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Genuss mit Hut

Pilze sind gesund, schmecken hervorragend und wachsen praktisch von selbst. Eine passende Pilzkunde gibt's hier!

Genuss mit Hut

Vor Pilzen können wir nur den Hut ziehen! Sie sind gesund, schmecken hervorragend und wachsen praktisch von selbst. Zudem sind die kleinen Proteinpakete überraschend vielseitig.

Pfifferlinge wachsen ausschließlich wild, in Deutschland jedoch seit rund 50 Jahren immer seltener.

Pfifferling

Er wächst ausschließlich wild und ist wegen seines würzigen, pfeffrigen Aromas besonders beliebt. In Deutschland wächst der Pilz seit rund 50 Jahren immer seltener und steht unter Artenschutz. Deshalb kommt die auch als Eierschwamm bezeichnete Sorte meist aus Osteuropa.

So schmeckt’s am besten
Ob blanchiert, angebraten oder eingelegt – Pfifferlinge schmecken immer lecker! Besonders gut passt das pfeffrige Aroma zu Pasta, Omelett oder als Beilage zu Fleisch.

Schon gewusst?

Pfifferlinge sind wegen des enthaltenen Chitins schwer verdaulich, was sich im rohen Zustand noch stärker bemerkbar macht. Sie versorgen uns aber mit Proteinen und vielen guten Mineralstoffen und Vitaminen, zum Beispiel Eisen, Vitamin A und D.

Der Steinpilz gilt als eine der beliebtesten Gattungen. Mit seinem milden, nussigen Geschmack ist er eine echte Delikatesse.

Steinpilz

Sicher eine der beliebtesten Gattungen überhaupt: Der Steinpilz wurde bereits von den Römern geschätzt. Mit seinem milden, nussigen Geschmack ist er eine echte Delikatesse und steht unter Artenschutz. Der Name kommt daher, dass sein Fleisch fester ist als das der meisten anderen Pilze.

So schmeckt’s am besten
Steinpilze sind gebraten oder gedünstet ein Gaumenschmaus, passen perfekt zu Speck und Zwiebeln, etwa im Omelett, oder zu gebratenem Fleisch in dunkler Soße sowie zu Nudeln und Risotto. Kenner kombinieren den Pilz gedünstet mit Walnüssen und Ziegenkäse im Salat.

Schon gewusst?

Der Steinpilz ist eine echte Eiweißbombe und enthält hohe Mengen an Ballaststoffen und Vitamin B2. Frische Steinpilze verderben schnell. Am besten lagert man sie in Papier eingeschlagen oder friert sie ein. Auch zum Trocknen oder Einlegen ist die Sorte geeignet. Außerdem interessant: In der Antike glaubte man, der Fichtensteinpilz könne Sommersprossen oder andere Hautmale beseitigen.

Weißer Trüffel ist der teuerste Speisepilz der Welt. In Deutschland ist der etwas günstigere Schwarze Trüffel weit verbreitet.

Trüffel

Der unterirdisch wachsende Trüffel ist der teuerste Speisepilz der Welt. Die weiße Variante kostet bis zu 15.000 Euro pro Kilogramm. In Deutschland ist eher der etwas günstigere Schwarze Trüffel verbreitet, der einen intensiven Geschmack und im Gegensatz zum Weißen Trüffel weniger Duft hat. Da der Geruch sich beim Erhitzen verflüchtigt, wird der Weiße Trüffel niemals mitgekocht, sondern über das fertige Gericht gehobelt.

So schmeckt’s am besten
Weiße Trüffel kommen am besten zu Spiegel- oder Rührei, mit Pasta, Risotto, Polenta und Tatar zur Geltung. Schwarze Trüffel passen ideal zu Geflügel, Fisch, Cremesuppen oder Schmorbraten.

Schon gewusst?

Früher wurde die Delikatesse mit Hilfe von Schweinen gesucht. Da die Tiere aber die Wurzeln beschädigen und die Pilze gern selbst aufessen, sind dafür heute vielmehr Hunde im Einsatz. Wer Trüffel kauft, sollte sie möglichst frisch zubereiten, da sie bereits nach wenigen Tagen ihr Aroma verlieren.

