anfangen? Und welche Änderungen sind sinnvoll und besonders effektiv? Wir zeigen Ihnen, welche umweltfreundlichen Maßnahmen wirklich etwas bringen.

Mit Hand und Fuß die Welt verändern


Der ökologische Fußabdruck

Der ökologische Fußabdruck zeigt an, wie viele Ressourcen wir durch unser Leben verbrauchen und wie viele Schadstoffe wir damit verursachen. Er kann für die Welt, Länder, Gemeinschaften oder jeden einzelnen von uns berechnet werden. Gemessen wird am Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), denn je mehr davon in der Atmosphäre ist, desto mehr steigt die Erderwärmung.

Mit der Berechnung des persönlichen Fußabdrucks können wir uns den eigenen CO2-Verbrauch vor Augen führen und anschließend versuchen, möglichst ressourcenschonend und klimafreundlich zu leben. Es gibt viele Möglichkeiten, die wir nutzen können, und in allen Bereichen die Chance, etwas zu ändern. Der erste Schritt zu einem nachhaltigeren Leben kann sein, sich Gedanken über das eigene Konsumverhalten zu machen: Wie ernähre ich mich? Was ist mir zum Leben wichtig und was brauche ich wirklich? Wie wohne ich und wie bewege ich mich fort? Und schließlich: Wie kann ich meinen ökologischen Fußabdruck verringern?

Berechnen Sie Ihre CO2-Bilanz unter uba.co2-rechner.de
oder www.wwf.de/klimarechner

Mit Big Points den eigenen Fußabdruck halbieren

Klingt unrealistisch? Ist aber möglich! Es gibt tatsächlich Maßnahmen, die nachweislich einen großen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck einer Person haben. Durchschnittlich verursachen wir in Deutschland pro Person und Jahr 11,2 Tonnen CO2-Äquivalente. Laut Umweltbundesamt sollten diese jedoch künftig pro Person und Jahr bei einer halben Tonne liegen, damit die Klimaziele erreicht werden können. Um es zu vereinfachen, klimafreundlicher zu leben, hat das Umweltbundesamt die sieben wichtigsten Big Points zusammengestellt, mit denen wir besonders effektiv den persönlichen Fußabdruck reduzieren können. Es muss ja nicht alles auf einmal umgesetzt werden – starten Sie einfach mit einem oder zwei Punkten. Auch das ist schon viel wert, denn: Mit einem Big Point kann pro Jahr schon etwa eine halbe Tonne CO2 eingespart werden.

Freiwillige CO2-Kompensation

Es gibt auch die Möglichkeit, CO2 zu kompensieren. Die Idee dahinter ist, dass Privatpersonen und Unternehmen den Ausstoß von Treibhausgasen ausgleichen können, indem sie CO2-Zertifikate an Klimaschutzprojekten erwerben (eine Tonne pro Zertifikat). So wird beispielsweise der Bau von Solar-, Biogas- oder Windkraftanlagen gefördert. Das Konzept des Ausgleichs wird jedoch kontrovers diskutiert: Es heißt, der Ausgleich motiviere dazu, sich von klimaschädlichem Verhalten „reinzuwaschen“. Dabei sei es ja eigentlich das Ziel, Emissionen zu vermeiden, zu reduzieren und erst im letzten Ausweg zu kompensieren. Andererseits werden durch die Kompensationen viele gute Projekte unterstützt. Was also tun? Vom Umweltbundesamt wird zum Beispiel empfohlen, sich zunächst den eigenen CO2-Fußabdruck zu errechnen und sich dann mit einem möglichen Ausgleich zu beschäftigen.

Der persönliche Wasserfußabdruck


Klares, frisches Wasser – wir trinken es, wir kochen damit und baden darin. Das ist das Wasser, das wir direkt nutzen. Daneben ist Wasser auch in Lebensmitteln, Kosmetikartikeln oder vielen weiteren Produkten enthalten oder wird zu deren Herstellung benötigt. Dieser indirekte, sogenannte „virtuelle“ Wasserverbrauch fließt, genauso wie der direkte, in unseren Wasserfußabdruck mit ein. Das heißt: Wollen wir herausfinden, wie viel virtuelles Wasser wir verbrauchen, müssen wir uns alles anschauen, was wir täglich essen, an Kleidung tragen, welche Kosmetik wir verwenden und wie wir uns fortbewegen. Übrigens werden laut Statistischem Bundesamt täglich 128 Liter Wasser pro Einwohner in Deutschland verbraucht. Zählt man das virtuelle Wasser dazu, sind es durchschnittlich mehr als 3 900 Liter pro Person und Tag.

