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Exotische Würze

Was Sie alles mit leckeren orientalischen Gewürzen zaubern können, erfahren Sie hier!

Exotische Würze

Für den typischen Geschmack in orientalischen Speisen sorgen kräftige Gewürze wie Kurkuma, Koriander und Kreuzkümmel. Mittlerweile finden sie auch immer häufiger den Weg in deutsche Küchen. Wir zeigen Ihnen, was Sie Leckeres mit den Exoten anstellen!

Koriander

Herrlich nussig, süßlich, holzig: So schmecken gemahlene Koriandersamen. Damit passt das Gewürz wunderbar in Backwaren wie Brot oder Lebkuchen, aber auch zu Hühnchen, Eintöpfen und Kartoffelgerichten. Ganz anders schmeckt das frische Koriandergrün – hier scheiden sich die Geister: Die einen lieben das unverwechselbar intensiv-seifige Aroma, die anderen verschmähen es gerade deswegen. Optisch lassen sich die Blätter leicht mit glatter Petersilie verwechseln, die in der orientalischen Küche ebenso beliebt ist. Tipp: Sparsam verwenden! Gehackte Blättchen nicht kochen, sondern erst zum Schluss hinzugeben oder über Suppen, Currys, gebratenes Fleisch oder Reisgerichte streuen.

Kurkuma

Das Trendgewürz schlechthin! Kurkuma hat sich einen richtigen Namen als Superfood gemacht. Es wirkt entzündungshemmend, soll die Funktion der Leber anregen und damit für eine bessere Entgiftung im Körper sorgen. In weiten Teilen Asiens und des Orients ist die Gelbwurzel seit Jahrtausenden als Arznei, Lebensmittel und natürlicher Farbstoff geschätzt. Kurkuma ist ein wichtiger Bestandteil indischer Currymischungen, aber auch marokkanischen Reisgerichten verleiht es eine charakteristische gelbe Färbung. Geschmacklich erinnert es an eine herbe Mischung aus Ingwer und Pfeffer. Frische Wurzeln gibt es hier eher selten zu kaufen, gängiger ist das gemahlene und getrocknete Pulver. Vorsichtig verwenden, da Kurkuma viele Bitterstoffe enthält und stark färbt!

Mini-Rezept: Schnell, vegan und lecker
Banane mit kaltem Pflanzendrink, einem guten Schuss Kokosmilch, etwas Zimt und Kurkuma mixen und als Shake genießen!

Neu entdeckt

Fruchtig und sauer schmeckt das beliebte Tischgewürz Sumach, das türkische und arabische Speisen verfeinert. Es wird aus der Frucht des Färberbaums gewonnen und gilt als das sauerste Gewürz der Welt.

Kreuzkümmel (Cumin)

Typisch für eines der ältesten Gewürze der Welt sind sein intensiv-süßer Duft und der herbe Geschmack. Cumin soll sich positiv auf die Verdauung auswirken und ist in der nordafrikanischen, arabischen und indischen Küche beliebt. Gemahlen verleihen Kreuzkümmelsamen orientalischen Gerichten von Falafel über Hummus bis zur Tajine eine unverwechselbare holzig-herbe Note. Ein länderübergreifender Klassiker im arabischen Raum ist Ful, ein Gericht mit Saubohnen, Olivenöl, gemahlenem Cumin und Tahin (Sesammus). Die ganzen Körner können Sie mit Fleisch in der Pfanne anbraten oder zum Würzen von Eintöpfen verwenden. Und nicht wundern: Sie schmecken ganz anders als der hierzulande bekannte Kümmel.

Mini-Rezept: Erfrischend und würzig
Probieren Sie mal unsere abgewandelte Ful-Variation mit Kichererbsen, geschnittenen Tomaten sowie einem Dressing aus Joghurt, Tahin, Zitronensaft, Cumin und ein wenig Salz. Lecker!

Rezept-Tipp:

Tofu mit Kurkuma
Festen Tofu würfeln, mit Kurkuma und Salz in eine verschließbare Schüssel geben und gut schütteln. In Pflanzenöl knusprig anbraten oder frittieren, abtropfen lassen und in einer Bowl mit Reis und buntem Gemüse genießen.

Einfach köstlich: orientalische Gewürzmischungen

Wie beim indischen Curry gibt es nicht ein nordafrikanisches Ras el Hanout, sondern zahlreiche verschiedene Mischungen. Enthalten sind oft mehr als zwanzig Gewürze, darunter Kurkuma, Koriander, Cumin, Nelken, Zimt, Ingwer, Chili, Kardamom und Muskat. Durch die bunte Vielfalt schmeckt es süßlich-scharf und verleiht Couscous, Fleisch und Gemüse die gewünschte exotische Note. Schon ein kleiner Klecks der scharfen Würzpaste Harissa genügt, um für besonderen Pep zu sorgen. In Ägypten oder Tunesien kommt sie zu fast jeder Mahlzeit als Dip auf den Tisch. Die Paste besteht hauptsächlich aus Chili, Koriander, Kreuzkümmel, Salz, Knoblauch und Olivenöl.