Austernpilze wachsen ursprünglich wild in Südostasien.

Austernpilz

Ursprünglich stammen Austernpilze wild wachsend aus Südostasien, bei Globus werden sie ausschließlich aus Zuchtanbau verkauft. Der milde, feine Geschmack von Austernpilzen erinnert ein bisschen an Kalbfleisch. Kein Wunder, dass sie zu den beliebtesten Kulturspeisepilzen zählen.

So schmeckt’s am besten
Der Austernpilz passt zu Suppen, Soßen sowie Fleischgerichten. Paniert lässt er sich gut als vegetarisches Schnitzel zubereiten.

Schon gewusst?

Austernpilze sind eine Quelle von Folsäure, was sich positiv auf das Immunsystem
auswirken kann. Ihr hoher Proteingehalt macht die Pilzart außerdem für Vegetarier und Veganer interessant.

Limonenseitling

Der Limonen- oder Zitronenseitling ist ein fruchtig schmeckender Zuchtpilz mit intensiv gelber Farbe, der in dichten Trauben wächst. Für die Zubereitung kann man die einzelnen Pilze in feine Streifen schneiden. Wenn die Pilze sehr zart sind, können sie auch ganz verwendet werden.

So schmeckt’s am besten
Durch seinen zitronigen Geschmack passt der Limonenseitling vor allem zu Fischgerichten. Roh bildet er einen leckeren und außergewöhnlichen Farbtupfer – zum Beispiel in Salaten oder Bowls. Mit neutralem Pflanzenöl scharf in der Pfanne angebraten, können Sie ihn auf Buttertoast genießen.

Schon gewusst?

Der Anbau von Zitronenseitlingen hat in Asien eine lange Tradition. Dort gilt die Sorte als als exquisiter Speisepilz, der vor allem viele Proteine enthält.

Portobello

Dieser besonders große Champignon hat aufgrund seiner Lamellenausbildung einen einzigartigen, nussig-würzigen Geschmack. Mit seiner festen Konsistenz ist er vor allem als Fleischalternative geeignet. Durch unterschiedliche Züchtungen gibt es den Pilz in verschiedenen Größen und Farbvariationen.

So schmeckt’s am besten
Portobello-Pilze lassen sich perfekt grillen, marinieren, gratinieren, wie ein Stück Steak in der Pfanne zubereiten oder als Burger-Patty genießen. Auch lecker: Füllen Sie den Pilz mit Spinat und überbacken Sie ihn mit Käse.

Schon gewusst?

Der Portobello-Pilz eignet sich wegen seines hohen Eiweißanteils auch als wertvolle Fleischalternative für Veganer und Vegetarier, enthält aber auf 100 Gramm nur rund 14 Kalorien.

Maitake

Der feste, in Büschen wachsende Pilz hat ein intensives Aroma. Maitake ist hierzulande auch unter dem Namen Klapperschwamm bekannt und wird besonders in Japan als Speisepilz geschätzt. Das japanische Wort Maitake heißt übersetzt so viel wie „tanzender Pilz“. Laut Überlieferung hat man wahre Freudentänze aufgeführt, wenn man ihn gefunden hat. Auch in deutschen Wäldern wächst der beliebte Speisepilz. In Asien gilt er als Superfood, da er heilende Wirkung haben soll.

So schmeckt’s am besten
Der würzige Vitalpilz schmeckt besonders gut im Risotto, in einer cremigen Kokossoße oder als Bestandteil frischer Sommerrollen.

Wissenswertes

Dieser Mythos ist längst widerlegt: Pilzgerichte können Sie problemlos wieder aufwärmen und ein zweites Mal genießen! Wichtig ist, dass die Mahlzeit nach dem Kochen rasch herunterkühlt und im Kühlschrank aufbewahrt wird, bevor Sie sie erneut kräftig erhitzen (auf mindestens 70 Grad Celsius).


Pilze lieber nicht waschen, sondern mit einem Tuch oder einer speziellen Bürste
abrubbeln. Andernfalls saugen sie sich mit Wasser voll und verlieren ihren Geschmack.


Pilze gelten als schwer verdaulich und sollten daher nur in Maßen genossen werden.