Unter waterfootprint.org finden Sie einen Rechner für Ihren persönlichen Wasserverbrauch.

PRODUKTE UND IHR WASSERVERBRAUCH

1 Glas Wein (125 ml) 109 l
1 Glas Bier (250 ml) 74 l
1 Tasse Kaffee (125 ml) 132 l
1 Pizza Margherita 1 259 l
1 Steak Rindfleisch (200 g) 3 080 l
1 Frühstücksei 200 l
1 Apfel 125 l
1 Jeans 8 000 l

Raise your hands – schon vom ökologischen Handabdruck gehört?

Während der Fußabdruck die negativen Auswirkungen unseres Lebens auf die Umwelt darstellt, umfasst der Handabdruck die positiven Wirkungen, die wir durch unser Handeln erreichen können. Der Handabdruck steht also für unser Mitwirken an Veränderungen für den Klimaschutz – wie politisches oder gesellschaftliches Engagement, Spenden oder der Einsatz für klimafreundliches Verhalten im persönlichen Umfeld. Hier gelangen Sie zum Test und finden Ideen für Ihren persönlichen Handabdruck:

www.handabdruck.eu

Ökoduell: Was ist besser für die Umwelt?


TIEFKÜHLGEMÜSE AUS DEUTSCHLAND ODER FRISCHES GEMÜSE AUS DEM AUSLAND
Schockgefrostetes Gemüse wurde lange Zeit als umweltschädlich abgestempelt. Argumentiert wurde mit seiner aufwendigen Herstellung und energieintensiven Lagerung im Tiefkühlschrank. Doch eine Untersuchung des Freiburger Öko-Instituts hat gezeigt: Tiefkühlprodukte sind nicht klimaschädlicher als ungekühlte Vergleichsprodukte. Transport und Lagerung von minus 18 Grad kalter Ware belasten die Klimabilanz nicht so stark wie häufig angenommen, denn man muss den kompletten Produktzyklus der Lebensmittel betrachten: von der Ernte, Verarbeitung, Lagerung und dem Transport bis hin zur Verarbeitung zu Hause. Frische Erdbeeren im Winter, die mit dem Flugzeug nach Deutschland transportiert wurden, haben beispielsweise eine erheblich schlechtere Klimabilanz als Erdbeeren, die in Deutschland angebaut und anschließend schockgefrostet wurden. Und auch wenn wir frisches Obst und Gemüse aus Übersee kaufen, ist das klimaschädlicher, als wenn wir tiefgekühltes Gemüse aus deutschem Anbau wählen. Ganz entscheidend für die Umweltverträglichkeit sind also die Rahmenbedingungen. In jedem Fall sind frische saisonale und regionale Lebensmittel die beste Wahl. Außerhalb der Saison empfiehlt es sich aber, auf Tiefkühlobst und -gemüse zurückzugreifen. Zudem ist ja auch inzwischen nachgewiesen, dass dieses oft sogar mehr Vitamine und Mineralstoffe enthält, da das Obst und Gemüse direkt nach der Ernte schockgefrostet wird.

KUHMILCH ODER PFLANZENDRINK
Wer auf Kuhmilch verzichten möchte, findet heute zahlreiche Alternativen auf Basis von Soja, Hafer, Reis, Kokos, Erbsen und Ähnlichem. Doch was ist ökologisch sinnvoll? Berücksichtigt werden Landnutzung, Wasserverbrauch und Treibhausgase. Am besten greifen wir zu Produkten aus der Region und aus Europa. Kuhmilch braucht in der Herstellung wenig Wasser, schneidet aber in Sachen Treibhausgas und Landnutzung schlechter ab als die meisten Pflanzendrinks. Hafer wächst bekanntlich sogar bei uns und wurde in den letzten Jahren zur beliebten Milchalternative. Soja für Drinks wird meist in den europäischen Nachbarländern angebaut – Tierfutter-Soja wächst vor allem auf Plantagen in den USA und Südamerika. Europäische Mandelmilch verursacht am wenigsten Treibhausgase, da die Bäume relativ viel CO2 umwandeln. Oft stammen die Kerne aber aus Kalifornien und verbrauchen dort sehr viel Wasser, was die Bilanz ebenso wie bei Reis und Kokos verschlechtert. Tipp: Achten Sie auf die Verpackung, oft steht das Herkunftsland dabei. Und wenn möglich, greifen Sie zu Bio-Produkten.

