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Pseudogetreide

Alles über die kleinen Powerkörner inklusive einem leckeren Rezept!

Kleine Powerkörner

Glutenfreie Pseudogetreide wie Quinoa und Amaranth kommen immer häufiger auf den Teller. Kein Wunder – mit ihrem nussigen Geschmack und der grobkörnigen Struktur sind sie die ideale Getreidealternative. Wir stellen einige Sorten vor und haben ein tolles Rezept für Sie vorbereitet!

Was unterscheidet Pseudogetreide von Getreide?

Echtes Getreide stammt aus der Familie der Süßgräser, Pseudo­getreide hingegen aus verschiedenen Pflanzenfamilien wie etwa den Fuchsschwanzgewächsen. Da Pseudogetreide gluten­frei ist, können Menschen mit einer Unverträglichkeit unbesorgt zugreifen. Für eine ausgewogene und abwechslungsrei­che Ernährung sind die Powerkörner eine tolle Bereicherung.

Quinoa

In Südamerika ist das proteinreiche Gänsefußgewächs seit Tausenden Jahren fester Bestandteil der Ernährung. Die gelben, weißen oder rötlichen Körner werden wie Reis mit viel Wasser gekocht und schmecken als Beilage oder im Salat. Gepuffte Quinoa ist lecker im Müsli, Quinoamehl hingegen eine interessante Alternative zum Backen.

Amaranth

Wegen seines nussigen Geschmacks ist das Pseudogetreide ein beliebter Bestandteil von Müsli, vor allem als gepuffte Variante. Amaranth gehört zur Familie der Fuchsschwanz­gewächse und enthält viel Protein sowie wertvolle Amino­säuren und Mineralstoffe. Gekocht macht es sich gut in Pfannengerichten oder Bratlingen.

Buchweizen

Als Suppeneinlage sind die dreieckigen Körner besonders zu empfehlen. Zu Mehl gemahlen wird Buchweizen gern zum Backen von Brot oder Gebäck verwendet, zum Beispiel in herz­haften französischen Galettes. In Japan sind Soba­Nudeln aus Buchweizen so beliebt wie hierzulande Spaghetti.

Hanf

Dieses Superfood ist momentan buchstäblich in aller Munde! Speisehanf enthält keine rauscherzeugenden Stoffe, sondern einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, viel Protein sowie Vitamine und Mineralstoffe. Die nussig­süßlichen Samen sind perfekt, um Speisen wie Smoothie­-Bowls oder Avocado­-Brot aufzupeppen. Einfach einen Esslöffel darüberstreuen, fertig! Hanföl steckt voller Omega­-Fettsäuren und überrascht mit Balsamico, Senf und Honig als feines Salatdressing.

Chia

Seine Quelleigenschaften machen das ballaststoffreiche Power­korn unverwechselbar: Mit Milch oder Wasser verrührt, ver­wandeln sich die grauen oder weißen Samen in Minuten­schnelle in eine stichfeste Masse. Kombiniert mit Obst ist der proteinreiche Chia­-Pudding ein sättigendes Frühstück. Mit den trockenen Samen können Sie außerdem Smoothies, Rohkostsalate oder Gebäck verfeinern.

Schon gewusst?

Gepufftes Pseudogetreide für Ihr Müsli können Sie ganz einfach selbst herstellen: Einfach die gewünschte Menge in eine sehr heiße Pfanne geben und nach wenigen Sekunden die gepufften Körner herausnehmen.

Quinoa-Salat mit getrockneten Aprikosen


Zubereitung

Zubereitung

  1. Quinoa gut waschen. In 450 ml leicht gesalzenes, kochendes Wasser geben und ca. 15 min köcheln lassen. Abschütten und kurz ruhen lassen.
  2. Tomaten, Gurke und Feta in kleine Stücke schneiden. Zwiebel und Aprikosen fein würfeln.
  3. Für das Dressing Essig, Öl und Agavendicksaft gut verrühren und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Über die Quinoa geben und mit den übrigen Zutaten vermischen.