mio, mein Globus-Magazin Lädt...
arrow-down arrow-left arrow-right arrow-top search arrow-thin-right arrow-thin-left chevron-thin-down chevron-thin-up email instagram facebook youtube twitter remove quote www

mio, mein Globus-Magazin

mio, mein Globus-Magazin
Kaffeepause mal anders

Hier sind unsere Alternativen für genussvolle Pausen!

Kaffeepause mal anders

Viele von uns lieben ihren täglichen Kaffee. Aufgrund des enthaltenen Koffeins sollten wir allerdings manchmal kürzertreten, sei es wegen Magenproblemen, Schlafstörungen oder in der Schwangerschaft und Stillzeit. Hier sind unsere Alternativen für genussvolle Pausen!

Getreidekaffee: das Beste aus dem Korn

Hier werden die Kaffeebohnen zum Beispiel durch geröstete Gerste, Dinkel oder Roggen ersetzt. Es gibt ihn als Instant-Version, also löslich, oder zum Filtern. Oft werden verschiedene Rohstoffe gemischt, zum Beispiel Gerste, Gerstenmalz, Zichorie und Roggen. Konventionelle und Bio-Marken warten mit einer großen Sortenauswahl auf, oft sogar mit Gewürzen oder Kakao verfeinert. Mitunter sind in Getreidekaffee auch geröstete Eicheln, Kastanien, Feigen oder andere Früchte enthalten.

Malzkaffee: mit süßlicher Note

Er besteht aus gemälzter Gerste, stammt aus Italien und heißt dort caffè d’orzo. Beim Mälzen wird das Korn eingeweicht und anschließend zum Keimen gebracht. Dabei wird ein Teil der Stärke durch Enzymbildung zu Zucker abgebaut, deshalb schmeckt Malz auch recht süßlich. Oft ist es auch ein Bestandteil von anderen Getreidekaffees.

Lupinenkaffee: ausgewogen und harmonisch

Für ihn werden die gerösteten Samen der gezüchteten Süßlupine verwendet. Lupinenkaffee verfügt über einen harmonischen Röstgeschmack mit kraftvollem Aroma und ist löslich oder zum Filtern erhältlich. Lupinen gehören übrigens zur Familie der Hülsenfrüchtler und sind in ihrer natürlich vorkommenden Art giftig. Was wir als Trendzutat verspeisen oder als Kaffee trinken, wird aus der Süßlupine gewonnen.

Die Saat der bunt blühenden Lupinen ist vor allem für ihren hohen Gehalt an Eiweiß bekannt. Doch aus der heimischen Trendzutat lässt sich auch Kaffee gewinnen.

Zichorienkaffee: tief verwurzelt

Für diesen Kaffee wird die Wurzel der Zichorie, auch bekannt als Gemeine Wegwarte, geröstet. Er wurde schon Ende
des 17. Jahrhunderts als günstiger Kaffee-Ersatz getrunken und ist auch unter dem Namen „Muckefuck“ bekannt. Was wir Chicorée nennen und als Salat oder Gemüse verspeisen, ist übrigens eine Kulturform der Zichorie, die so nicht in der Natur vorkommt. Zichorienkaffee ist heute selten pur erhältlich und eher Bestandteil von Getreidekaffees.

Entkoffeinierter Kaffee: ganz nah dran

Wer Kaffee liebt und auf Koffein verzichten will, den wird entkoffeinierter Kaffee geschmacklich wohl am meisten überzeugen. Es gibt verschiedene Verfahren, um Kaffeebohnen vom Koffein zu befreien.

Kakao: flüssiges Glück

Kakao enthält nur verschwindend geringe Mengen Koffein, ist also eine leckere Alternative zu Kaffee. Einfach reines
Kakaopulver mit heißem Wasser, Milch oder einer Milchalternative wie Hafer-, Reis- oder Sojadrink aufkochen und
verrühren, nach Belieben süßen. Mhh..

Schon gewusst?

Pro Kopf trinken die Deutschen im Schnitt rund 400 ml Bohnenkaffee am Tag.

Power-Kick!

Sie wünschen sich die belebende Wirkung von Kaffee, er schmeckt Ihnen aber einfach nicht? Dann probieren Sie doch mal:

  • Mate-Tee: aus den Blättern des Mate-Strauchs,
    traditionelles Getränk in Südamerika, koffeinhaltig
  • Schwarztee, Grüntee oder Matcha (die gemahlenen
    Blattspitzen des Tencha-Tees), koffeinhaltig
  • Ingwertee oder alkoholfreies Ginger Beer: Ingwer
    belebt durch seine Schärfe
  • Getränke mit Cupuaçu: brasilianischer Baum, dessen
    Früchte wie Kakao genutzt werden, bei uns als Pulver
    erhältlich, beispielsweise für Smoothies

Achtung: Wenn Sie wenig oder gar keinen Kaffee trinken dürfen (zum Beispiel in der Schwangerschaft und Stillzeit), sind diese Getränke nicht geeignet!