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So lecker ist der April

Der Frühling bringt Schwung in den Saisonkalender – und auf unsere Teller!

So lecker ist der April

Die Frühlingsboten sprießen aus dem Boden und es kommt endlich Schwung in den Saisonkalender – und somit auf unsere Teller! mio macht Lust auf Spargel, Erdbeeren, Rhabarber und frische Kräuter und gibt Tipps, wie Sie die jetzt erhältlichen Leckereien am besten kombinieren können.

SPARGEL

Lang ersehnt und mit Wonne genossen: Die Spargelzeit ist für viele eine Jahreszeit für sich. Jetzt heißt es zugreifen, denn im Juni endet sie schon wieder. Ob klassisch mit Kartoffeln, Sauce hollandaise und Kochschinken, zum Salat, Risotto oder Schnitzel oder als Suppe und Quiche: Spargel ist vielseitig und gesund. Zum einen besteht er zu rund 90 Prozent aus Wasser und ist daher sehr kalorienarm. Zum anderen decken 500 Gramm Spargel rund 80 Prozent des Tagesbedarfs an den Vitaminen C und E und fast die Hälfte des Folsäure- und Kaliumbedarfs, wie das Bundeszentrum für Ernährung angibt. Daneben enthält Spargel verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe und schwefelhaltige Sulfide, die positiv auf den Körper wirken sollen.

Diese zwei Saisonzutaten mögen sich:
Probieren Sie mal Spargel-Erdbeer-Salat!

ERDBEEREN

Süß, saftig und voller Aroma: Die Deutschen lieben ihre Erdbeeren! Deshalb freuen sich Früchtchen-Fans besonders, wenn es bereits im April die ersten Sorten aus heimischen Gewächshäusern gibt. Erdbeeren sind als gesund bekannt, da sie nur wenige Kalorien enthalten. Außerdem steckt sogar mehr Vitamin C in ihnen als in Zitronen oder Orangen – eine kleine Schale mit 150 Gramm Erdbeeren deckt laut Ernährungsexperten bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Vor allem in Desserts und Torten kommen die süßen Beeren gerne zum Einsatz. Sie lassen sich aber auch mit Salat oder einer fruchtigen Tomatensuppe kombinieren.

Diese zwei Saisonzutaten mögen sich:
Probieren Sie mal Erdbeer-Rhabarber-Tiramisu!

Wussten Sie schon, dass Erdbeeren, gar nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten zählen? Der rote Fruchtkörper ist botanisch nur eine Scheinfrucht – die eigentlichen Früchte sind die ein wenig eingesenkten Körnchen, die sogenannten Nüsschen.

RHABARBER

Im April ist die Freude über das sauerknackige Stängelgemüse mit der hübschen rosa Farbe groß. Rhabarber besticht durch viel Vitamin C und wenig Kalorien. Deshalb gilt er als Immunsystem stärkende Zutat und kann perfekt als Kuchen oder Kompott genossen werden. Aber auch als deftige Beilage im Salat sowie als Suppe oder Curry ist das Gemüse geeignet. Verwertet werden nur die Blattstiele der Pflanze, weil die Blätter wegen ihres hohen Gehalts an Oxalsäure ungenießbar sind. Außerdem sollten Sie Rhabarber nicht über den 24. Juni hinaus ernten, da der Oxalsäuregehalt immer weiter steigt. Übrigens: Rhabarber zählt zu den Gemüsesorten, aber selbst Fans ordnen ihn fälschlicherweise dem Obst zu.

Diese zwei Saisonzutaten mögen sich:
Probieren Sie mal Rhabarber-Tarte mit Waldmeister-Eis!

Häufig wird der säuerliche Geschmack des Rhabarbers durch
Zucker ausgeglichen. Alternativ können Sie auch Honig verwenden oder den Rhabarber in Apfelsaft dünsten.

