Lädt...
arrow-down arrow-left arrow-right arrow-top search arrow-thin-right arrow-thin-left chevron-thin-down chevron-thin-up email instagram facebook youtube twitter remove quote www

So wunderbar sind Tomaten

Wir stellen Ihnen die leckersten Sorten und Tipps zur Zubereitung vor

So wunderbar sind Tomaten

Von wegen treulose Tomate! Die Tomate ist in vielen Speisen eine verlässliche Grundlage und das auf vielfältige Art und Weise. Es gibt sie in Klein und Groß, in Rot und Bunt, frisch oder eingekocht: Wir stellen Ihnen die leckersten Sorten und Tipps zur Zubereitung vor.

Man könnte sie eigentlich als den Everybody’s Darling der Küche bezeichnen. Denn die Tomate ist ein Allrounder, wie er im Buche steht: Ganz nach persönlichem Geschmack zubereitet gibt es fast niemanden, der ihr widerstehen kann. Und obendrein ist sie auch noch ein kleines Kraftpaket, denn in ihr stecken nicht nur die wichtigen Vitamine A, E und B, sondern auch wertvolle Mineralstoffe, allen voran Kalium, das beispielsweise an der Regulierung des Blutdrucks beteiligt ist. In unserer Rezeptstrecke haben wir für jedes Gericht eine andere Tomatensorte verwendet, die wir Ihnen nun einmal etwas genauer vorstellen möchten.

FLEISCHTOMATE

Sie ist der Alleskönner unter den Tomatensorten. Durch ihr festes und aromatisches Fruchtfleisch eignet sie sich ideal für Salate, Suppen oder Nudel- und Reisgerichte, denn durch ihren geringen Saftanteil verwässert sie nicht und liefert stattdessen ganz viel Geschmack. Die Fleischtomaten, die Sie bei Globus kaufen können, heißen Ducovery oder Rebelski.

CHERRY-RISPENTOMATE

Eine Cherry-Rispentomate kommt selten allein. An ihrer Rispe hängen meist zehn bis zwölf der süßen, herrlich fruchtigen Tomaten. Sie eignet sich sowohl zum Naschen als auch für mediterrane Gerichte oder Antipasti-Kreationen. Besonders gut schmeckt dabei die Sorte Sweet Princess, die Sie bei Globus in höchster Qualität als Globus Gold Cherry-Rispentomaten finden. In Sachen Rispentomaten hat Globus mit den Sorten Brioso, Lyterno, Sweeterno, Sweet Princess, Juanita, Roter Rubin, Sevance und Radiance einiges zu bieten.

EIERSTRAUCHTOMATE

Ihren Namen verdankt die Eierstrauchtomate ihrer schönen rundovalen und länglichen Form. Ähnlich wie die Fleischtomate ist auch sie eher festfleischig, hat zudem nur wenige Kerne und lässt sich so hervorragend für Salate, Soßen, auf Pizza oder in einer Quiche verwenden. Für besonders wohlschmeckende Eierstrauchtomaten greifen Sie zur Sorte Savantas. Romatomaten, die auch Eiertomaten genannt werden, haben eine ähnliche Form und sind mit den Sorten Intense und Caniles bei Globus erhältlich.

OCHSENHERZTOMATE

Die Ochsenherztomate sticht aus der Menge heraus, denn sie ist sehr groß und hat eine zerfurchte Oberfläche. Manchmal hat sie tatsächlich eine typische Herzform. Durch ihre Größe eignet sie sich besonders gut zum Befüllen, aber auch roh und in Scheiben geschnitten lässt sich die aromatische Tomate wunderbar genießen. Für leckere Ochsenherztomaten-Rezepte erhalten Sie bei Globus die Sorten Arawak und Rugantino.

DATTELTOMATE

Klein, aber fein! Die längliche Form und Größe dieser Tomate erinnert, wie der Name schon sagt, an Datteln. Roh eignet sie sich ideal als gesunder Snack für zwischendurch, aber auch in der Zubereitung von Salaten – egal ob frischer Blatt- oder orientalischer Couscous-Salat – macht die leicht süße Tomate ordentlich was her. Liebhaber der Datteltomaten greifen zu den Sorten Angelle von Globus Gold oder Sweetelle.

RAUS AUS DEM KÜHLSCHRANK
Tomaten sind kleine Sonnenkinder. Sie mögen es angenehm warm und sollten deswegen auch nicht im Kühlschrank gelagert werden. Was schon lange als alte Küchenweisheit gilt, haben US-amerikanische Wissenschaftler kürzlich eingängig untersucht und fanden heraus: Tomaten erleiden im Kühlschrank eine Art Kälteschock, unter dem sowohl Konsistenz als auch Geschmack und Aroma leiden. Das hängt auch damit zusammen, dass Tomaten nachreifen. Im kalten Kühlschrank wird das Nachreifen und damit die Bildung von Aromastoffen nicht nur aufgehalten, bereits vorhandene Aromen gehen sogar verloren. Am wohlsten fühlen sich Tomaten bei einer Temperatur von 12 bis 16 Grad Celsius. Wenn sie noch nachreifen sollen, darf es auch gerne ein paar Grad wärmer sein.

