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Film ab!

Unsere Liebeserklärung an die Welt des Films.

Film ab!

Musik erklingt, Bilder erscheinen, die Handlung beginnt – gerade im Winter lieben wir Filme. Sie entführen uns in eine andere Welt, lassen uns in ein Wechselbad der Gefühle eintauchen und am Ende bleiben wir wahlweise nachdenklich oder frohen Mutes zurück.
Unsere Liebeserklärung an die Welt des Films.

„Papa, gibt es eigentlich Filme, in denen die Bösen siegen?“ Ich war sieben oder acht Jahre alt, als ich meinem Vater diese Frage stellte. Seine Antwort erschütterte mich: Ja, er kenne einen Film. Leider kann ich mich nicht mehr an den Titel erinnern. Filme gehören für mich von klein auf dazu. Besonders mein Vater saß oft bis spät in die Nacht vor dem Fernseher und verschlang die unterschiedlichsten Genres. Diese Faszination packte auch mich und so gehören für mich Filme und Serien zur Freizeitgestaltung einfach dazu. Eingekuschelt auf der Couch, mit ein paar Snacks und einem Getränk in der Hand, kann ich alle Alltagssorgen vergessen.

Unterm Strich sind Filme oft einfach nur gute Unterhaltung. Mit ihnen fliegen wir zu fremden Planeten, tauchen in Märchenwelten ab, begeben uns in längst vergangene Zeiten oder reisen in die Zukunft. Oder sie führen uns auf humorvolle Art die Komik menschlicher Konflikte vor Augen. Ihnen allen ist gemeinsam: Sie lassen uns für ein paar Stunden die Realität vergessen. Filme erzählen uns – so fantastisch sie auch sein mögen – immer etwas über das Wesen der Menschen an sich. Es geht um Liebe, Hass, Rache, Einsamkeit, Glück, Mut, Ehre und die Fähigkeit, über sich selbst hinauszuwachsen. Aber auch schwere Themen wie Krieg, gesellschaftliche Missstände, Alter, Verfall und Tod können Gegenstand von Filmen sein.
Indem wir uns in die Protagonisten einfühlen, hinterfragen wir uns automatisch selbst: Wie würde ich in dieser Situation reagieren und handeln? Die besten Filme zeigen zudem kein schwarz-weißes Bild von Gut und Böse, sondern beleuchten verschiedene Graubereiche menschlichen Fühlens und Handelns. Die Lehre, die wir daraus ziehen: Urteile nicht vorschnell zu fällen, sondern hinter die Fassade des anderen zu schauen und dessen Beweggründe zu verstehen. Und mittlerweile weiß ich auch: Am Ende triumphiert in fast jedem Film das Gute. Oder es zeigt sich zumindest ein Silberstreifen am Horizont. Und das gibt uns Hoffnung für unser wahres Leben.

Tipps für den perfekten Filmabend zu Hause

  1. Beleuchtung ist alles: Sorgen Sie für ein gemütliches, gedimmtes Licht, damit die richtige Kinostimmung aufkommt.

  2. Auf den richtigen Film kommt es an: Darf es was zum Lachen oder Gruseln sein? Oder lieber ein nervenzerreißender Thriller? Ein herzerwärmender Liebesfilm? Die Wahl des Genres entscheidet darüber, in welche Stimmung Sie sich und Ihre Gäste versetzen.

  3. Her mit Popcorn und Co.: Im Kino wählen wir gern Popcorn, Nachos und Softgetränke. Lecker auch für die eigenen vier Wände. Aber wer es gesünder mag, greift zu klein geschnittenem Obst, Nüssen und selbst gemachter, mäßig gesüßter Limonade.

  4. Kuscheliges Ambiente: Viele Kissen und Kuscheldecken für immer warme Füße – so wollen Sie gar nicht mehr von der Couch aufstehen.

Serienfans aufgepasst:

Hier stellen wir unsere Lieblingsserien vor!

Lust auf ein besonderes Kinoerlebnis? Wir zeigen Ihnen, welche Kinos in Deutschland sich besonders lohnen.

Besondere Kinos in Deutschland

camera zwo – das arthouse kino (Saarbrücken): 1951 als
Scala-Theater gegründet, eröffnete das Kino 2006 unter
neuem Namen und mit neuer programmatischer Ausrichtung.
Auf dem Spielplan stehen anspruchsvolle Filme mit
Tiefgang und kleine Produktionen abseits des Mainstreams.

Kinoklub am Hirschlachufer (Erfurt): Das inzwischen
älteste Kino der Stadt war eines der ersten Klubkinos der
DDR. Das Ziel, dem Publikum Filme jenseits des Mainstreams
zu zeigen, hat es bis heute beibehalten.

Capitol & Palatin (Mainz): Der Kinoverbund zeigt zahlreiche
Filme in Originalversionen, mit oder ohne Untertitel.
Sonderveranstaltungen, zum Beispiel Filmvorführungen
mit anschließender Diskussion, runden das Programm ab.

Cinémathèque (Leipzig): Der Verein zeigt ausgewählte
internationale Filme in der naTo, einem soziokulturellen
Zentrum. Er organisiert außerdem Filmreihen, Festivals
und Diskussionsrunden.

