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Über die Freude des Teilens

Wir zeigen Ihnen, warum vom Teilen alle profitieren und wie Sie Teil der Sharing-Gemeinde werden können.

Über die Freude des Teilens

Teilen bedeutet nicht nur Freude, sondern auch Nachhaltigkeit. Wir zeigen Ihnen, warum vom Teilen alle profitieren und wie Sie Teil der Sharing-Gemeinde werden können.

Nach bestandener Prüfung oder einem beruflichen Triumph die Liebsten anrufen, die sich mit uns über unseren hart erarbeiteten Erfolg freuen. Die ersten Schritte des Kindes gemeinsam mit unserem Partner beobachten. Freude ist etwas, was noch schöner und größer wird, wenn man es teilt. Schließlich hat man gerade einen ganz besonderen Moment erlebt. Doch nicht nur Immaterielles lässt sich teilen, um so Freude zu schaffen. Besonders das Teilen, Tauschen und Leihen von Gegenständen hat sich in den letzten Jahren zum Nachhaltigkeitstrend entwickelt. Viele stellen sich nämlich die Frage: Muss es denn das eigene Auto sein, das eigentlich nur alle paar Tage für wenige Kilometer gefahren wird? Oder die eigene Handkreissäge, die nur für das Verlegen des neuen Parkettbodens benötigt und dann zum Staubfänger wird? Teilen erspart uns nicht nur teure Anschaffungs- und Unterhaltungskosten. Sie sparen zudem Platz in den eigenen vier Wänden und – hier kommt der nachhaltige Aspekt – Ressourcen. Schließlich entfallen regelmäßige Neuanschaffungen und eventuelle Ersatzteile. Wir haben einige Tipps für Sie, die Ihnen dabei helfen, das Prinzip vom Teilen und Tauschen ganz einfach in Ihren Alltag zu integrieren.

HIER WIRD GETEILT


CARSHARING

Anders als bei der konventionellen Autovermietung können Sie beim Carsharing Fahrzeuge minutenweise anmieten. Abgerechnet wird dabei in Tarifen, die Energieverbrauch, Kilometeranzahl und Zeitaufwand einberechnen. Wie viel Ihr Ausflug ungefähr kosten wird, können Sie sich ganz einfach mithilfe der Tools auf den Websites der Anbieter errechnen: Hier geben Sie in einem Rechner an, in welchem Zeitraum Sie das Fahrzeug benötigen und wie viele Kilometer Sie ungefähr fahren werden. Auf Websites von Anbietern wie zum Beispiel book-n-drive, Flinkster, cambio Carsharing oder stadtmobil können Sie auch nach Fahrzeugstationen in Ihrer Nähe suchen und das Auto zum gewünschten Zeitraum buchen. Da bei der Registrierung Ihr Führerschein geprüft werden muss, sollten Sie jedoch ein wenig Zeit einplanen.

FOODSHARING

Erst gerettet, dann geteilt und zum Schluss ein leckeres Gericht daraus gekocht: Beim Foodsharing können Sie überschüssige Lebensmittel, sofern sie noch in gutem und frischem Zustand sind, kostenfrei mit anderen teilen. Haben Sie beispielsweise kiloweise Äpfel aus Omas Garten gepflückt und wissen jetzt nicht, was Sie damit machen sollen? Bringen Sie sie einfach zu den Fair-Teilern, öffentlich zugänglichen Kühlschränken oder Boxen, dort kann sich jeder ganz ohne Kosten bedienen, oder bieten Sie auf der Website einen Essenkorb an. Wo die Fair-Teiler oder Essenkörbe zu finden sind und wie Sie selbst etwas einstellen, können Sie unter www.foodsharing.de nachlesen.

BÜCHER- UND SACHENTAUSCH

Um Bücher zu tauschen, gibt es vielerorts Bücherschränke, in die Sie eines Ihrer eigenen Bücher hineinstellen und dafür ein anderes Buch mitnehmen können. Auch im Internet gibt es Tauschbörsen für Bücher und andere Dinge:
www.tauschgnom.de
www.tauschticket.de

KLEIDERTAUSCH

Wer kennt sie nicht: die Kleidungsstücke, die wir höchstens zweimal getragen haben und die seitdem still und leise im Kleiderschrank hängen. Für alle, die pünktlich zum Frühjahrsputz auch noch Kleidung ausmisten wollen, haben wir ein paar Adressen, um den guten Stücken via Website oder App ein zweites Leben zu schenken:
www.maedchenflohmarkt.de
www.vinted.de
www.depop.com

WER KANN HELFEN?

Teilen kann man prinzipiell alles mit anderen. Sie haben beispielsweise das Equipment, um das Wohnzimmer Ihres besten Freundes neu zu tapezieren, und haben so was auch schon einige Male selbst gemacht. Nach Ihrer Unterstützung wird er sich bestimmt „revanchieren“ und Ihnen anderweitig helfen. Eventuell leiht er Ihnen seinen Vertikutierer, um den Rasen wieder auf Vordermann zu bringen, oder fährt mit seinem Anhänger Ihren Sperrmüll zum Wertstoffhof – auch das ist Teilen. Haben Freunde oder Familie mal nicht die Möglichkeit oder Zeit, gibt es auch andere Wege, kleine Dienste zu teilen oder zu tauschen, beispielsweise:

www.nebenan.de – Nachbarn bieten kleine Dienste oder ihre Unterstützung an.
www.tauschboersearbeit.de – „Tausche Lateinnachhilfe gegen Rasenmähen“: Wer auf der Suche nach Unterstützung ist, bietet hier seine Hilfe bei einer anderen Tätigkeit an.
Facebook- oder WhatsApp-Gruppen – hier gibt es viele unterschiedliche Gruppen, die Tauschgeschäfte unter den Mitgliedern anbieten.

GANZ SCHÖN GROSSZÜGIG

Natürlich begrenzt sich das Glück vom Teilen nicht allein auf Materielles und wir erwarten nicht nach jedem Teilen, dass wir dafür auch etwas zurückbekommen. Im Gegenteil: Besonders das selbstlose Teilen oder Geben sowohl von Materiellem als auch Immateriellem löst in uns Glücksgefühle aus. Wissenschaftler sagen sogar, dass Selbstlosigkeit ein wichtiger Aspekt für das Funktionieren einer Gesellschaft und unser Überleben ist. Dass Großzügigkeit glücklich macht, liegt jedoch nicht nur an der Selbstlosigkeit allein, sondern auch daran, dass großzügiges Verhalten Teile des Gehirns aktiviert, die in engem Zusammenhang mit unserem Belohnungszentrum stehen. In gewisser Weise haben wir dadurch also das Gefühl, uns selbst zu belohnen, was uns wiederum Zufriedenheit verschafft.