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mio, mein Globus-Magazin

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Onigirazu

Sandwich auf Japanisch

Onigirazu

Ob im Büro oder für einen kleinen Ausflug ins Grüne – ich liebe leckeres Essen für die Mittagspause. Wenn es schnell gehen muss, packe ich etwas Brot und einen selbst gemachten Aufstrich ein. Aber diese japanischen Sandwiches toppen alles!

Manchmal müssen auch Foodies ihren inneren Schweinehund etwas überwinden. Wenn ich abends nach Hause komme, fällt es mir manchmal schwer, mich zum Kochen aufzuraffen. Insgeheim weiß ich, dass ich mich am nächsten Tag über ein leckeres Mittagessen freuen würde, aber der Schweinehund schreit nach Serien und Sofa. Glücklicherweise finde ich Gemüseschnippeln und Co. sehr entspannend – und kann mich dann doch oft genug dazu aufraffen, Essen für den nächsten Tag vorzubereiten. Das letzte Büro, in dem ich als Architektin gearbeitet habe, lag in einem Wohngebiet ohne Supermarkt oder Bäcker. Mit der Zeit habe ich ein paar kleine Tricks entwickelt, wie es mir gelingt, noch am Abend oder am Morgen etwas Einfaches zuzubereiten. Was mir bei den Vorbereitungen besonders hilft, sind ein kleiner Wochenplan und genügend Zutaten im Haus.

Oniwas? In Japan ganz normal, hier ein Highlight: Onigirazu sind üppige Sandwiches aus Reis, Gemüse und Nori-Algenblättern.

Also kaufe ich meistens gleich ein wenig mehr Gemüse, Linsen, Bohnen, Reis und Nudeln. Die trockenen Basisprodukte kann man wunderbar vorkochen und dann portionsweise in Salate, Wraps oder eben diese leckeren japanischen Sushi-Sandwiches verwandeln. Dabei gehören meine veganen Onigirazu mit Mango, Räuchertofu und Avocado schon eher zu den exquisiteren Sandwiches, aber sie sind wirklich einfach, unglaublich lecker sowie sehr sättigend. Und glaubt mir eins – ihr werdet euch vor neidischen Blicken der Kollegen nicht retten können. Genießt eure Mittagspause!

Onigirazu – Vegane Sushi-Sandwiches


Zubereitung

Zubereitung

  1. Sushireis mit der doppelten Menge Wasser kochen, etwas abtropfen und komplett abkühlen lassen. Kalten Reis mit Reisweinessig, Salz und Zucker würzen.
  2. Gurke, Mango und Karotte schälen. Salat und Radieschen waschen. Avocado halbieren, Kern heraustrennen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen.
  3. Gurke und Karotten in dünne Stifte schneiden. Radieschen, Mango und Avocado in Scheiben schneiden. Tofu in einer Pfanne mit wenig Öl kurz anbraten, anschließend mit Sojasoße marinieren und in Streifen schneiden.
  4. Nun ein Nori mit der rauen Seite nach oben und der Spitze zu dir auf die Arbeitsfläche oder ein Brett legen. Etwa 1–2 EL Reis auf die Mitte des Blatts drücken und mit leicht feuchten Fingern zu einem flachen Quadrat von etwa 10x10 cm formen. Dabei sollte jeweils eine Kante des Quadrats zu einer Spitze des Noriblatts zeigen.
  5. Für die Tofu-Variante zuerst etwas Salat auf den Reis legen, dann ein wenig Tofu, Radieschen und zum Schluss etwas Mango. Nun wieder etwa 1–2 EL Reis zu einem kleinen Quadrat formen und auf die Mango legen.
  6. Für die Avocado-Variante zuerst Karotten, dann Salat, Avocado, Radieschen und Gurke auf den Reis geben. Auch hier wieder mit einer Portion Reis abschließen.
  7. Nun die Spitzen des Noriblatts zur Mitte hin falten und das Sandwich so schließen. Wie bei einem Geschenk kannst du die Ecken ein bisschen nach innen falten. Achte darauf, dass das Noriblatt wirklich gut am Reis anliegt, da es sonst nicht weich wird. Das Ganze umdrehen und etwas 10–15 min ziehen lassen. Sobald alles gut durchgezogen ist, schneidest du das Sandwich einfach einmal durch.

Tipp des Monats

Ich kann gar nicht oft genug sagen, dass ich Rezepte liebe, die einen großen Spielraum für Kreativität lassen. Gerade Sushi und Onigirazu sind unglaublich vielseitig. Die vegane Variante kann zum Beispiel auch mit Süßkartoffel, Lauchzwiebeln, Rotkohl und Sprossen zubereitet werden. Wer mag, fügt etwas geräucherten oder gebratenen Fisch hinzu. Mir persönlich schmeckt auch Roast Beef oder Pastrami dazu.


Ich bin Ina, Architektin und Foodbloggerin aus Leidenschaft

Bei Globus einzukaufen, ist für mich Familientradition und kulinarische Entdeckungstour zugleich. Darum freue ich mich sehr, euch jeden Monat mit meiner Foodkolumne und einem exklusiven Rezept auf mio-online zu verwöhnen!