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Die toppen alles

Dips und Dressings

Die toppen alles

Heute stellen wir zwei wahre Allroundtalente ins Rampenlicht – Dips und Dressings. Es gibt sie in allen erdenklichen Variationen von scharf bis fruchtig. Und sie passen zu jeder Gelegenheit, egal ob gemütlicher Abend mit Freunden, frühlingshaftes Gartenfest oder für zwischendurch.

GESUND GEDIPPT

Die Soßen, die wir Ihnen heute vorstellen, sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Dabei gilt das altbekannte Rezept: Selbst gemacht ist immer noch am besten und natürlich besonders lecker. Probieren Sie es aus!

Hummus ist ein idealer Proteinlieferant und hierin kann so einiges gedippt werden – von Karotten bis hin zu Paprika, egal ob als Rohkost oder vom Grill. Zudem hat die eiweißreiche Kichererbse einen geringen glykämischen Index: Das heißt, der Blutzuckerspiegel steigt nach dem Verzehr der Hülsenfrucht nur langsam an und die Creme macht somit lange satt.

Zur Zubereitung 200 g Kichererbsen aus der Dose mit 2 EL Tahini, 3 EL Olivenöl, 1 TL abgeriebener Schale einer Bio-Zitrone, 2 EL Zitronensaft und 1 Knoblauchzehe pürieren. Zum Schluss mit 1 TL Kreuzkümmel sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Hummus-Grundrezept können Sie ganz einfach und nach Belieben erweitern. Geben Sie doch mal Paprika oder Spinat vor dem Pürieren hinzu.

Auch die beliebte Guacamole eignet sich als frischer Dip. Ihr Hauptbestandteil, die Avocado, hat unter allen Obst- und Gemüsesorten den höchsten Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Die grüne Frucht soll sich positiv auf den Cholesterinwert auswirken und als pflanzliche Eiweißquelle den Stoffwechsel ankurbeln.

Um die Guacamole herzustellen, Fruchtfleisch von 1 Avocado, 1 Knoblauchzehe und 2 Schalotten in grobe Stücke schneiden, pürieren und mit ein wenig Tabasco, Salz, Cayennepfeffer und Limettensaft abschmecken. Zuletzt 1 Tomate fein würfeln und unter das Mus heben. Der Zitronen- oder Limettensaft kann für einige Zeit verhindern, dass die Creme braun wird.

Tahini – eine fein gemahlene Paste aus Sesamkörnern – eignet sich perfekt zum Würzen. Sie ist durch ihre Vielzahl an Vitaminen gut für Haut und Haare – und kann noch mit anderen Vorzügen punkten. Mit einem stolzen Fettgehalt von 40 bis 50 Prozent enthält der Sesam ungesättigte Fettsäuren, die ihn gut verwertbar für den Stoffwechsel machen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Sesammus enthält die Aminosäure Methionin, welche die Leber bei der Entgiftung unterstützen soll.

Ein simpler und leckerer Joghurt-Tahini-Dip lässt sich mit 2 EL Joghurt, 1 EL Tahini und 1 EL Sojasoße zubereiten. Oder Sie nehmen statt Joghurt und Sojasoße 2 EL Tomatenmark, dann fügen Sie noch 1 TL Harissa-Gewürzpaste und etwas Wasser hinzu. Schon haben Sie einen köstlichen Tomaten-Tahini-Dip.

Dips müssen nicht immer herzhaft sein. Wie wäre es mit einem süßen, orientalischen Dattel-Dip für das Sonntagsfrühstück mit Pfannkuchen oder Crèpes?

Zur Zubereitung benötigen Sie 300 g frische, entkernte Datteln, 3 EL Schmand, 1 EL Schlagsahne, 1 EL Zimtund 40 g gemahlene Mandeln. Die Zutaten einfach pürieren und für den gewissen Knuspereffekt noch 40 g gehackte Walnüsse hinzugeben.

Dips aus aller Welt

Jedes Land und jede Region hat ein ganz besonderes Gericht, für das es bekannt ist. Woher kommen denn eigentlich die berühmtesten Dips?

Balkan: würzig-musiges Aivar
Frankreich: provenzalische Tapenade
Griechenland: einfaches und leckeres Zaziki
Indien: exotisch-fruchtiges Chutney
Israel: orientalisch-samtiges Hummus

TREUER BEGLEITER

Vermeintlich unscheinbar, manchmal sogar unsichtbar, und doch beeinflusst es das ganze Gericht: das Dressing. Wie so oft ist die richtige Basis bei der Herstellung besonders wichtig.

EINE VINAIGRETTE FÜR ALLE FÄLLE

Die Vinaigrette ist die Grundlage aller Salatdressings. Hier sind unsere Tipps für ein perfektes Gelingen.

3 Teile Öl: Jede Vinaigrette besteht hauptsächlich aus Öl. Hier kann nach Beliebengewählt werden. Sonnenblumen- und Rapsöl sind besonders neutral im Geschmack, während Olivenöl eine mediterrane Note mit sich bringt. Wer es lieber exotisch mag, kann beispielsweise Sesam- oder Avocadoöl verwenden.

1 Teil Säure: Für die entsprechende Säure im Dressing sorgen Essige aus Kräutern, Reis, Weißwein oder Früchten wie bei Apfelessig. Auch Zitrusfrüchte wie Limetten oder Zitronen verleihen eine angenehme Säure. Wer es süßlicher mag, kann auch frischen Orangensaft nehmen.

Extras: Neben den üblichen Verdächtigen wie Salz, Pfeffer, Kräutern oder Senf als Geschmacksträger können Sie es mal mit Ingwer, Honig, Sojasoße oder Tahini probieren.

Um zu vermeiden, dass das Dressing verwässert, trocknen Sie den gewaschenen Salat immer gut mit einer Salatschleuder oder in ein Küchentuch gewickelt ab. Ist er beim Anrichten noch nass, perlt die leckere Soße von den Blättern ab und Sie finden sie am Boden der Schüssel wieder.

ALLES ESSIG

Warum nicht einfach einen eigenen Kräuteressig herstellen?

Dazu benötigen Sie eine saubere Flasche, in die Sie 3 Thymian-, 2 Rosmarinzweige, 1 TL Pfeffer, 2 Senfkörner und 2 geschälte Knoblauchzehen geben. Dann nur noch mit einem Weinessig oder hellen Balsamicoessig auffüllen und zwei bis vier Wochen ziehen lassen. Die Kräuter und Gewürze bleiben in der Flasche. Wenn der Essig leer ist, können Sie einfach wieder mit Essig auffüllen und den Vorgang wiederholen.

Rezept


Caesar-Dressing

Erfunden wurde das Caesar-Dressing in den 1920er-Jahren vom Restaurantbesitzer Cesare Cardini in Mexiko. Aus den letzten Reserven seiner fast vollständig geleerten Vorratskammer zauberte er den heute weltbekannten Klassiker.

Zubereitung

Zubereitung

  1. Knoblauchzehe schälen und mit Senf, abgetropften Kapern und Sardellenfilet in einem Mörser zu einer feinen Paste zerreiben.
  2. Paste, Rapsöl, Parmesan und Ei mit einem Pürierstab cremig mixen.
  3. Zum Schluss saure Sahne unterrühren und mit Zitronensaft, Worcestersoße, Salz und Pfeffer abschmecken.