FRÜHLINGSKRÄUTER

Sie sind perfekt, um leckeren Gerichten den letzten Schliff zu verleihen. Frische Kräuter schmecken nicht nur gut, sondern enthalten viele Vitamine und andere Vitalstoffe. Im April ist die Saison für Bärlauch, Brennnessel, Schnittlauch und Waldmeister. Bärlauch wird auch als wilder Knoblauch bezeichnet und eignet sich durch seinen würzigen Geschmack hervorragend als Pesto – zum Beispiel zu Pasta oder Fleisch- und Fischgerichten. Brennnessel ist nur in der freien Natur erhältlich und kann als aromatisches Gewürz im Salat und anderen Gerichten oder auch als wassertreibender Tee genutzt werden. Laut Naturschutzbund NABU ein echtes Super-Food, das neben vielen Vitaminen Karotinoide, Kalium, Kalzium, Eisen und Chlorophyll enthält. Auch Waldmeister kann als Tee verwendet werden und liefert zudem einen charakteristischen Geschmack für Torten, Eis und andere Desserts.

Diese zwei Saisonzutaten mögen sich:
Probieren Sie mal Bärlauch-Pfannkuchen gefüllt mit Spinat!

„Wenn die Schneeglöckchen blühen, kannst du Spinat und Erbsen ziehen“, lautet eine Bauernregel. Von April bis Mai gibt es Winterspinat frisch aus regionalem Anbau. Er enthält laut dem Bundeszentrum für Ernährung unter anderem reichlich Vitamin A, C, Folsäure, Kalium, Kalzium und Magnesium. Der Eisengehalt wurde zwar lange Zeit überschätzt, ist aber immer noch deutlich höher als etwa beim Kopfsalat. Da das erste Blattgemüse aus dem Freiland besonders zart ist, ist es für Salate ideal geeignet. Das mild-aromatische Frühlingsgemüse schmeckt außerdem als Füllung in Lasagne und Quiche, als Beilage zu Fleisch und Fisch, als grüner Smoothie oder als orientalische Suppe mit Joghurt, rotem Chili und
Knoblauch.

Diese zwei Saisonzutaten mögen sich:
Probieren Sie mal Spinat-Salat mit Rhabarber!

Eine saisonale und regionale Ernährung ist nicht nur gesund, sondern auch umweltfreundlich, da auf weite Transportwege verzichtet wird. Auf www.globus.de können Sie für jeden Monat abrufen, welche regionalen Lebensmittel in Ihrem Globus-Markt gerade frisch erhältlich sind.

INTERVIEW


3 FRAGEN AN...

Steven Holtz, Teamleiter der Abteilung Obst und Gemüse im Globus-Markt Völklingen

WAS IST DERZEIT DER VERKAUFSSCHLAGER?

Erdbeeren sind der absolute Topseller im April. Die Kunden lieben die Früchte und fragen auch oft danach, weil sie zum Beispiel planen, einen Kuchen zu backen. In der Hochsaison beziehen wir die Erdbeeren regional und können sie daher auch günstig anbieten. Und besonders lecker sind sie dann natürlich auch.

WELCHES IST IHR PERSÖNLICHES LIEBLINGSREZEPT FÜR DIESEN MONAT?

Ich würde zu einem Erdbeerkuchen niemals nein sagen. Aber vor allem liebe ich es, die Früchte pur zu essen – ohne Zucker, Sahne oder sonst irgendwas. Dafür muss ich allerdings schnell sein. Meine Tochter ist nämlich auch ein Riesen-Erdbeerfan. Ansonsten esse ich sehr gerne einen gemischten Salat mit Rucola, Babyspinat, rotem Mangold und Roter Bete. Am liebsten mit Tomaten, Streukäse und in der Pfanne gebratenen Croûtons.

WAS SIND DIE EHER UNBEKANNTEN OBST- UND GEMÜSESORTEN, DIE SIE JETZT EMPFEHLEN?

Bärlauch haben viele Kunden nicht auf dem Schirm. Der schmeckt schön würzig und kann zum Beispiel zu einer leckeren Suppe verarbeitet werden.

Wie vom Wochenmarkt: Obst und Gemüse bei Globus

Die bunte Vielfalt aus den heimischen Sorten und exotischen Genüssen in der Obst- und Gemüseabteilung ist für Globus eine Herzensangelegenheit. Denn sie steht wie kein anderer Bereich der Lebensmittel für gesunde Ernährung. Mehr als 500 Artikel umfasst das durchschnittliche Sortiment, die Frischelager werden zweimal täglich beliefert – auch von vielen Erzeugern aus der Region. Kein Wunder, dass die Obst- und Gemüseabteilungen der Globus SB-Warenhäuser aktuell bereits zum wiederholten Mal mit dem „Fruchthandel Magazin Retail Award“ ausgezeichnet wurden.