ECO-PROGRAMM ODER NORMALPROGRAMM
Wie kann das Eco-Programm bei Spül- und Waschmaschine umweltfreundlicher sein, wenn es doch viel länger dauert? Weil Strom- und Wasserverbrauch nicht allein von der Dauer des Programms abhängen. Im Eco-Modus wird durch langsames Erhitzen weniger Energie benötigt und generell weniger Wasser verwendet – und um die gleiche Waschleistung zu erzielen, muss eben länger eingeweicht und gespült werden. Die Zeitspar-Funktion hingegen ist zwar praktisch, wenn es schneller gehen soll. Sie verbraucht aber mehr Energie, um das Wasser schneller zu erhitzen.

PLASTIKFLASCHE ODER GLASFLASCHE
Für die Umweltbilanz sind verschiedene Faktoren relevant: Transportweg, Herstellung, Entsorgung, Wiederverwertung. Deshalb ist es schwer, hier einen Ökoduell-Gewinner auszumachen. In den allermeisten Fällen gilt: Mehrweg ist besser als Einweg. Für Herstellung und Reinigung brauchen Glasflaschen mehr Energie, können aber rund 50-mal wiederverwendet werden. PET-Mehrwegflaschen können nur rund 25-mal befüllt werden, verbrauchen allerdings weniger Energie. Einen Pluspunkt gibt es auch für PET-Einwegflaschen: Ab 2025 sollen sie zu mindestens 25 Prozent aus recyceltem Kunststoff bestehen, wobei der Anteil schrittweise erhöht werden soll. Vor allem lange Transportwege verursachen einen hohen CO2-Ausstoß. Je schwerer ein Produkt, desto weniger kann pro Lieferung verladen werden und desto mehr Lkw-Fahrten braucht es. Schwere Glasflaschen schneiden deshalb eher schlecht ab, sofern sie nicht aus der Region kommen. Anders die sogenannten Poolflaschen: Das sind zum Beispiel grüne Glasflaschen oder transparente Glasflaschen mit Perlenprägung oder die klassischen schlanken Bierflaschen, die von verschiedenen Herstellern gereinigt, neu etikettiert und befüllt werden können. Der große Vorteil fürs Klima: Vom Kunden zurückgegebene Poolflaschen können zu Herstellern in der Region transportiert werden.

NORMALE ODER UMWELTFREUNDLICHE BANK
Konventionelle Banken geraten immer wieder in die Kritik: Sei es aufgrund von Geschäftsbeziehungen zu Waffenherstellern oder ihrer Beteiligung an „schmutziger“ Energieerzeugung wie Atom- oder Kohlekraft. Nachhaltige Banken agieren hingegen transparenter und auf Basis klarer Prinzipien: Sie investieren in soziale oder ökologische Projekte oder in die Energiewende. Was spricht also noch dagegen, die Bank zu wechseln? Die Antwort ist wohl häufig Bequemlichkeit. Würde man die Bank wechseln, müsste man alle Aufträge ändern, anpassen oder gar neu einrichten. Tatsächlich ist es seit 2016 jedoch ganz einfach, seine Bank zu wechseln! Dank des Zahlungskontengesetzes müssen Banken ihre Kunden nämlich beim Bankwechsel unterstützen. Als Kunde erteilen Sie der neuen Bank den Auftrag zur Hilfe beim Kontowechsel (Kontowechselservice). Die neue Bank fordert die notwendigen Daten wie Daueraufträge, Lastschriftmandate, Überweisungen etc. bei der alten Bank an und Ihre Daten werden innerhalb von fünf Tagen übermittelt. Kurzum: So einfach konnte man noch nie die Bank
wechseln und gleichzeitig auch noch etwas für die Umwelt tun! Wie bereits erwähnt, ist wichtig, dass Investitionen der Banken unter anderem in Waffen und Rüstung, Kinderarbeit oder Menschenrechtsverletzungen ausgeschlossen werden. Aber schauen Sie selbst: Mehr Infos zum Bankencheck finden Sie unter www.geld-bewegt.de oder www.fairfinanceguide.de

Jute- und Baumwolltaschen begleiten uns oft über einige Jahre. Gut so, denn eine sehr kurze Nutzungsdauer ist ökologisch nicht rentabel. Nachdem sie etwa 30 bis 50-mal verwendet wurden, sind sie wohl die beste Alternative unter den Tragetaschen.

INTERVIEW


„Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich“, so lautet die Botschaft des Nachhaltigen Warenkorbs. Das Angebot zeigt Konsumalternativen auf und liefert Faustregeln für konkrete Kaufentscheidungen.

