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mio, mein Globus-Magazin

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Grünes Heim, Glück allein

mio verrät, wie Sie sich den Urban-Jungle-Trend nach Hause holen!

Grünes Heim, Glück allein

Für viel Entspannung und Urlaubsfeeling im Alltag holen wir uns den Dschungel jetzt einfach in die Wohnung! mio verrät, welche Zimmerpflanzen im Trend liegen und wie Sie Ihre Schätze richtig pflegen.

Grün macht glücklich

Pflanzen haben viele Vorteile: Sie filtern die Luft, produzieren Sauerstoff und sind auch noch gut für die Seele. Denn ihr sattes Grün zu sehen, beruhigt und entspannt, senkt den Blutdruck und somit den Stresspegel. Die Laune hebt sich und sogar auf das Gedächtnis soll der Anblick eine positive Wirkung haben. Insbesondere am Arbeitsplatz empfiehlt sich also eine kleine grüne Oase zum gelegentlichen Hineinblicken – so können wir unsere Aufmerksamkeit auffrischen. Falls Sie keine Pflanzen ins Büro stellen dürfen: Das Bild einer Pflanze oder grünen Landschaft soll denselben Effekt haben. Die Pflanzenpflege hat sogar Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen: Menschen, die sich um Pflanzen kümmern, haben tendenziell eine gesteigerte Empathie für andere.

Tropische Schätze für zu Hause

In den letzten Jahren waren Fensterblätter (Monstera) der große Trend – nicht nur als Pflanze, sondern auch als Printmotiv für Wand, Kissen, Kleider oder Notizbücher. Zu ihr gesellen sich nun Ficus-Arten, Schusterpalme (Aspidistra elatior), Zierspargel (Asparagus), Dieffenbachia, Fleischfressende Pflanzen, Herzblättriger Philodendron (Philodendron cordatum), Zyperngras, Zamioculcas, Regenschirmbaum (Schefflera actinophylla) und vor allem Farne, die sich besonders gut zum Aufhängen an die Decke eignen. Auch Tillandsien, die zu den Bromelien- oder Ananasgewächsen gehören, sorgen für tropisches Flair – ähnlich der Orchidee können sie überall wachsen, ohne Erde oder Topf.


Märchenwelt im Glas

Wir haben uns verliebt – in die kleinen Terrarien aus Glas, die man kaufen und online bestellen, aber natürlich auch selbst machen kann. Bauen Sie sich ihr eigenes kleines Tropenhaus, indem Sie exotische Pflanzen unter Glasglocken oder in Bonbongläser pflanzen. Für die perfekte Vorgehensweise gibt es mittlerweile sogar Terrarium-Workshops, zum Beispiel in Berlin bei Petite Jungle. Spruitje aus Amsterdam verkauft die Mini-Ökosysteme in bauchigen Weinballons, Green Factory aus Paris verschickte zu Ostern Ökosysteme in Glaseiern à la Jurassic Park.

www.petitejungle.de

Hängende Gärten

Die Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon faszinierten die Menschen bereits in der Antike. Während diese wohl eher terrassenartig angelegt waren, hängen bei uns jetzt tatsächlich die Pflanzen von der Decke: ob im Makramee-Hänger oder gar über Kopf aus umgedrehten Blumentöpfen. Besonders gut eignen sich Hängepflanzen im Bad über der Badewanne – Orchideen beispielsweise brauchen nicht mal Erde; aufgehängt oder in einen Duschkorb gesetzt, kann das Gießwasser direkt abtropfen. Aufgrund ihrer Herkunft lieben sie das feucht-warme Klima im Bad.

Auch Regale sind ein beliebter Ort für alle Arten von Zimmerpflanzen – mehr ist hier mehr, um den Effekt einer grünen Wand zu erhalten. Übertöpfe in ähnlichen Farben oder Macharten vollenden das Kunstwerk. Statt einzelnen Töpfchen machen sich auch längere Behälter gut, in denen man sowohl hängende als auch stehende Pflanzen nebeneinander kombinieren kann. So entsteht eine eigene kleine Landschaft.

Unsere Lieblingspflanzen für drinnen


Paradiesvogelblume (Strelitzia reginae)
In Südafrika wachsen sie am Straßenrand, hier findet man sie in Blumensträußen, und wir stellen uns die exotisch blühende Pflanze jetzt im Kübel ins Wohnzimmer. Im Sommer darf sie auch ins Freie.