Zahlen und Fakten aus der Filmwelt

  • Ein Top-Filmstar verdient für große Rollen in Big-Budget-Filmen zwischen 15 und 20 Millionen Dollar.

  • Weniger bekannte Schauspieler erhalten bei einer Hauptrolle in einem Hollywood-Film hingegen „nur“ zwischen 150 000 und 300 000 Dollar pro Film.

  • Die bisher erfolgreichsten Filme nach Einspielergebnis sind Avatar, Titanic und Star Wars – Das Erwachen der Macht (Stand 2018).

  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2 spielte über 1,3 Milliarden Dollar ein. Er ist damit – als bester nicht rein US-amerikanischer Film – auf Platz 10 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten (Stand 2018).

Die 91. Oscarverleihung (engl. „Academy Awards“) findet in der Nacht vom 24. auf 25. Februar 2019 im Dolby Theatre in Los Angeles statt und zeichnet die Filme des Jahres 2018 aus. Verfolgen Sie das Event live auf Pro Sieben oder online im Stream mit!

Kino-Highlights 2019


Disney:

Gleich drei Disney-Klassiker kommen dieses Jahr mit neuem Anstrich in die Kinos: Dumbo (4.4.), Aladdin (23.5.) und Der König der Löwen (18.7.). Alle drei sind Meisterwerke der Animationskunst, für den Nostalgiefaktor sorgt die altbekannte, wunderschöne Musik.

Komödien:

The Lego Movie 2 (7.2.): Fiese Invasoren aus dem Weltall drohen, die Lego-Welt zu zerstören. Die Helden müssen handeln. Der Überraschungserfolg von 2014 geht in die zweite Runde. Sweethearts (14.2.): Ein Diamantendiebstahl einer alleinerziehenden Mutter geht gründlich schief. Ein deutscher Film mit Hannah Herzsprung und Karoline Herfurth.

Romanzen:

The Rosie Project (9.5.): Ein Professor versucht mithilfe eines Fragebogens seine Traumfrau zu finden. Doch dann trifft er Rosie, die keinen seiner Punkte erfüllt. Romantische Romanverfilmung mit Ryan Reynolds. Life Itself (25.4.): Niemand schreibt bessere Geschichten als das Leben selbst – diese Tatsache feiert „Life Itself“, in dem sich die Schicksale mehrerer Menschen generationenübergreifend kreuzen. Was Männer wollen (21.3.): Sportagentin Ali kann plötzlich die Gedanken von Männern lesen – hilfreich im Beruf, aber hinderlich privat.

Drama:

Resistance (24.10.): Der orthodoxe Jude Marcel Marceau, der später als Pantomime weltberühmt wird, hilft während des Zweiten Weltkriegs, Tausende Waisenkinder zu retten. Club der roten Bänder – wie alles begann (14.2.): Die Vorgeschichte der jugendlichen Protagonisten der gleichnamigen deutschen Erfolgsserie wird enthüllt. The Aftermath (4.4.): Keira Knightley spielt Rachel, die 1946 zu ihrem Mann, einem britischen Colonel, ins kriegszerstörte Hamburg zieht.

Action:

Robin Hood (seit 10.1.): Die Neuverfilmung erzählt die berühmte Geschichte um einen Adligen, der zum Held der Armen und Unterdrückten wird. Joker (17.10.): Was den irren Clown prägte, bevor er Batmans Erzfeind wurde, zeigt der Film mit Joaquin Phoenix. Star Wars 9 (19.12.): Die Star-Wars-Trilogie unter der Federführung von Disney kommt zu ihrem langersehnten Abschluss. Wird die helle Seite der Macht siegen?

Thriller:

Glass (seit 17.1): Ein Unverwundbarer, ein Mann mit Glasknochen und eine gefährliche gespaltene Persönlichkeit treffen aufeinander. Escape Room (21.2.): Sechs Fremde treffen sich in einem geschlossenen Raum, aus dem sie entkommen müssen – sonst sterben sie. Once upon a Time in Hollywood (8.8.): Der nächste Quentin-Tarantino- Film dreht sich um die grausamen Verbrechen von Sektenführer Charles Manson.

Kinder:

Drachenzähmen leicht gemacht 3 (21.2.): Zweite Fortsetzung des Animationsabenteuers um den Wikinger Hicks und seinen freundlichen Drachen Ohnezahn. Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks (14.3.): Asterix und Obelix suchen nach einem Druiden, an den Miraculix das Geheimnis des Zaubertranks weitergeben kann. Aber auch der finstere Heretix ist daran interessiert. Die Eiskönigin 2 (28.11.): Neue Abenteuer erwarten die Schwestern Anna und Elsa in einer Welt aus Eis und Schnee.

Die drei erfolgreichsten deutschen Kinofilme aller Zeiten sind...

  1. Der Schuh des Manitu (2001): rund 11,7 Millionen Zuschauer

  2. (T)Raumschiff Surprise (2004): rund 9,1 Millionen Zuschauer

  3. Otto – Der Film (1985): rund 8,7 Millionen Zuschauer