Auch wenn wir die Tomate als Gemüse bezeichnen, gehört sie botanisch zu der Familie der Beeren.

WEG MIT DEM GRÜN?
Oft hören wir, dass man den grünen Strunk der Tomate vor der Zubereitung entfernen soll. Doch warum eigentlich?Die Antwort ist recht einfach und betrifft übrigens nicht nur Tomaten, sondern auch die kleinen grünen Stellen bei Kartoffeln. Beides sind Nachtschattengewächse, die den Bitterstoff Solanin – ein Naturgift – produzieren, um sich selbst vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen. Sowohl am Strunk als auch an grünen Stellen unreifer Tomaten oder Kartoffeln ist das Solanin noch enthalten. Diese Pflanzenteile sollten entsorgt werden, denn bei einer zu hohen Menge Solanin kann es zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder Krämpfen kommen.

Und wo wir gerade bei Grün sind: Sie haben sich bestimmt schon mal gefragt, ob grüne Tomaten unreif oder eine besondere Sorte sind. Beides ist der Fall. Es gibt grüne Tomatensorten, die wie ihre roten Verwandten direkt gegessen werden können. Beim Einkauf erkennen Sie die reifen, grünen Tomaten daran, dass sie einen gelblichen Schimmer haben und nicht hart sind. Dagegen sind Tomaten, die im Spätsommer oder Herbst noch grün an den Rispen im Garten hängen und eigentlich rot sein sollten, unreif. Sie können diese jedoch in einem dunklen, aber warmen Raum bei einer Temperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius innerhalb weniger Tage nachreifen lassen – am besten in Zeitungspapier oder eine Papiertüte gewickelt.

Grüne Tomaten zu finden ist ein wahrer Glücksgriff, denn da ihre Züchtung aufgrund ihrer Farbe vernachlässigt wurde, gibt es nur wenige Sorten. Die beliebtesten unter ihnen sind Artisan Green Tiger, Cherokee Green oder Green Docs, die alle einen wunderbar süß-fruchtigen Geschmack haben.


REZEPTE GEFÄLLIG?

Kennen Sie jemanden, der keinen Ketchup mag? Wir nicht! Was wir an Ketchup aber nicht mögen, ist zu viel Zucker. Deswegen haben wir ein Rezept für Sie, das ganz auf raffinierten Zucker verzichtet.

Zubereitung

  1. Tomaten waschen, trocknen und halbieren. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.
  2. Alle Zutaten in einen Topf geben, gut vermischen und bei mittlerer Hitze zum Köcheln bringen.
  3. Daraufhin Temperatur herunterdrehen und die Tomatenmischung weitere 30–40 min köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren. Jelänger der Ketchup köchelt, desto dicker wird die Konsistenz.
  4. Zum Schluss den heißen Ketchup in abgekochte Vorratsgläser abfüllen und gut verschließen. Dunkel und kühl gelagert hält sich der Ketchup bis zu 4 Wochen. Nach dem Öffnen sollten Sie ihn innerhalb von 3–4 Tagen aufbrauchen.

Zuckerfreier Tomatenketchup

Teilen Sie den Ketchup in mehrere kleine Gläser auf und mischen noch Gewürze Ihrer Wahl darunter wie beispielsweise Rosmarin, Chiliflocken oder Currypulver.

Zubereitung

  1. Tomaten waschen, an der Unterseite kreuzweise einritzen, um später das Abziehen der Schale zu erleichtern. Tomaten in einem großen Topf mit kochendem Wasser ca. 8 min ziehen und dann abkühlen lassen. Daraufhin die Haut abziehen.
  2. Tomaten in Viertel schneiden, entkernen und vom Strunk befreien. Tomatenviertel wieder in den Topf geben und pürieren. Salz hinzugeben, die Masse zum Kochen bringen und 20–30 min köcheln lassen, bis die Tomaten gut eingedickt und die Flüssigkeit verdampft ist. Anschließend abkühlen lassen.
  3. Ein sauberes Geschirrtuch in ein Sieb legen, das Sieb in eine Schüssel hängen und die Tomatenmasse hineingeben. Das Geschirrtuch zubinden und alles über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag ist das Tomatenmark fertig und die aufgefangene Flüssigkeit können Sie als Tomatensaft genießen.

Tomatenmark

In ausgekochten und gut verschlossenen Einmachgläsern ist das Tomatenmark dunkel und kühl gelagert bis zu ein Jahr haltbar.

DU TREULOSE TOMATE
Das haben Sie bestimmt auch schon zu jemandem gesagt, der recht unzuverlässig oder gar wortbrüchig ist. Doch woher stammt die Redensart ursprünglich? Ganz bewiesen ist es nicht, doch möglicherweise geht sie auf das 19. Jahrhundert zurück. Damals war der Tomatenanbau eine noch recht unsichere Sache und von vielen Fehlschlägen gekennzeichnet, die oft sehr unvorhersehbar kamen. So konnten die Tomaten in ihrer Wachstumsphase einen tollen Eindruck machen und eine reiche Ernte versprechen und plötzlich völlig unverhofft verfaulen, platzen oder Ähnliches. Deswegen sagen wir heute zu Menschen, die ihr Wort nicht halten oder mehr versprechen, als sie umsetzen können: Du treulose Tomate.