Chinesischer Geldbaum (Pilea peperomioides)
Seine runden Blätter erinnern tatsächlich an Taler und vielleicht soll seine schnelle Vermehrung einen Geldsegen symbolisieren. Jedenfalls kann man die Seitentriebe der aus China stammenden Pflanze ganz leicht abstechen, in ein hübsches Töpfchen pflanzen und so das eigene Geldbaumglück mit seinen Freunden teilen.

Mimose (Mimosa pudica)
Die Mimose stammt aus Südamerika, wächst aber auch in Südeuropa. In Miniaturform ist sie bei uns als hübsche Topfpflanze erhältlich. Sie ist sensibel und gedeiht nur unter optimalen Bedingungen. Wenn man ihre Blätter berührt, klappt sie diese verschreckt zusammen. So eine Mimose!

Gummibaum (Ficus elastica)
Wer sie noch aus den Sechzigerjahren kennt, mag es nicht wahrhaben, aber Gummibäume sind wieder in. Wir lieben diesen Retro-Touch und wischen die schönen Blätter regelmäßig feucht ab, damit sie nicht unter einer Staubschicht verschwinden. Ursprünglich stammen die Bäume aus Indien und Indonesien.

Geigenfeige (Ficus lyrata)
Ficus-Arten gehören zur Gattung der Feigen – daher auch der deutsche Name dieser immergrünen Pflanze, deren Blätter den Namensgeber an ein Saiteninstrument (gr. lyra – dt. Lyra, Leier, Laute) erinnert haben. Ihre Heimat liegt im tropischen West- und Zentralafrika.

Pflegetipps für Ihren Indoor-Dschungel

  • Lesen Sie immer auf der Beschreibung nach, wo sich Ihre Pflanze am wohlsten fühlt. Es gibt für jede den richtigen Platz im Zimmer – von der sonnigen Fensterbank bis zur dunklen Ecke. Braune Flecken an den Blättern deuten auf Sonnenbrand hin, die Pflanze sollte also schattiger stehen. Farne dürfen z. B. nicht direkt ins Licht.
  • Informieren Sie sich, ob die Pflanze eine hohe oder niedrige Luftfeuchtigkeit mag. Orchideen lieben es feucht, Kakteen eher trocken.
  • Nach Bedarf mit zimmerwarmem Wasser gießen: Farne sollten feucht bleiben, Orchideen immer nur ein bisschen wässern. Bei allen Pflanzen Staunässe vermeiden, zur Not abgießen.
  • Im Frühjahr und Sommer ist die Wachstumsphase der Pflanzen. Während dieser darf mehr gegossen werden und die Pflanzen freuen sich über den passenden Dünger. Im Winter weniger gießen, damit die Pflanzen nicht zu lange in feuchtkalter Erde sitzen. Nur im Frühjahr umtopfen.
  • Verwelkte Blüten abzupfen, dann kommen mehr neue nach.
  • Blätter alle paar Wochen feucht abwischen, um sie vom Staub zu befreien. So zeigen Sie ihren natürlichen Glanz.
  • Pflanzen brauchen Liebe: Nehmen Sie sich Zeit und schauen Sie, wie Ihre Pflanzen sich entwickeln und was ihnen guttut.

Info:

Eine Anmerkung für Familien mit Kindern:
Manche Exemplare wie zum Beispiel das Fensterblatt oder die Mimose sind giftig und daher gefährlich für Kinder, die sich gern mal eine Beere oder ein Blatt in den Mund stecken.

Urban Jungle: Läden, die inspirieren

Bergamotte, ursprünglich aus Frankreich, Pop-up-Dschungel-Tour durch deutsche Städte,
ab Sommer auch online:

Bergamotte

Plant Circle in Berlin-Neukölln, ebenfalls mit Pop-up-Stores:
Plantcircle

Botanical Room in Berlin-Kreuzberg:
The botanical room

Wildernis in Amsterdam:
Wildernis Amsterdam

Winkel van Sinkel in Hamburg:
Winkel van Sinkel

Buchtipps für den Kaffeetisch

• „Wohnen in Grün“ von Igor Josifovic und Judith de Graaff
• „House of plants“ von Caro Langton und Rose Ray
• „Evergreen“ vom Gestalten-Verlag

Diese und viele weitere Bücher finden Sie online im Globus-Buchshop!