Initiiert wurde der Nachhaltige Warenkorb 2003 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung, seit September 2019 ist RENN.süd im Namen der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) Herausgeber des Informationsportals. Luisa Schroll, Mitarbeiterin beim LBE Bayern e. V., bei dem RENN.süd in Bayern angesiedelt ist, hat im Gespräch einige Fragen beantwortet.

WAS SIND DIE BESTEN TIPPS ZUM STROMSPAREN?
Da gibt es tatsächlich einige. Hier sind fünf davon:

  1. Nutzen Sie voreingestellte Eco-Programme.
  2. Verwenden Sie moderne Energiesparlampen: Sie haben einen bis zu 80 Prozent geringeren Stromverbrauch als herkömmliche Glühlampen. Nutzen Sie jene nur noch dort, wo sie wenig gebraucht werden, wie im Keller.
  3. Vermeiden Sie Leerlaufverluste, wie den Standby-Modus beim Fernseher, und nutzen Sie Steckdosenleisten mit An- und Ausschalter.
  4. Achten Sie bei Neuanschaffungen auf energieeffiziente Geräte, das heißt, orientieren Sie sich an der EU-Energieverbrauchskennzeichnung. Vermeiden Sie eine Überdimensionierung, wie einen zu großen Kühlschrank.
  5. Bei elektronischen Geräten wie Computern, Laptops oder Tablets gilt: Je leistungsstärker, desto höher ist der Energieverbrauch. Sie können über 80 Prozent der Stromkosten vermeiden, wenn Sie ein weniger leistungsstarkes Gerät verwenden.

ÄPFEL AUS LAGERHALTUNG IN DEUTSCHLAND ODER DIREKT AUS DEM AUSLAND – WAS IST BESSER?
Vom Anbau über den Transport bis zur Lagerung spielen zahlreiche Faktoren mit verschiedenen Umweltwirkungen eine Rolle. Grundsätzlich gilt: Bio, lokal und saisonal gekaufte Äpfel sind am nachhaltigsten. Kauft man Äpfel aus Lagerhaltung in Deutschland, sind diese in ihrer Ökobilanz meist besser als importierte Ware, zum Beispiel aus Neuseeland oder Südafrika. So hat ein Kilogramm deutscher Braeburn-Äpfel, das sechs Monate in einem Kühlhaus gelagert wurde, einen CO2-Fußabdruck von circa 330 Gramm CO2-Äquivalenten – von der Ernte bis in die Küche, ausgehend vom Einkauf mit einem Mittelklasse-Pkw. Ein aus Neuseeland per Schiff importiertes Kilogramm Braeburn-Äpfel hat bis zu 400 Gramm CO2-Äquivalente im Gepäck. Im Frühsommer (Juni), wenn ein deutscher Apfel über ein halbes Jahr lang gekühlt gelagert wurde, kann aber ein frischer Apfel aus Neuseeland, trotz Schiffstransport, eine bessere Ökobilanz vorweisen. Hier wird die Bedeutung des saisonalen Einkaufs besonders deutlich.

WIE NACHHALTIG SIND PAPIERTÜTEN UND -VERPACKUNGEN?
Gerade bei Papierverpackungen sind oft Kunststoffoder Alufolien an der Innenseite aufgeklebt, um die Verpackung feuchtigkeitsabweisend zu machen. Diese Art der Verpackungen ist nur schwer recycelbar. Papiertüten sind oft nicht aus Altpapier, sondern aus Gründen der Reißfestigkeit aus frischen Holzfasern. Zudem ist der Energie- und Wasserverbrauch bei der Papierherstellung sehr hoch. Es gibt unterschiedliche Studien zur Ökobilanz von Papiertüten. Je nach Studie muss eine Papiertüte mindestens drei bis sieben Mal genutzt werden, damit sie so gut ist wie eine Einmal-Plastiktüte.

WORAUF SOLLTEN WIR BEIM EINKAUFEN BESONDERS ACHTEN?
Egal ob Lebensmittel, Textilien, Spielzeug oder Elektrogeräte – achten Sie immer auf vorhandene Siegel. Diese informieren über die sozialen und/oder ökologischen Bedingungen im Herstellungsprozess. Ein Grundsatz: Wer lokal, saisonal und bio einkauft, konsumiert sehr nachhaltig. Andere Konsumgüter wie Textilien oder Elektrogeräte können auch secondhand erworben werden. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel. Wenn diese Dinge nur temporär benötigt werden, können sie häufig auch ausgeliehen werden.

Mehr über den nachhaltigen Warenkorb erfahren Sie unter www.nachhaltiger-warenkorb.de